Ich kann nichts ankreuzen, weil mir ebenso diese Option fehlt:
Es ist viel schöner, bereichernder und weniger belastend, als ich es mir vorgestellt habe!
Wie das Leben mit Hund wird, hängt auch stark vom Wesen des Hundes ab. Ein Hund kann einem das Leben zur Hölle machen, aber es kann auch alles viel unkomplizierter werden, als man vorher glaubt. Da ich Glück hatte und trotz wenig Erfahrung den passenden Hund für uns gefunden und ausgewählt habe, ist alles so viel leichter geworden, als ich es mir hätte vorstellen können. Und ich hab mir vorab Horrorszenarien ausgemalt
Ich hab schon vorab nach Trainern und Hundeschulen gesucht, Bücher über typische Probleme bei Hunden gewälzt und im Nachhinein habe ich rein gar nichts davon gebraucht. Mein Hund läuft einfach so mit und integriert sich unkompliziert in unseren Alltag. Klar, man ist weniger flexibel, und es erfordert manchmal ein wenig Organisation, wenn der Hund nicht zu lange alleine bleiben soll, aber das stört mich nicht, ich bin gerne mit meinem Hund zusammen, sodass es mir sehr leicht fällt, auf andere Dinge zu verzichten. Wobei ich nicht das Gefühl habe, auf wirklich viel verzichten zu müssen, aber ich kann beispielsweise nicht einfach mal so nach der Arbeit in die Stadt shoppen gehen und den Hund noch weitere Stunden alleine lassen. Ist halt so, spart geld, was man wiederum in den Hund investieren kann, das macht genauso glücklich ![]()
ich finde 2 Kinder sind eine viel größere Belastung, Einschränkung und Herausforderung. Wobei ich natürlich auch zugeben muss, dass man die Einschränkung durch Kinder eher hinnimmt, als die durch einen Hund.
Was mich am meisten vor der Hundeanschaffung getroffen hat, war die Aussage von Bekannten, dass sie sich keinen Hund mehr anschaffen würden, nachdem sie schon einige Jahre einen Dackel hatten. Abe rim nachhinein habe ich rausgefunden, dass der Hund nur für die Kinder angeschafft wurde und die einfach keine Hundemenschen waren. Wenn der Hund der eigene Herzenswunsch ist, geht man da ganz anders ran.