Für mich klingt das auch sehr nach Schmerzen durch Magen-Darm-Probleme. Meine Hündin hat das auch und zwar ausschließlich nachts. Sie weckt uns dann immer, hat lautes Bauchgluckern, sie muss dann raus in den Garten und ihr Geschäft verrichten (kein Durchfall, normaler Haufen), wenn es ganz schlimm ist, zittert sie, wandert umher und will dann morgens auch nichts essen. Manchmal kotzt sie auch Galle. Ab vormittag ist dann alles wieder ok, vorallem dann, wenn sie die erste Mahlzeit essen konnte (oft verweigert sie erstmal das Frühstück und frisst dann später, wenn es ihr besser geht). Wir haben etliche Untersuchungen machen lassen und viele Theorien aufgestellt, letztendlich hat eine Auschlussdiät geholfen und ihr direkt vor dem Schlafen gehen noch mal eine Portion Futter zu geben, also das Futter auf 3 Mahlzeiten am Tag aufzuteilen.
Beiträge von Lagurus
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Ich wurde gerufen, ich zeig mal kurz ein Video von meinem Hund, den Hundegrüche draußen enorm stressen. Da war er tatsächlich noch nicht kastriert, aber die Kastration hat rein gar nichts daran geändert.
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Nach viel viel Zeit und Training, dem Hund in seinem Stress zu unterstützen, können wir solche Strecken, die stark nach Hunden riechen, jetzt viel viel besser laufen, er ist ansprechbar und zieht nicht wie doof. Aber er markiert immer noch sehr viel, scharrt und knurrt aber weniger.
Von der Sache mit dem dritten Hoden wurde ich mich gedanklich verabschieden. Und der Trainer hört sich irgendwie merkwürdig an.
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Danke dir. Ich weiß nicht, weshalb ich das nicht hinkriege. Mit Alma hat das super funktioniert. Mit Elsa einfach nicht. Vielleicht hab ich zu wenig Geduld. Vielleicht "lohnt" es sich nicht genug für sie. Und dazu hab ich ja immer die Angst im Nacken, dass die Bestätigung (ein anderer Hund) ja dann auftauchen könnte, wenn ich mich jetzt mal 15 Minuten an die Bushaltestelle stelle...
Je nach Hundetyp geht das natürlich auch nicht gleich schnell. Mit Betty funktioniert nahezu alles leichter und schneller als mit Luigi. So richtig gut funktionierte es dann erst mit fortschreitendem Trainingsstand, als er sich besser auf mich einlassen konnte, besser Futter nehmen und besser mit mir zusammen arbeiten konnte. Und das war dann einfach ein langer Weg.
Hinter mir laufen lassen hat für ihn übrigens alles noch schlimmer gemacht. Also ja in dem Moment war er vielleicht gehemmt, wo er hinter mir laufen musste, aber ihm ging es eben kein Stück besser damit. Mit allem wo ich noch mehr Druck auf ihn aufgebaut habe und ihm Dinge verboten habe, desto schlechter ging es ihm und desto weniger war er bereit Futter zu nehmen und mit mir zusammen zu arbeiten.
Ich stehe da nun auch nicht ewig lange und erwarte vom Hund, dass er total entspannt ist. Mir reicht es für den Anfang, das Körperspannung etwas nach lässt und man so den Ort verlässt. Geht es an genau diesem Ort nicht, würde ich ein Stück weiter weg gehen und es dort versuchen die Erregung zu senken.
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Einen anderen Hund als Jagdobjekt zu "missbrauchen" finde ich unglücklich ausgedrückt. Der Hund missbraucht nicht absichtlich andere Hunde um ein Hobby zu fröhnen. Aber Jagdverhalten fühlt sich gut an, wenn ein Hund im Konflikt ist und überfordert ist, dann kann es passieren dass Hunde Sequenzen des Jagdverhalten als Strategie nutzen um beispielsweise Fremdhunde zu stoppen oder zu verhindern, dass sie selbst eine unangenehme Situation kommen. Bei der hohen Hundedichte in unser Gesellschaft, immer widerkehrenden ungewollten Fremdkontakte, das Einschränken der Kommunikation durch die Leine, das frontale erzwungene zulaufen auf andere Hunde bringt Hunde einfach in Konflikte, die sie für sich versuchen zu lösen. Deswegen ist es sinnvoll daran zu arbeiten andere Strategien beizubringen und ihnen den Abstand zu ermöglichen den sie brauchen um noch gut das erwünschte Verhalten lernen können.
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Ich mache bei sowas unsere aufgebaute Entspannungsübungen (bei uns Isometrische Übungen), frage Tricks, mache Leckerliespiele und verlasse den Ort erst, wenn sich die Erregung abgesenkt hat. Und das jedes Mal. Bis Erregung senken immer schneller geht.
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Sie wird nicht grundlos in die Leine beißen, wir unterschätzen einfach oft zu sehr, was auf unsere Hunde einprasselt. Hat denn eure Trainerin euch gar keine Trainingsmethoden gezeigt, wie sie in Zukunft bessere Strategien bei Hundebegegnungen lernt, als sich hinlegen oder "spielerische Angriffe" zu starten? Sie ist ziemlich offensichtlich in einem Konflikt und versucht auf ihre Art und Weise damit umzugehen. Den Hund einfach nur umzulenken wäre für mich nur Management aber kein nachhaltiges Training.
Ich hatte übrigens 4 verschiedene Trainer und bin dann beim vierten so wirklich glücklich geworden.
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Ach ich kann das sehr gut nachempfinden, die erste 1,5 Jahre (!) waren mit meinem Rüden draußen eine Katastrophe. Stresslevel war unfassbar hoch, Hund nicht ansprechbar, nahm kaum Futter und war für mich dadurch total schlecht trainierbar, hat alles was 4 Beine hatte angebrüllt und es hat ihn unfassbar gestresst. Deutlich besser wurde es erst mit den passenden Trainer (der nicht leicht zu finden war).
Mein Hund war gestresst, hatte Umweltängste und war frustriert, zum einen frustriert weil er an der Leine laufen musste und sich in seiner Freiheit massiv eingeschränkt fühlte, weil er nicht jagen darf, manche Trainingsmethoden verstärkten den Frust noch mehr. Er war gestresst allein schon von Geruch anderer Hunde, ein Spaziergang in einem Park wäre der Horror mit ihm gewesen.
Geholfen hat uns da ein vielschichtiges Training, wo wir unsere Spaziergänge gut strukturiert und ausgewählt haben, an den immer selben Stellen, haben wir ausnahmslos immer Pause gemacht und die immer selben Dinge und Rituale getan, damit eine Erwartungsicherheit entsteht. Wir sind keine Runden gelaufen, sondern Strecke hin- und zurück. Ich bin mit ihm rausgefahren um ihn die Hundedichte und Gerüche hier zu ersparen. Ich habe ihn am einer 25 Meter Leine laufen lassen. Wir haben Entspannungstechniken trainiert. Ich habe gelernt früher Auslöser für seinen Stress zu erkennen und schneller einzulenken. Es gab absolut gar keine Nahkontakte mit Fremdhunden. Ich bin nur noch 1x am Tag mit ihm Gassi gegangen, sonst nur Garten. Heute gehen wir 2x, aber 3x wäre immer noch zu viel für ihn.
Es war sehr sehr viel Arbeit, aber es ist heute viel viel besser. Aber es gibt kein Patentrezept und ich war zwischendurch sehr frustriert. Und ohne Trainerunterstützung hätte ich es nicht hinbekommen. Und vorallem hat es viel Zeit gekostet. Das ging nicht innerhalb von ein paar Wochen oder weniger Monate. Aber ich habe so unfassbar viel gelernt. Ihm ging es eben wirklich schlecht draußen.
Mach dir nicht so einen Kopf, dass dein Hund nicht ausgelastet wäre, wenn ihr zu wenig Spazieren geht. Ich musste auch akzeptieren, dass Gassi gehen für meinen Rüden gerade am Anfang keine gute Auslastung war, bzw. eben nur dosiert. Ich bin mir aber absolut sicher, dass er sich nie gelangweilt hat oder unterfordert war.
Hol dir Hilfe, wenn du dich überfordert fühlst. Über ein Forum kann man vieles nicht lösen.
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Ich lasse immer wieder zwischendurch an der Tube schlecken, also jedes Mal, wenn ich Zahnpasta neu nachlade, darf aus der Tube geschleckt werden.
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Hier ist auch die Zahnpasta (Virbac) selbst Belohnung, die scheint seeehr lecker zu sein.
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Bei den Zahn-Ops wurden bei Betty nie Fäden gezogen, bei der einen OP hat die TÄ aber gesagt, sie hat es nicht zu genäht und hat das bewusst betont, damit Sekret(?) ablaufen kann oder so (war im Oberkiefer und in die Richtung läuft das wohl gut ab, im Unterkiefer hätte sie es zu genäht, damit sich kein Dreck drin sammelt). Bei der zweiten OP habe ich keine Info bekommen, ob genäht wurde oder nicht.
Aber Betty hat ja gerade ein Lipom entfernt bekommen und die Wunde wurde mit selbstauflösenden Fäden genäht, aber diese wurden nach 10 Tagen auch gezogen. Die TÄ sagte, die lösen sich manchmal sehr schlecht auf, gerade an den Stellen wo sie verknoten und etwas dicker sind.