Beiträge von Beaglebine

    :???: dachte die vertragen sich draußen mit allen - nun wird alles niedergerungen, was nicht schnell genug auf dem Baum ist? Wie passt das zusammen, mit deiner Ansicht, du würdest die Hunde gut führen und im Griff haben? Den Ton gibst du kaum an, wenn dein einer Hund Rinder jagt, der andere Fremdhunde plattwalzt und sie sich beissen, während du dazwischen hockst.. :hust:
    Kannst dir natürlich alles mit "sind Bulldogs" schön reden - dieses Verhalten zeigen aber auch andere Hunde, die mit Bulldogs nix zu tun haben. Die haben nur, ebenso wie deine Hunde, kein wirkliches Gerüst aus Erziehung, Konsequenz und Vertrauen im Rücken.

    Mein Beagle hat früher auch das Feld zusammengebrüllt wenn der Beutel geflogen ist. Ich habe ihn dann mit weiteren Aufgaben (& hochwertige Belohnung) beschäftigt, bevor er apportieren durfte. Anfangs reichte mir da aber schon eine Sekunde Blickkontakt und Schnauze zu, Belohnung rein und losschicken. Die Zeit dann langsam ausweiten, andere Gehorsamsübungen einbauen. Hier hat es sehr gut funktioniert. Er bleibt stehen/sitzen/liegen, ist ruhig, Beutel fliegt auch mal über ihn hinweg, er lässt sich ins Steh/Sitz/Platz rufen/pfeifen auf dem Weg zum Beutel, abrufen davon.

    :( :bussi: So schön zu wissen, dass da ein alter Hund so geliebt wird. :bindafür:
    Sehr rührend. Mir geht´s in vielen Dingen ganz ähnlich, finde mich wieder in deinem Text. Wünsche Dir, euch, noch ganz viel Zeit für schöne Momente!

    Hier war´s recht ähnlich bei Lupos Einzug damals. Er, 5 Jahre, unerzogen, 2 Vorbesitzer sollte weg wegen Trennung, am besten heut noch. Er konnte alleinbleiben und war stubenrein, kannte Kinder und war allgemein ein friedlicher Hund. Mehr wusste ich nicht, hab aber nach 2 Gassigängen zugesagt. Meinen Job im Hotel (Rezeption) hatte ich da erst 3 Wochen, Chef hatte nichts dagegen, Kollegen auch nicht. Also hab ich ihn einfach mitgenommen. Er hat es prima mitgemacht, besser als erwartet, ich konnte nebenbei prima an seiner Erziehung arbeiten (Deckentraining, Warten etc).
    Alleinbleiben musste er an Tag 2 zum ersten Mal für 2 Std, musste einkaufen - auch kein Problem. Hab schon am ersten Tag drauf geachtet, auch mal ne Tür hinter mir zu schließen, ihn nicht ständig überall dabei hängen zu lassen. Damals hatte ich noch eine Beziehung, Lupo wäre max 4 Std allein gewesen wenn unsere Schichten sich gekreuzt hätten.
    Da nichts so kommt wie geplant, ging meine Beziehung paar Monate darauf in die Brüche.
    Ein knappes Jahr darauf ging der Job den Bach runter, Lupo und ich zogen in ein Zimmer bei meinen Eltern, neuer Job erlaubte keine Hunde. Also blieb er allein und ging zwischendurch mal mit meiner Mutter Gassi.
    Neue Wohnung, neuer Job - Lupo kann nur an Wochenenden/ Feiertagen mit, Hundesitter kommt vorbei und geht ne Runde, den Rest verpennt er.
    Er passt sich einfach an, da ich immer schon Schichtdienst hatte, gibt´s hier eh keine Regelmäßigkeiten in Bezug auf irgendwas.

    Ich hätte verdammt viel verpasst, hätte ich mich damals von meinen Bedenken abhalten lassen den Lump aufzunehmen.

    Das Abbauen der Hinterbeine emfinde ich am schlimmsten in der Altenpflege und kann ehrlich gesagt nicht sehr gut damit umgehen. Ist doch doof wenn der Hund topfit ist vom Kopf, die Blutwerte tiptop, Herz tiptop und dann spielen nur diese doofen Beine nicht mit und er akzeptiert es nicht. Er will laufen, springen, eng wenden, toben. Ach man. Ich gebe zu mir gehts mies damit.

    :streichel: Mir gibt das auch ab und zu einen Stich, wenn Lupo schwerer hochkommt oder ich ihm gewünschten Kontakt verwehren muss, weil ich weiß wer später wieder Probleme hat. :|