Beiträge von Lagurus

    Aber dann hast du doch einen total gefleckten Rasen, oder? Also Laica hat unseren schön zugerichtet. Da wärs schöner gewesen, sie hätte wie ein Rüde einfach an die Hecke gemacht.

    Nein, wir haben keine Flecken auf die Rasen. Und wir haben nur einen sehr kleinen Garten von vielleicht 50 qm, aber Flecken hatten wir in den letzten 2 Jahren noch nie.

    Wieder ein Grund mehr für mich bei einer Hündin zu bleiben ;) (Obwohl ein Zweithund hier auch Rüde werden würde, aber nur, weil mein Hündin tendenziell Rüden lieber mag und müsste die lästige Pipisache wohl oder übel hinnehmen).

    Denke auch, dass ein Rüde versteht, sich auf einmal zu entleeren. Allerdings entleeren sich die Gast-Rüden hier in unserem Garten an Hecke und Pflanzen und meine Hündin pieselt einfach nur auf's Gras. Kann man Rüden auch beibringen einfach nur aufs Gras zu pullern und nicht die Zierpflanzen anzustrullern?

    Mich nervt bei Rüden am meisten das Markieren. Meine Hündin markiert zwar auch viel, aber sie macht es nur auf Rasen oder Sand/Erde und pinkelt halt keine Hecken, Autoräder, Hauswände, Zooladenregale, Laternen oder sonst was an. Bei Rüden muss man immer ein Auge drauf haben, dass die nicht unerwünscht irgendwo ihr Bein heben, weil schon mal vor ihnen ein anderer Hund dagegen gepieselt hat.

    Da meine Hündin aus dem TS ist, ist sie kastriert und ich habe das Thema mit der Läufigkeit nicht. Für mich sehr angenehm. Vom Wesen her wäre es mir allerdings egal ob Hündin oder Rüde, konnte da bisher noch keine speziellen Charakterzüge feststellen, die ich am Geschlecht festmachen kann.

    Ich finde das auch unmöglich. Ich habe letztes Jahr in der Ferienwohnung jeden Tag gesaugt, als Matschwetter war und der Hund immer Dreck mit reingebracht hat. Dabei habe ich sie jeden Tag direkt ins Bad in die Dusche getriebe und erstmal abgeduscht. Bett und Couch habe ich mit Kleberolle enthaart (auch wenn mein Hund nur wenig haart), ich will einfach, dass man danach nicht sieht, dass ein Hund drin gelebt hat um mit gutem Eindruck die Wohnung zu verlassen. verstehe nicht, was da dran so schwer ist, solchen Dreckschweinchen möchte man echt mal das Hirn waschen.

    Kann man nicht sagen, ein Welpe aus dem Tierschutz ist immer ein Überraschungspaket, da kann man nie wissen, wie er sich später entwickelt und ob ihr damit klar kommt.

    Terrier haben oft viel Power und diskutieren gerne und lösen Probelme auch schnell mal mit nach vorne gehen. Aber sie haben viel Witz und Charme, lernen gerne und schnell und gehen häufig für ihre Bezugsperson durchs Feuern. Terrier brauchen schon eine gwissen Auslastung, aber sicher auch nicht so viel mehr als andere aktive Hunderassen, es ist eher die Herausforderung mit ihrem Temperament umzugehen und die notwendige Ruhe, Geduld und Konsequenz aufzubringen.

    Wenn Wachsamkeit nicht erwünscht ist, würde ich nicht unbedingt einen Spitz nehmen. Was gefällt euch am Bolonka Zwetna nicht? Man kann sie ja auch kurz schneiden, wenn euch die Haare zu lang sind. Bolonkas, Havaneneser, Bologneser, etc. sind eigentlich sehr gute unkomplizierte Begleithunde.

    Unsere Vor-Vor-Mieter hatten 2 Boxer. Der Mann war ständig auf Montage, die Frau depressiv. Die Hunde haben den ganzen Tag in der Wohnung/auf dem Balkon verbracht (die Geschäfte wurden auch auf selbigem verrichtet). So, nachdem die ausgezogen waren, zogen welche mit einem JRT ein. Das gleiche Spiel, noch dazu war der Hund Dauerkläffer und hat den kompletten Fensterrahmen zerkratzt und zerbissen, sodass unser Vermieter dann in die Wohnung musste und den Hund da raus geholt hat, sonst hätte der das komplette Fenster demoliert, als Frauchen arbeiten war...

    Wow, echt riesen Respekt an deine Vermieter, dass sie das Vertrauen in Hundehalter nicht verloren haben :bindafür: Die wenigsten würden nach den Erlebnissen wieder an Hundehalter vermieten. Ich könnte bei sowas echt kotzen, nicht nur, dass man das Eigentum anderer Leute beschädigt, man runiert auch den kompletten Ruf stellvertretend für alle anderen Hundehalter :/ Man schießt sich damit doch nur selbst ins Knie.

    Verstehen kann ich es schon, wenn ein Vermieter keine Hunde möchte, dafür sind viele Hundehalter einfach zu ignorant.
    Ich kann auch verstehen, wenn Vermieter kleine Hunde bevorzugen, große Hunde machen anderen Mietern schon eher mal Angst, machen unter Umständen mehr Dreck und wenn die unerzogen sind, ist das einfach schon ne andere Nummer als bei einem unerzogenen Chi. Der Golden Retriever meiner Nachbarin hinterlässt hier im Treppenhaus viel Dreck, worüber sich gerade die Hausmeisterin ständig beschwert. Betty hingegen hinterlässt keinen Dreck, beschädigt das Laminat nicht, sabbert keinen voll, haart keinen voll und wird auch unbeschwerter begrüßt als der große Hund. Und wenn die mal bellt, hat auch keiner Angst vor ihr :lol: Das war einer der Gründe, warum hier nur ein kleiner Hund in Frage kommt, man hat es deutlich einfacher bei der Wohnungssuche. Zwar ist man mit Hund immer eingeschränkt, was Wohnungssuche angeht, aber da wir keine Kinder haben und zwei Vollverdiener mit Jobs bei bekannten Firmen sind, waren wir meist schon gerne gesehen bei Vermietern, wenn nicht von vornherein Haustiere rigoros ausgeschlossen wurden. Meistens hat der Makler beim Vermieter aber ein gutes Wort für uns bzw. den geplanten Hund eingelegt.

    Letzten Endes haben vor vor 2 Jahree eine top Wohnung gefunden, schön groß, mit Garten in super Lage für Hundehalter (Natur). Sogar ein zweiter Hund wurde uns genehmigt (der aber dann doch nicht einzog), weil der Vermieter einfach gesehen hat, das unser Hund ruhig, lieb und unauffällig ist.

    Sagt mal, kann man mit der Fütterung was für, bzw gegen Zahnstein machen? Jetzt wo die Plüschis nicht mehr täglich was zu kauen bekommen, macht sich das ganze doch bemerkbar :-/

    Täglich brauchen Hunde doch nicht unbedingt was zum Kauen, um Zahnstein entgegen zu wirken. Hier gibt's vielleicht 2 mal die Woche was und Tierärzte loben immer, was Betty für schöne Zähne hätte. Aber zum gewisse Grad ist das ja einfach Veranlagung.

    @Fenech: Sorry, aber das finde ich jetzt schon ein bisschen übertrieben. Sie hat geschrieben, dass sie es ihrem Freund nicht missgönnt und dass mit Müttern zu vergleichen, die ihren Mann hassen, finde ich schon etwas frech.
    Ich halte es für ein absolut menschliches Gefühl, wenn man enttäuscht ist, dass der Hund, in dem man selbst all seine Arbeit, Liebe und Aufmerksamkeit steckt, aus menschlicher Sicht dann seine ganze Liebe jemand anderem schenkt. Die TE hätte sicher kein Problem damit, wenn der Hund seine Aufemrksamkeit gleichermaßen auf beide verteilen würde, ihr macht es nur zu schaffen, dass es ihr so vorkommt, als wenn sie ihrem Hund nicht wichtig ist.

    Es gab ja nun schon genug Erklärungsansätze, für mich klingt das auch sehr nach Kontrolle des Freundes und dass er der TE einfach ausreichend vertraut und sie für kompetent genug hält, dass er ihr nicht auf Schritt und tritt folgen muss. Finde es nur echt ein bisschen schräg, dass hier manche gleich eine zerüttete Beziehung reininterpretieren.