Ich hab ja meinen dementen Pflegi hier (16 jahre, shih-Tzu), bei ihm ging das etwa vor nem Jahr, vielleicht 1,5 Jahren los. Zudem wurde er noch blind & fast taub.
Es gibt hier Phasen, wo er etwas besser drauf ist, wo er sehr munter ist,
frisst wie ein Scheunendrescher, sogar mal das Zergeltau packt. er freut sich noch über seine
Leute,erkennt uns, schläft ruhig und findet sich zurecht.
Die anderen Tage sind eben die, wo er in die Bude macht, keinen Appetit hat bzw vergisst,
dass er noch nicht fertig war. Dann muss man ihn auch an den Wasserpott setzen, er läuft
durch die Bude bevorzugt nachts- und weiß selbst nicht was er will...Futter, Wasser,Pipi,Spielen-oder auch nix davon..
Er bekam Karsivan, was bei ihm auch eine deutliche Verbesserung zeigte.
Das mussten wir nun erstmal absetzen, da es lt TA mit seinen neuen Medikamenten nicht
passt. Die Verschlechterung bemerke ich deutlich. ![]()
Wenn der Kleine nur noch schlafen würde, nur noch verwirrt wäre, uns nicht mehr erkennen würde,wäre wohl der Zeitpunkt da. Ich hoffe aber, dass der Tod gnädig ist und im Schlaf kommt.
Ewig drauf warten werden wir nicht, seine Besitzer und ich sprechen oft drüber, auch über das danach. Er soll nicht vegetieren und in absoluter Unsicherheit leben müssen, er darf gehen
und wir hoffen den richtigen Zeitpunkt dann nicht zu verpassen.. Noch ist er recht oft der Hund, den wir kennen-also ist noch etwas Zeit..
Bei der Hündin deiner Mutter sehe ich (für mich persönlich) den Zeitpunkt gekommen.
So schwer es ist, ich würde sie wohl frei geben (sieh es nicht als töten!).
Wünsche euch viel Kraft...