Ich selbst habe damit noch keine Erfahrung gemacht, aber meine Trainerin im Hundeverein. Ihr Cattledog war laut ihrer Aussage schon als Welpe recht aggressiv sowie auch einige andere Welpen aus dem Wurf. Eine Hündin aus diesem wurde dann wohl im Alter von ca. 2 Jahren eingeschläfert, weil sie nicht mehr händelbar war. Der amerikanische Vater des Wurfes soll wohl ebenso ein realtiv aggressiver Hund gewesen sein und hat dies wohl vererbt. Der Cattledog meiner Trainerin ist heute ein unverträglicher Hund, der nur mit Welpen klar kommt oder Hunden, die sie in ihrem Welpenalter kennen und lieben gelernt hat. Auch Menschen hat sie schon gebissen.
Habe auch in einem Buch von Patrica McConnell gelesen (ich glaub es war "Liebst du mich auch"), wo eine Familie sie um Hilfe gebeten hat, weil ihr 10 Wochen alter Welpe schon massive Aggressionen zeigte. McConnell hat (nach Überprüfung des Verhaltens) zur Abgabe des Hundes geraten, weil der niemals ein entspannter Familienhund werden wird, der unproblematisch mit den Kindern umgeht, da laut ihr diese Agressionen, die schon so früh gezeigt werden, einfach eine vererbte Eigenschaft im Wesen sind. Genauso wie Angst evrerbt werden kann und ein grundauf ängstliches Wesen niemals zu einem offenen aufgeschlossen sicheren Hund wird (auch wenn man es in gewissen Maße natürlich fördern kann, aber eben begrenzt).