Beiträge von Beaglebine

    Ich denke, Lupo hätte sein hohes Alter (15,6 bis jetzt) beim Vorbesitzer nicht erreicht. Er war ja stark übergewichtig, hatte keine Muckies, Hängerücken & Hängebauch, geistig wie Forrest Gump, herzensgut aber bisschen laaangsaam, Erziehung/ Kopfarbeit waren ihm fremd mit seinen 5 Jahren. Er ging 3x täglich ca 20 Minuten hinters Haus - das war's.

    Er hat HD, Spondylose und Arthrose, unsere Osteopathin meinte, dass er ohne die langen Touren, ohne die aufgebauten Muskeln, schon viel früher Probleme gezeigt hätte, nicht erst mit 12,5 Jahren nach einem Sturz.

    Kopfmäßig ist er von Forrest zu Sheldon Cooper mutiert, er lernt noch heute sehr flott und gern, mag es gefordert zu werden.

    Ich bin selten 2x am Tag die gleiche Runde gelaufen, Abwechslung war mir da wichtig, mag auch nicht immer das Gleiche sehen. Ich hab die Einstellung (muss keiner teilen), dass man verblödet wenn die Anforderungen/ der Input immer gleich bleiben.

    Mit Zusätzen fing ich an, als er Probleme zeigte, würde ich beim nächsten Hund vielleicht schon vorher mit beginnen.

    Aktuell bekommt er CBD Öl, Joint Support Tabletten (Chondroitin, Glucosamin, Kurkuma, MSM, Grünlipp, Hyaluron), Zeel, Hagebuttenpulver, Vit B Komplex.

    Für mich galt “Ist halt alt!“ nie als Erklärung für seine Probleme, ich wollte dem immer auf den Grund gehen. TA (Schmerzmittel), Physio (Massagen, Laser, Akupunktur, Blutegel) haben uns monatelang nicht wirklich zufrieden stellen können, also ging es weiter zur Osteopathie, was den Durchbruch brachte. Es kostete viel Zeit, Nerven und auch Kohle (Alleinverdiener), aber wo hätte ich das alles denn besser anlegen können?! :herzen1:

    Cairn Terrier kannte ich einen, den Tom. Der war sehr nett, als Junghund wohl auch mal gut erzogen gewesen, als Senior (da lernten wir uns kennen) war er ein kleiner

    sturer Kerl, wurde gut 16 Jahre alt. Er ist früher mit Herrchen 20-30km gejoggt, mehrmals die Woche (Herrchen lief später Marathon). Mit den anderen beiden Rassen hatte ich bisher keinen Kontakt.

    Lupo (15,6) hat ein Adenokarzinom in der Nase, festgestellt am 10.7. 19.

    Operation und Bestrahlung habe ich abgelehnt, aber nicht wegen der eventuellen Nebenwirkungen oder Geld..

    Lupo hasst seit ca 3 Jahren Tierärzte, jede Minute Wartezeit ist Stress, er verspannt sich und zittert wie verrückt, nach einem TA Besuch läuft er dann sehr schlecht. Schon bei Fahrten mit Bus/Bahn (hab kein Auto) fängt er an zu hecheln/zittern wie bekloppt, hört erst auf wenn der Zielort nicht der TA ist. Das wollte ich nicht für seine letzte Zeit. Ist mir trotzdem schwer gefallen, es abzulehnen. 2 TA sprachen dafür, mein langjähriger dagegen. Ich muss mir auch immer bewusst machen, dass er steinalt ist, viele Hunde nicht so alt werden - auch ohne Krebs nicht. Er sollte keine ständige Angst haben, weil ich um paar Wochen spielen will. Wäre er jünger gewesen, allgemein fitter (HD/Spondy) hätte ich es wohl gemacht..

    Er bekommt Kortison, Antibiotika und die biologische Therapie von Heel. Bisher geht es ihm gut, Prognose ohne Bestrahlung/OP war etwa 3 Monate..

    Die haben wir fast geschafft, es macht bisher nicht den Eindruck, als würde er ganz bald gehen müssen/wollen.

    Wünsche dir viel Kraft und Erfolg bei der Therapie.

    Also ich finde auf Foxterrier muss man wirklich Bock haben.. Die sind schon wirklich verdammt eigen.

    Die Aussage mag ich nicht einfach so stehen lassen.

    Sie mögen für jemanden, der wie in deinem Fall, Hütehunde bevorzugt, dir eigen vorkommen oder man muss „Bock auf sie haben“ , allerdings gibts für jeden Hund den passenden Halter.
    Ich finde kaum einen Terrier eigen, sie haben halt einfach nur einen anderen Charakter und Eigenschaften.

    Foxterrier Dixie war mein erster Gassihund als Kind, ich war 6/7 Jahre alt und kam wunderbar mit ihr zurecht. :nicken: Wir sind gemeinsam durch den Wald (angeleint) und echt über Stock und Stein, ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben. :herzen1: