Ich finds furchtbar wenn weder der Hundehalter, noch die Eltern des Kindes eingreifen.
Man kann doch nicht abwarten, bis das Tier sich (mit den zur Verfügung stehenden Mitteln) wehrt
und hinterher der Schuldige an allem ist. Bekomme ich so etwas beiläufig mit, halte ich auch nicht meinen Mund. Hab auch schon einen Hund in der Bahn bemittleidet (habe mich bemüht, das NICHT leise zu tun), der von einem Kind gepiesackt wurde ohne Ende.
Fremde Kinder kommen mir nur mit Überwachung an meinen Hund, meine Hand neben ihrer.
Das hat schon so manche Baby-Flosse in Augen und Maul verhindert - war jedesmal sehr erstaunt, die
Eltern hatten da keine Bedenken oder auch nur den Hauch von Gefühl für das Tier. Dann muss ich
dem Kleinkind "Nein, nein, nicht ins Auge -das tut ihm weh, wie dir ja auch" sagen -und die Eltern gucken nur verständnislos. ![]()
In der Familie wurde das ganz schnell geklärt. Mein Hund ist kein Spielzeug, egal für welches Kind!
Ich zeige gerne wie es richtig geht, erwarte dann aber auch, dass es beachtet wird.
Ein einziges Mal hat meine Nichte an Lupos Ohr gezogen (den interessiert das, glücklicherweise, nicht groß), meine Mum daraufhin an ihrem - Sache gegessen.
Ich mag es auch nicht, wenn der Hund übertrieben geknuddelt und geherzt wird, das mag Lupo nur bei mir- bei anderen erträgt er es lediglich.
Bei mir hängt kein Kind dem Hund am Hals oder klettert auf ihm rum. Ich mache das dann bei den Kids genau so und frage dann, wie sie das nun finden -in der Regel doof, Thema erledigt.
Meine Eltern sehen das nicht so eng, ihr Labbi-Mix ist eine ähnlich liebe Seele wie Lupo, lässt sich viel gefallen. Die Kinder haben es (meiner Meinung nach) oft schon übertrieben, Leila zeigte dass es ihr unangenehm war. Leider werden die kleinen Signale total übersehen, quasi ist alles ok bis der Hund knurrt und schnappt
Ich versuche dann, ihnen diese Signale zu erklären, warum es unangenehm für den hund ist, was als nächstes passieren könnte.. Joa, da kann ich mit der Wand reden - die Kinder haben es schneller verstanden.