Beiträge von Lagurus

    @Dackelbenny Ich würde gar nicht "hier" rufen, nachdem sie fürs umdrehen bestätigt hast, dann belohnst du ja wieder den Rückruf (und das vorherige weglaufen und nutzt ihn unter Umständen ab), du sollst ja das umdrehen belohnen und nicht das befolgen des "hier" Kommandos. Ich benutze Clicker oder Markerwort, um was zu bestätigen, das heißt, dass sie aber auch direkt nach dem Click/Markern das Leckerlie erwartet und auch bekommt. Und sei es nur durch hinwerfen, aber meistens kommt sie eh angerannt. Und ich würde es nur so oft machen, wie du merkst sie hat verliert nicht das Interesse daran. Und wenn Leckerlie mal nicht zieht, dann eben was anderes, ein Spiel, ein Ball oder Abwechslung, irgendwas, was sie als Belohnung ansieht.

    Aus Fehlern lernt man und man muss ich schon verdammt viel informieren, um beim Hundekauf alles richtig zu machen. Und wenn es dann noch Bekannte sind, ist das Vertrauen ja sowieso schon mal größer.
    Aber immerhin ist das ein sehr süßer Frops, ich habe schon wirklich richtig hässliche Mischlinge aus Mops und Bully gesehen :xface:

    Ich denke eine Gerichtsstreit würde ich mir da jetzt nicht antun, vielleicht der Dame einfach die Meinung geigen und es unter Lebenserfahrung abhaken.

    Tamys Plan war so: Sie ist gerannt was sie konnte und ich musste zusehen, dass ich hinterherkomme. Ich hab sie dann wieder angeleint als ich außer Puste war, denn Vollgas über einen holperigen Feldweg zu strampeln ist ganz schön anstrengend.

    Tamy ist der Knaller, das würde ich gerne mal sehen, kann mir immer gar nicht vorstellen, dass so ein kleiner kurzbeiniger Hund so rasen kann :lol:

    @Lagurus Einwirkungsmöglichkeit ist eh Voraussetzung. Also wie gesagt, zuverlässige Abrufbarkeit auch auf weite Distanz (am besten auch Warte und Sitz zB).

    Das ist muss man erst mal hinkriegen, kenne kaum einen Hund der auf Distanz auf's Wort hört (nur einen Golden Retriever :D ) . Abgesehen davon, dass mein Hund bei so einer großer Distanz von über 200 Meter kaum noch meine Worte hören und unterscheiden könnte (da müsste man wohl eher mit Pfeife arbeiten). Ist mein Hund genug auf Abstand, geht sie auch nicht zu Fremdhunden, das heißt aber nicht, das Fremdhunde nicht zu ihr gehen und das will ich halt nicht (und sie auch nicht) und dann bin ich einfach zu weit weg um mich drum zu kümmern.
    Aber wie gesagt, mein Hund hat von Natur aus keinen großen Radius, hätte sie das, müsste sie definitiv viel öfter an der Leine gehen.

    Mich würde so ein riesen Radius massiv stören, wenn da mal ein fremder Hund kommt oder Wildtiere, hätte ich kaum noch eine Chance einzuwirken. Ein Großteil meiner Gassiwege gibt das auch gar nicht her, auf der Morgenrunde muss sie einen Radius von 5 Meter einhalten, ansonsten gibt es das "langsam" Kommando und wenn das nicht funktionieren würde, würde sie an die Leine kommen. Da sind mir Fremdhunde, die um die nächste Ecke kommen, zu heikel, je nach Hund wäre sie da nicht mehr abrufbar, dem "Feind" kehrt man schließlich nicht den Rücken zu. Sie hat aber auch nicht so das Bedürfnis zu rasen wie eine Irre.

    Ich denke, wenn man zu Hause oder auf dem Hundeplatz trainiert, ist ein Clicker für 2 Hunde absolut kein Problem. Nicht mal meine 2 Rennmäuse haben trotz gleichem Clicker ein Problem darin zu unterscheiden, wann sie dran sind und wann nicht.
    Bei Problemen im Alltag, wo man versucht korrektes Verhalten via Clicker einzufangen, stelle ich es mir auch schwierig vor. Ich würde da wahrscheinlich zwei verschiedene Clicker nehmen oder 2 Markerworte oder für einen Hund ein Markerwort / Zunge schnalzen und für den anderen den Clicker. Auch wenn es sicher nicht einfach wird, das zu koordinieren.