Beiträge von Lagurus

    Wir sind schon längere Zeit SoLaWisten und beziehen unser Gemüse somit vom lokalen Bauern, unverpackt und frisch vom Feld. Ab und zu kaufen wir noch was dazu, aber die Portion ist schon recht ordentlich. Immer wenn wir im Urlaub sind und unsere Solawi Kiste an Freunde abtreten "beschweren" die sich immer, dass sie nicht so viel Gemüse pro Woche essen können. Für uns kein Problem, könnte mir eine Ernährung mit wenig Gemüse vorstellen nicht vorstellen.

    Aber Plastik und Restmüll kommt trotzdem noch viel zusammen, vorallem durch alles andere an Lebensmitteln. Hab letztens in der Metro 2,5 kg Pack Nudeln und 2 kg Quinoa gekauft. Frage mich immer, warum es das im Supermarkt nicht in Großpackungen gibt, 500 g Nudeln sind doch bei einer Familie mit Kindern ratz fatz leer.

    Beim Türken kaufe ich immer 2,5 kg getrocknete Kichererbsen. Die werden dann im Schnellkochtopf gekocht und eingefriert. Spart einiges an Dosen.

    Zum Duschen und Haare waschen nehme ich auch feste Shampoos und Seifen. Außer ich krieg mal Duschgel geschenkt. Deo mache ich immer noch selber, hat sich bewährt. Von Kastanien zum Wäsche waschen bin ich aber wieder weg, war irgendwie nicht so das Wahre auf Dauer. Putzmittel mache ich auch nicht mehr selbst, hat irgendwie nicht so die gleiche Reinigungskraft.

    Hat jemand schon mal Everdrop ausprobiert? Deren Konzept finde ich ja auch super, aber ist alles auch recht preisintensiv.

    Wenn du sagst Programm gewaltig runterfahren, wie darf ich das verstehen? Bestimmte Dinge (und wenn ja, welche?) ganz weg lassen oder einfach nur allgemein alles runterfahren und weniger machen? Beispielsweise können wir mit ihr natürlich morgens und mittags nur kurz zum lösen raus und abends dann einen längeren Spaziergang machen - da ist auch meist weniger Hundeverkehr. Aber ich dachte, die Spaziergänge braucht sie zu einem gewissen Grad auch, um sich körperlich auszulasten? Kong, Schnüffelmatte und Kommandos dagegen für die psychische Auslastung (die sie scheinbar nicht braucht, weil sie eh so viel zu viel zum verarbeiten hat, wenn ich das richtig verstehe?).

    Vorallem Spaziergänge kürzen und Zeiten und Orte wählen, wo draußen wenig los ist (und Strecken hin- und zurück laufen, keine Runden) und schauen, dass er zu Hause genug Ruhe bekommt. Auch bei den Spaziergängen drauf achten, dass der Hund genug Zeit bekommt sich mit der Umwelt zu befassen, es ist nicht wichtig besonders viel Strecke zu laufen. Der Hund braucht keine spezielle Auslastung, er ist ausgelastet genug mit dem Leben hier klar zu kommen. Tatsächlich würde ich Schnüffelmatte und Kong aber beibehalten, schlecken und ruhiges Schnüffeln beruhigt und fährt runter. Das kannst du z.B. als Ritual nach einem Spaziergang machen. Wichtig sind eben auch immer gleiche Rituale und ein strukturierter Tagesablauf. Je mehr der Hund weiß, wann was passiert, desto mehr Stress nimmt es ihm. Ich find so ein bisschen Trick Training oder irgendwas, wo der Hund Spaß dran hat, was keinen strengen Regeln und Frust unterliegt, sondern schnellen Erfolg und Spaß für den Hund verspricht kann man schon immer mal wieder machen, das fördert die Bindung und stärkt das Selbstbewusstsein. Aber pingeliges Kommando-Üben von Sitz, Platz, Fuß braucht der Hund nicht.

    Momo und Lotte Wenn der andere Hund frei läuft würde ich meinen Hund nicht mit dem Rücken zum fremden Hund hinsetzen. Das ist dann schon fies, wenn dann ein Hund von hinten angebrettert kommt. Man kann ja auch so ausweichen, dass der Hund immer noch Blick auf den anderen Hund hat. Dazu würde ich auch nicht auf eine bestimmte Reaktion des Gegenübers warten. Dein Ausweichen und Blick abwenden deines Hundes wirkt ja bereits deeskalierend und kann die Situation entspannen.

    Aber wir haben das hier Gott sei Dank auch so gut wie nie, dass freilaufende Hunde nicht angeleint werden.

    Also einfach abbrechen und zurück gehen? Und wenn sie weiterbeißt und ich sie beißend nach Hause zerren muss? Ich habe Angst, dass sie so Spaziergänge negativ verknüpft

    Nein, nicht nach Hause zerren. Ich kann dir da keine Patentlösubg geben und einfach so übers Internet orakeln, wie du das Leine beißen in dem Moment unterbrichst. Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, die sich ein Trainer vor Ort aber mal angucken müsste. Zum Beispiel auftrainierte aktive Entspannung, Futterspiele und Erregung umzuleiten, usw. Aber da bräuchtest du sicher Anleitung von jemandem, der den Hund kennt.

    Wenn ich fertig mit meiner Handlung bin, braucht er ja nicht weiter zu signalisieren, dass er bereit ist. Also kann er dann den Kopf ruhig von Hocker nehmen. Vielleicht ist es das, was Dich irritiert?

    Was meinst Du mit wenn Du "fertig mit Deiner Handlung" bist? Du hast ja auch geklickt, als Deine Hand noch am Hund war, er den Kopf aber bereits gehoben hat und hast das bewusst so gemacht, wenn ich dich richtig verstanden habe. Er kann in dem Moment also Deine Handlung nicht stoppen, weil Du weiterhin Deine Hände am Hund gelassen hast, während er den Kopf gehoben hat. Oder nutzt Du den Hocker ausschließlich als "Ich bin bereit"-Signal, aber ohne die Möglichkeit eine einmal begonnen Handlung abzubrechen? Ich glaub, das ist mir nicht klar.

    Klingt für mich sehr nach Übersprung aus Stress- und Konfliktverhalten. Verabschiede dich mal vom Gedanken, dass sie ein Stinkstiefel in den Situationen ist, sie ist einfach überfordert. Wovon genau wird man dir als Außenstehender nicht sagen können, da können sehr viele Faktoren reinspielen. Die Auswahl der Strecke, Anzahl der Begegnungen mit Mensch, Hund, Wild, Verkehr, etc., Anzahl der Hundegerüche, Ruhebdürfnis nicht ausreichend gefüllt, verschiedene Ängste etc. Ich würde den Spaziergang gar nicht mehr fortsetzen, wenn sie so drauf ist. 2 Stunden durchs Feld zu laufen scheint mir auch sehr lang, wenn sie danach so erschöpft ist, dass sie im Auto schläft, wo sie eigentlich Angst hat und auch dort immer wieder dieses Übersprungsverhalten zeigt. Auch solche Ängste tragen dazu bei, dass das Fass überläuft.

    Ich hab nicht mit einem Wort aversiv geschrieben :ka:

    „Nein“ ist ein Abbruchsignal.

    Ich finde es viel bedenklicher, wenn Hunde machen was sie wollen und ich und meine Hunde dadurch eingeschränkt werde.

    Und alles anpöbelnde Hunde sind auch nicht wirklich glückliche Hunde.

    Wenn Ablenkung bei allen Hunden gleichermaßen funktionieren würde, gäbe es diesen Thead hier nicht.

    Als hier ein User schrieb, er will mit einem Trainer ein aversives Abbruchsignal aufbauen, hast du darauf hinbgeschrieben, dass du das super findest und ein Abbruchsignal das wichtigste im Training wäre. Da bin ich naiverweise davon ausgegangen, dass du kein Abbruchsignal meinst, was über Belohnung aufgebaut wurde.

    Weder dürfen meine Hunde machen was sie wollen, noch lenke ich sie bei Hundebegenungen ab, das ist ziemlich logisch dass das nicht klappt bei Hunde, die wirklich ein ernsthaftes Problem mit Fremdhundesichtungen haben.

    Vielleicht hab ich laut deiner Definition ja ein Abbruchsignal, im Prinzip kann jedes Signal, was Verhalten unterbricht ja ein "Abbruch" sein, und sei es nur ein Markersignal, wo der Hund sich zu mir umwendet. Aber für mich ist das kein "Nein".