Beiträge von Beaglebine

    Achso.

    Bin beim Labrador nicht so drin, is einfach nicht meine Rasse ^^

    Hab gedacht die wären einfach nur total verfressen, wie bspw Beagles auch.

    Beim Beagle ist die Verfressenheit durch die Meutehundvergangenheit bedingt. Wer in der Meute nicht schnell alles verschlingt geht leer aus.

    Lupos erster Todestag nähert sich (26.12) und ich bin völlig durch seit Wochen. Ich könnte mich dauerhaft in meiner Erinnerung verkriechen und heulen.

    Ich bin froh, dass es dieses Jahr kein normales Weihnachten mit Familienzusammenkunft geben wird, glaub das hätte ich nicht überstanden ohne allen (ungewollt!)

    die Laune zu verderben. Egal wo ich hingehe, ich sehe ihn so oft noch, spreche in Gedanken mit ihm - und schon geht die Heulerei wieder los. Fast täglich fallen mir

    einfach so die Tränen aus den Augen, nur ein paar, nur ein paar Minuten.. Alle paar Wochen bricht es dann wieder heftig aus, dieses fürchterliche Gefühl von Alleinesein und

    ich brech zusammen, heule bis es weh tut. Auch auf der Arbeit springt mich die Erinnerung oft an, muss mich dann kurz sammeln gehen - er war halt oft mit hier..

    Ich schaffe es auch nicht, die schönen Dinge in den Vordergrund zu räumen - die Erinnerung an die letzten Tage, die letzten Minuten drängen sich immer wieder davor.

    Dieser kleine Schatz hat mir so viel gegeben, was ich vorher nicht kannte - und seitdem nicht mehr finde..

    Als Beagle war Lupo überwiegend auf Spuren finden und verfolgen aus, als die Erziehung noch nicht saß, war die Nase kaum mal oben.

    Fand er eine Spur ging er nach wie ferngesteuert.

    Suche und Orientieren = 4

    Fixieren/Beobachten= 1,

    Anfangs ging er Katzen nach, ohne große Beobachtung, Sicht = Start mit Sichtlaut. Einem Reh ist er einmal (mit Kumpel) nachgesetzt, kam aber auf Pfiff zurück. Später blieb er auch bei flüchtenden Tieren ohne Leine an meiner Seite, ohne Theater oder Aufregung.

    Hetzen = 3

    Das fand er schon aufregend, Bewegung von Tieren/Gegenständen nicht nachzugehen war ein gutes Stück Arbeit.

    Töten 0 , er hat nie ein Tier gepackt bei mir. Spielzeug packte er fest, schüttelte und zerfetzte es - wenn man ihn ließ.

    Fressen/Aufbrechen 0 , er ging auch nicht an Aas welches er aber sicher fand (um sich drauf zu wälzen).

    Tragen 4 Er war später eher Retriever als Beagle. Er trug gern seine Dinge selbst draußen, apportierte mit viel Spaß. Tote Tiere hat er aber nie aufgenommen und apportiert - hätte ich auch eher nicht gefeiert.

    Shalea Da es eh kein Welpe werden soll, könnte ein Beagle gut passen. Beim erwachsenen Hund kann man den

    Jagdtrieb gut bewerten. Wenn die Erziehung dann sitzt, ist die Chance auf einen Freiläufer auch beim Beagle gegeben. Sie sind (idR) sehr sozial mit Mensch und Hund, nervenstark, Dauerläufer, vielseitig interessiert, trittsicher und belastbar -geistig und körperlich.