Ich lese so etwas immer und immer wieder.Was ist denn damit gemeint?
Ich kenne meinen Collie und alle andern nur als Hunde, die leicht zu erziehen sind, allen Spass mitmachen, sehr gut mit andern Hunden können. Die ganz normale Zurückhaltung Fremden gegenüber haben, was ich angenehm finde. Und die lassen sich nicht die Butter vom Brot nehmen.
Ein ärgerlicher Collie ist eindrucksvoll, aber selten ungerecht.
In meinem Hundeverein sind 2 Kurzhaarcollies und 3 Bearded Collies. Insbesondere die Bearded Collie Besitzer haben oft Probleme mit völlig irrationalen Ängsten ihrer Hunde. Der eine flippt aus, wenn er nur einen Reisetrolly sieht, kann an Baustellen nicht vorbeigehen, kriegt ne Krise, wenn ein Zug vorbei fährt. Der andere liegt zitternd im Raum, wenn man mit Geschirr auf Glastischen rumhantiert. Diese Ängste kommen und gehen scheinbar völlig gurndlos bei besagten Beardies.
Die Kurzhaar-Colliebesitzerin hatte aber eher nur im Junghundealter solche Probleme. Die wollten beispielsweise partou nicht über ungewohnte Böden gehen, hat sich aber "verwachsen". Unser Hundeverein ist neben einem Schützenverein. Sobald da ein Schuss fällt (ist eigentlich nicht besonders laut), sind die Hälfte unser (Bearded/Kurzhaar)-Collies nicht mehr zum Training gebrauchen. Generell finde ich die Kurzhaarcollies aber nicht zu extrem sensibel, da finde ich die Beardies "schlimmer". Kann da aber auch nur von wenigen Exemplaren berichten. Was mich bei den Collies nur nervt, ist ihre extreme Bellfreudigkeit. Aber das war ja hier kein Ausschlusskriterium ![]()