Beiträge von Lagurus

    Hier wird so gut wie nichts weggeschmissen, trotzdem zahlen wir zu zweit so um die 80 EUR.
    Aber alleine unsere TK-Himbeeren kosten schon 10 EUR pro Woche, 2 Kästen Wasser für 13 Euro, eine Tüte Kaffee kostet 13 Euro (brauchen wir aber nicht jede Woche), Gemüse und Obst für 20-30 Euro, 4 Packungen Sojajoghurt für 7 Euro, Amaranthpops für verbrauchen wir 2-3 Packungen pro Woche, 3 Packungen Pflanzenmilch und noch weiteren Kleinkram, den ich so zum Kochen brauche.

    Zur Keimbelastung bei festen Seifen ist das hier mein aktueller Kenntnisstand:

    Was sich im Anschluss an das Händewaschen auf der Seifenoberfläche und in den Rissen der Seife tummelt? Zunächst natürlich einiges, allerdings ist die Seife für Keime kein gutes Nährmedium. "Eine Vermehrung ist für Viren eher nicht, für Bakterien und Pilze je nach Inhaltsstoffen der Seife nur sehr eingeschränkt möglich", sagt Franz Reinthaler vom Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin der Medizinischen Universität Graz. Und ganz egal, ob sich nun Mikroorganismen auf den Seifenstücken angesiedelt haben oder auch nicht - beim nächsten Waschgang werden sie heruntergespült. Eine Ansteckungsgefahr für gesunde Personen sieht Reinthaler daher nicht.


    In öffentlichen Toiletten will ich nun zwar auch keine feste Seife habe, in privaten Haushalten hab ich damit kein Problem. Ich vertrage sie auch viel besser als flüssige Seife, wie ich es hasse mir auf Arbeit mit der Flüssigseife die Hände zu waschen, ich muss mir danach sofort die Hände eincremen, passiert mir bei meiner festen handgemachten Seife nicht.

    Normalerweise erledige ich den ganzen Einkauf Anfang des Monats und gebe 50 - 60 Euro dabei aus und habe alles da was ich brauche.

    Vergammelt dir da Obst und Gemüse nicht? Wir kaufen kiloweise Obst und Gemüse und je nach Sorte ist das ja recht schnell hinüber.
    Ich finde 30 € für den reinen Lebensmitteleinkauf pro Woche nun auch nicht übermäßig wenig. Ich gebe zwar mehr aus, aber ich gehe beispielsweise auch nicht zum Discounter einkaufen und würde, wenn es sein muss, auch mit 30 € pro Woche klar kommen. Aber 20 € wäre schon sehr hart.

    Ich habe von meiner ehemaligen Mitbewohnerin hier noch gepufften Quinoa und gepufften Amaranth. Habt ihr eine Idee, was ich damit machen kann? Am liebsten salzig und nicht süß, aber ich bin dankbar für alle Ideen.

    Gepuffter Amaranth/Quinoa ist für mich ein typisches Lebensmittel fürs Frühstück, landet bei mir immer mit Haferflocken im morgendlichen Joghurt. Ansonsten sind hier ein Rezeptideen:
    Bio-Rezept von Attila Hildmann: Blumenkohl-Curry-Crunch - Rapunzel Naturkost

    Bio-Rezept von Attila Hildmann: Räuchertofu in krossem Amaranth-Mantel mit Bratensoße, Orangen-Rosenkohl und Cranberry-Marmelade - Rapunzel Naturkost

    Bio-Rezept: Räuchertofu mit Quinoa-Kruste und gefüllte Lupinen Paprika - Rapunzel Naturkost

    Mein Hund würde mit sofortigem Tierschutz und Auswanderung drohen, wenn ich die mit zum Joggen schleppen würde :lol: Mein Freund geht ja regelmäßig joggen, ich wäre froh, wenn ich ihm den Hund dafür in die Hand drücken könnte, wäre mal eine gute körperliche Auslastung, aber der Hund ist einfach zu faul und bevorzugt wie ich die Couch.
    Im Fitnessstudio war ich auch einige Jahre, aber es war eine riesen Erleichterung, als ich gekündigt habe, mit Hund (und Vollzeitjob) geht das eh nicht wirklich, wie hier ja einige schon gesagt haben, aber auch so hab ich mich da immer nur hin gequält und hatte nie Spaß dran.

    @datKleene Wie wäre es denn mit Nordic Walking? Da kann man ja auch gut die Hunde mitnehmen.

    Ein Leasingwagen ist ja auch nichts schlechtes, ich hab das nur zur Darstellung unserer unterschiedlichen Ansichten herangezogen ;) Ist ja nicht so, dass ich mir nichts gönne, ich gebe ja auch viel Geld für Sachen aus, die anderen nicht wichtig sind.

    Bei uns gibt es keinen Denns in direkter Nähe, ich habe aber einen Demeter-Biohof um die Ecke. Aber das ist schon seeeeehr teuer da. Man sieht da aber definitv am Gemüse, dass das ganz anders ausieht, es ist nicht so groß, es ist krummer, es ist einfach nicht "genormt", sieht aber trotzdem frisch aus. Tegut finde ich auch eine gute Option, da gibt es auch öfter Demetergemüse und mehr regional als beim Discounter.

    Erziehung hat bei mir auch eine große Rolle gespielt

    Da merke ich immer wieder den Unterschied zu meinem Freund, er ist in gut situierten Verhältnissen aufgewachsen im Gegensatz zu mir. Heute verdiene ich zwar ein gutes Stück mehr als er, bin aber in allen Belangen die Sparsamere von uns beiden. Als ich ihn kennengelernt habe, hat er beim Zähne putzen die ganze Zeit das Wasser laufen lassen, da bin ich bald ausgeflippt :ugly: Ich wusste nicht, dass es Menschen gibt, die sowas tun xD Beim Duschen lief auch die ganze Zeit das Wasser, auch wenn er sich eingeseift hat, Vollbäder standen regelmäßig an der Tagesordnung. Wenn er was gekocht hat, hat er eine ganze 500 g Packung Nudeln gekocht, egal ob er nur 200 g isst. Der Rest wurde dann vielleicht am nächsten Tag gegessen, vielleicht aber auch weggeworfen, je nachdem. Er kauft Dinge auf Pump und zahlt sie ab, was ich noch nie in meinem Leben getan habe, er verbraucht Unmengen an Küchenrolle, Kosmetiktüchern, Deos, Duschgels, etc. Er fährt das teure Leasing-Auto, ich den gebrauchten Kleinwagen. Ich habe einen deutlich besseren Überblick über meine Ausgaben, ihm fällt nach 6 Monaten auf, dass jeden Tag ein Starbucks-Kaffee ganz schön viel Geld kostet :ugly:
    In vielen Dingen konnte ich ihn umerziehen oder ein Bewusstsein schaffen, zu meinem Leidwesen aber nicht in allen xD

    Ich hätte natürlich auch nie einen Job gemacht, der mir so gar keinen Spaß macht, nur weil er viel Geld bringt, aber ich bin auch nicht meiner Leidenschaft gefolgt, weil sie eben viel zu wenig Geld bringt.

    Ich weiß nicht, ob sich mein Empfinden für soziale Gerechtigkeit mehr durch das vegane Leben ausgeprägt hat, für mich standen schon immer Tiere im Fokus, ein gewisses Umweltbewusstsein war auch erziehungsbedingt schon immer vorhanden und allgemein mit möglichst wenig Verschwendung zu leben wurde mir aufgrund von damaligen Geldmangel sowieso anerzogen. Aber ich glaub ich mache mir immer noch viel zu wenig Gedanken drüber, welches Handeln irgendwo anders auf der Welt für jemanden Auswirkung hat. Ich finde aber gut, wenn über sowas immer wieder geredet und dafür Aufmerksamkeit geschaffen wird.