Beiträge von Lagurus

    Man könnte ja zu Sauerkraut und Kartoffelbrei einfach noch Bratlinge oder Räuchertofu dazu machen und eine Sauce. Oder Sauerkrauteintopf.

    Falls noch jemand Inspirationen für Weihnachten sucht, hier gibt es ein kostenloses eBook für Weihnachtsrezepte von verschiedenen Bloggern: Kostenloses Kochbuch mit veganen Rezepten zu Weihnachten

    Ich habe gestern mal das Klopsrezept ausprobiert, was @aya_papaya hier verlinkt hatte. Habe die dann abkühlen lassen in Scheiben geschnitten und probiert, ob sie sich als Frikadellen machen und hab sie angebraten. Ich war schon echt begeistert, an der Konsistenz muss ich noch etwas arbeiten, ist nicht "locker" genug, der werden schon recht fest, wenn die einmal abgekühlt sind. Aber ich habe schon Ideen, was ich dran verändern kann. Geschmacklich fand ich sie top und recht fleisch-ähnlich. Habe dann zwei Freunden (Veganer) von uns auch eine in die Hand gedrückt und gefragt, was sie davon halten. Die fanden sie geschmacklich auch toll, aber eigentlich bräuchte ich jetzt noch nicht-Veganer, deren Meinung ich mal wissen will, weil ich eventuell überlege, ob ich die als Weihnachtsmenü zu Rotkohl und Klößen servieren kann, Fleischersatz ist ja immer schwierig, bei nicht-Veganern, aber die waren wirklich so gut, dass ich überlege, ob ich mich traue. Meine Gäste sind nur Schwiegervater und Schwiegermama, Schweigerpapa ist eigentlich alles und ist auch veganen Kram offen, Schwiegermama probiert Fleischersatz nicht freiwillig, aber wenn man es ihr auf den Teller legt, isst sie es. Und wenn es nicht schmeckt, sagt sie nix :lol: Mir fällt sonst nichts ein, was ich zu Rotkohl und Klößen machen könnte, außer Wirsingrouladen, aber die hatte ich letztes Jahr schon. Linsenfrikadellen würden noch gehen, aber die sind mir meist zu matschig, da haben die Seitan-Frikadellen einen bessere Konsistenz.
    Aus den restlichen Klopsen mache ich morgen Königsberger Klopse. In Klopsform schmeckt man den Seitan zwar noch etwas raus, aber nicht ganz so dominant und mit Sauce verliert sich das dann vielleicht. In Frikadellenform hab ich ihn gar nicht mehr raus geschmeckt.

    Wie dick ist eigentlich der Overall von Equafleece? Haben bereits einen Fleece Overall von einer anderen Firma hier, der ist einlagig und wärmt ganz gut, wirklich dick und kuschelig ist er aber nicht. Für den tiefsten Winter reicht er glaube ich nicht aus.

    Ist nichts für den Winter, bei richtigen Frostbeulen, da muss man schon was drunter/drüber ziehen. Ist auch einlagig, aber relativ dickes Fleece.

    Ich bin zwar weder Single noch Mehrhundehalter, aber ich lese hier sehr interessiert mit. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man sich daran gewöhnt viel Leistung zu bringen und wenig Freizeit zu haben. Ich habe früher immer gesagt, ich mache niemals ein Abendstudium neben den Vollzeitjob und habe es dann doch irgendwann getan. Also 3x die Woche von 8-22 Uhr außer Haus gewesen und am Wochenende gelernt und Hausarbeiten geschrieben und das über 4 Jahre. Irgendwie lernt man seine wenige freie Zeit dann viel intensiver zu nutzen und man wird Organisationstalent. Hatte ich mal Semesterferien und musste nur Vollzeit arbeiten und nicht zu Vorlesungen, kam mir das quasi wie ein Teilzeitjob vor. Ich wusste nach Beendigung des Studiums erstmal gar nicht mehr, was ich mit so viel Freizeit anfangen soll, wenn man "nur" 8 Stunden am Tag arbeiten geht :lol:
    Das ist nun schon ein paar Jahre und meine 8 Stunden Arbeit fühlen sich jetzt wieder nach viel zu viel an und ich überlege schon, wann ich am besten anfange Teilzeit zu arbeiten |) Je mehr Freizeit man hat, desto mehr Zeit lässt mans ich für viele Dinge und verplempert mehr Zeit ohne sie effektiver zu nutzen. Heute fände ich die Vorstellung eines Abendstudiums schrecklich, aber ich weiß, dass ich das damals nicht so schlimm empfunden habe, nachdem man erstmal raus hatte, wie man sich organisiert, als wie es mir heute vorkommt. Man wächst mit seinen Aufgaben ;)

    Mein subjektive Wahrnehmung in dem Buch ist, dass zu keiner Zeit dem Hund irgendwie weh getan wird, sondern dass die Gerte lediglich als verlängerte Arm genutzt wird um Berührungsimpulse zu setzen, um den Hund in die richtige Position zu bringen. Kann da Wahrnehmung von Pirschelbär nicht teilen. Ich habe aber so ein Training noch nie live gesehen und kann nicht beurteilen, wie das dort gehandhabt wird.

    Massive körperliche Korrektur? So hab ich das nicht empfunden, ich bin wirklich kein Freund von Strafen im Training, aber den Hund mit der Gerte am Hintern zu berühren und drüber zu streifen, quasi als verlängerter Arm, fällt bei mir nicht unter massiver körperlicher Korrektur. Mit der Gerte wird der Hund in Position geschoben, was bei anderen Übungen mit der Hand gemacht wird, er wird nicht damit geschlagen oder so.

    Was man noch eher kritisieren mag, wenn rein positiv aufbauen will ist, dass im Heuwinkel ein "Anschiss" dazu genutzt wird um den Hund anschließend die Fußposition als rettenden heiligen Ort zu vermitteln. Aber es wird da auch betont, dass man den Hund jetzt nicht wild zusammenscheißen soll, sondern dass man beispielsweise ausnutzen soll, wenn der Welpe im Alltag Mist baut und man mal laut ihm gegenüber wird. Das ist für mich auch nichts, was ich einbauen werden, da ich im Alltag meinen Hund nicht anscheiße, sie gibt mir keinen Grund dazu.