Beiträge von Lagurus

    Ich kann nichts ankreuzen, weil mir ebenso diese Option fehlt:

    Es ist viel schöner, bereichernder und weniger belastend, als ich es mir vorgestellt habe!


    Wie das Leben mit Hund wird, hängt auch stark vom Wesen des Hundes ab. Ein Hund kann einem das Leben zur Hölle machen, aber es kann auch alles viel unkomplizierter werden, als man vorher glaubt. Da ich Glück hatte und trotz wenig Erfahrung den passenden Hund für uns gefunden und ausgewählt habe, ist alles so viel leichter geworden, als ich es mir hätte vorstellen können. Und ich hab mir vorab Horrorszenarien ausgemalt :ops: Ich hab schon vorab nach Trainern und Hundeschulen gesucht, Bücher über typische Probleme bei Hunden gewälzt und im Nachhinein habe ich rein gar nichts davon gebraucht. Mein Hund läuft einfach so mit und integriert sich unkompliziert in unseren Alltag. Klar, man ist weniger flexibel, und es erfordert manchmal ein wenig Organisation, wenn der Hund nicht zu lange alleine bleiben soll, aber das stört mich nicht, ich bin gerne mit meinem Hund zusammen, sodass es mir sehr leicht fällt, auf andere Dinge zu verzichten. Wobei ich nicht das Gefühl habe, auf wirklich viel verzichten zu müssen, aber ich kann beispielsweise nicht einfach mal so nach der Arbeit in die Stadt shoppen gehen und den Hund noch weitere Stunden alleine lassen. Ist halt so, spart geld, was man wiederum in den Hund investieren kann, das macht genauso glücklich :lol:

    ich finde 2 Kinder sind eine viel größere Belastung, Einschränkung und Herausforderung. Wobei ich natürlich auch zugeben muss, dass man die Einschränkung durch Kinder eher hinnimmt, als die durch einen Hund.

    Was mich am meisten vor der Hundeanschaffung getroffen hat, war die Aussage von Bekannten, dass sie sich keinen Hund mehr anschaffen würden, nachdem sie schon einige Jahre einen Dackel hatten. Abe rim nachhinein habe ich rausgefunden, dass der Hund nur für die Kinder angeschafft wurde und die einfach keine Hundemenschen waren. Wenn der Hund der eigene Herzenswunsch ist, geht man da ganz anders ran.

    Auf was sollte man denn beim Kauf achten, damit die Klamotten so haarfrei werden wie möglich?

    Ich glaub nicht, dass man da auf was spezielles achten muss. Trockner machen das einfach so. ich bin echt froh, dass wir uns vor der Hundeanschaffung einen Trockner zugelegt haben. Ich war immer dagegen, Wäsche trocknet ja auch von alleine, aber in der neuen Wohnung hatten wir keinen Waschkeller um Wäsche aufzuhängen. In der Wohnung wollen und dürfen wir sie nicht trocknen, draußen ist das Wetter oft nicht optimal, dann hab ich zähneknirschend dem Trockner zugestimmt. Heute liebe ich das Teil und bin immer wieder erstaunt, was der an Haaren aus den Hundesachen rausholt, obwohl mein Hund gar nicht soooo viel haart.

    Hier hab ich noch mal was gefunden, wo noch Tipps zur Trocknerwahl bei Tierhaaren steht: http://www.waeschetrockner-test.net/mit-dem-trockn…idung-entfernen

    Das ist aber auch eine Erziehungsfrage.

    Aber das ist schon mal ne Sache mehr, an der man arbeiten muss :D Ich kenne jedenfalls kaum einen Rüden, der sich immer an solche Regeln hält (also ich gehe jetzt von den markierungsfreudigen Rüden aus, nicht die, die von sich aus nicht viel markieren). Ok, liegt sicher auch an der nicht ganz so konsequenten Erziehung, aber das ist dann auch ne Sache die man konsequent durchziehen muss. Und wie mache ich dem Hund klar, dass er zwar an Büsche pinkeln darf, aber nicht an private Hecken (ich gehe von unbekannten Wegen aus, auf bekannten Wegen kann er das ja lernen)? Irgendwie muss man doch immer ein Auge drauf haben.


    Mir wollte man damals aber auch einreden, dass Rüden sich an die Frauen binden und Hündinnen eher an den Männern hängen, weil das beim Chi von Freunden von uns genau so war. Kann ich aber nicht bestätigen, Betty ist tendenziell eher Frauenhund, macht aber jetzt allgemein nicht so große Unterschiede zwischen dem Geschlecht, wenn sie dem Menschen vertraut. Nur schenkt sie Frauen schneller Vertrauen, liegt aber oft auch an der Art der Männer, da sie häufig weniger feinfühlig mit ihr umgehen bzw. die Körpersprache bedrohlicher wirkt. Und allgemein im restlichen Bekanntenkreis kann ich da auch keine eindeutige Tendenz erkennen, welches Hundegeschlecht Herrchen oder Frauchen lieber mag.

    Ich kann das verstehen, bei mir steht ja auch der Zweithund im Raum und für Betty wäre wohl ein Rüde besser, aber ich hätte lieber eine Hündin. Grundsätzlich glaube ich zwar schon, dass die passende Hündin auch gehen würde, aber ich denke mit einem Rüden könnte sie eher eine "Einheit" werden. Denn wenn es bisher mal ernsthafte Kloppereien gab, dann immer mit Hündinnen und wenn sie sich mal ausnahmsweise in einen Hund verknallt hat und mit ihm spielen wollte, dann waren es immer Rüden.

    Ich mag nur diese ständige Markiererei von Rüden nicht. Betty markiert zwar auch sehr viel, aber das ist doch was ganz anderes als bei Rüden, weil sie eben nicht an Zäune, Autoreifen, Fahhräder, Hauswände, Laternen oder sonstige Gegenstände pinkelt, sondern sie hockt sich nur hin, wenn sie Gras oder Erde/Sand unter den Füßen hat. Von daher muss ich so gut wie nie aufpassen, dass sie irgendwo markiert, wo sie es nicht darf.

    Aber mein Freund und ich wir sind uns bei Tieren immer einig, dass wir weibliche Tiere wollen, ich weiß gar nicht genau wieso :lol: Als wir uns Katzen anschaffen wollten, waren wir uns einig, dass es Mädels sein sollen, mein Kleinnager waren auch überwiegend weiblich, auch meine jetzigen Rennmäuse sind Mädels und beim Hund waren wir uns auch einig, dass es eine Hündin sein soll.

    Ich hab nur immer die blöde Erinnerung im Kopf, als vor zig Jahren die Irish Setter Hündin meiner Tante fast die Zweithündin (Foxterrier) tot gebissen hat. Sie haben zusammen im Zwinger gelebt und als die Setter Hündin geschlechtsreif wurde hat sie der Foxterrier Hündin mal eben die Kehle aufgerissen (die Foxterrier-Hündin war zuerst da und der Irish Setter wurde als wenige Monate alter Junghund dazu geholt). Allerdings kann man im Zwinger natürlich nichts managen und viel Ahnung von Hunden hatten die eben auch nicht.

    Aber ich denke, mit der richtigen Hündin würde es hier schon gehen. Es dürfte nur keine "dominante" Zicke sein, die schnell kontra gibt oder provoziert.

    Und da es bei uns ein TS-Hund wird, ist Läufigkeit eh kein Thema.

    Hmm für 11/14 kg eher G1 oder G2?

    Bin am überlegen fürs kurze pinkeln am Abend Retrieverleinen zu kaufen.
    Kann mich nur nicht entscheiden - auch was die Farben angeht :fear:

    Hab ne schwarzbraune und ne schwarze Hündin!


    Ich habe für einen 10kg Hund G1 für Doppel- und Führerleine und G2 für die Retrieverleine. Bei Retrieverleinen finde ich G1 schon arg dünn am Hals. Eine Doppelführerleine wäre mir in G2 aber zu dick, gerade wenn man sie doppelt nimmt (auch wenn die Farben bei G2 immer schöner rauskommen). Insbesondere der Karabiner wäre da viel zu groß und schwer für meinen Hund. Aber bei Retrieverleinen finde ich G2 gut passend. Wenn der Hund nie zieht, würde wahrscheinlich auch G1 in Ordnung sein, aber ich mag so dünne Sachen nicht am Hals.

    @Leinentraeger Du hattest noch keinen kleinen Hund oder?

    Ich würde es wie @lemmingstyle machen, dem Hund einen Platz zuweisen, den der Boxer weiträumig meiden muss und wo der Chi "sicher" ist. Ruhiges Verhalten und abwenden vom Boxer (Blickontakt zu dir) belohnen. Allerdings ist die Frage berechtigt, wie lange deine Großeltern noch bleiben und ob es sich überhaupt lohnt da noch was zu trainieren. Das ist sicher kein Thema, was in einer Woche gegessen ist.
    Ansonsten kann man das grundsätzlich beim Gassi gehen mal durch Zeigen und Benennen angehen. Ist aber ne Sache die eher einige Monate Zeit benötigt.

    Zum Welpen kann ich nix sagen, da ich noch nie einen Welpen hatte.

    Kocht ihr immer mehr suppig oder fest?
    Wie macht ihr das mit vorkochen/einfrieren/auftauen? Verfüttert ihr das Aufgetaute dann einfach kalt?

    Ich koche mehr suppig, einfach weil mein Hund kaum was trinkt. So bekommt sie trotzdem genug Flüssigkeit.
    Ich füttere das aufgetaute ungefähr bei Zimmertemperatur. Oft auch kälter, mein Freund kann es oft genug nicht abwarten Betty ihr Futter zu geben. Sobald ich es aus dem Kühlschrank raushole und auf die Arbeitsplatte stelle, schleicht Betty die ganze Zeit in der Küche rum. Dann stellt mein Freund ihr oft einfach schon das Futter hin, obwohl es noch keine 10 Minuten draußen stand und somit natürlich noch keine Zimmertemperatur hat. Schadet ihr aber auch nicht. Ich kann keine Präferenzen erkennen, ob sie lieber warm oder kalt frisst, ich glaub ihr ist das egal. Wenn das Futter mal weniger suppig ist, schütte ich auch noch mal einen Schluck kochendes Wasser drüber, dann wird es schneller warm.

    Hey.....falsch zitiert. Ist nicht von mir

    Ist mir klar, aber du hast es gepostet :D Das war auch keine Frage an dich, sondern eher so in den "Raum" gestellt.
    Hund und ich teilen uns nicht das Futter, weil wir nur vegan kochen. Ab und zu bekommt sie Essensreste, aber meistens bekommt sie eigene Mahlzeiten. Aber muss außer Fleisch kaum was extra kaufen, den Rest haben wir ja für uns eh schon da.

    "Auch wenn das Essen uns beiden schmeckt - am Ende bleibt ein merkwürdiges Gefühl, wenn ich daran denke, dass, während ich exklusive Menüs für meinen Hund(!) koche, sich zahlreiche Menschen auf der Welt
    von Dosenhundefutter ernähren müssen, weil das Geld für eine normale Mahlzeit nicht reicht …"

    Echt, es müssen sich Menschen von Dosenhundefutter ernähren? Und das soll wirklich günstiger sein, als sich von Reis/Kartoffeln/Nudeln/Hülsenfrüchte zu ernähren, so wie es in Armutsländern oft üblich ist?
    Ich habe kein schlechtes Gefühl, im Gegenteil, ich habe meinen Hund noch nie so preiswert und "ökoligisch vertretbar" ernährt, wie seit ich selbst (Teilzeit) koche.