Beiträge von Lagurus

    So verlockend es auch klingen mag sein Hobby zum Beruf zu machen, ich glaub viel öfter hast du dann einfach kein Hobby mehr

    Man muss nicht unbedingt sein Hobby zum Beruf machen, aber etwas machen, was man einfach gern tut, wo man sich auch mal freut auf die Arbeit, indem man wirklich gut ist und auch intrinsische Motivation verspürt seine Arbeit gut zu machen. Das ist einfach schon sehr viel wert und gibt ein ganz anderes Gefühl.

    Das ist für mich auch ein Grund, warum ich mir einen zweiten Hund wünsche, damit man nicht in ein totales Loch fällt, wenn der erste Hund stirbt. Es würde mich wahnsinnig machen, keine Aufgabe mehr zu haben. Und es kann auch nicht sofort ein neuer hier einziehen, ich muss ja erstmal Urlaub nehmen und je nachdem, ob man noch Urlaub übrig hat, kann das in dem Jahr dann gar nicht mehr funktionieren und ich müsste bis auf's darauf folgende Jahr warten. Absolute Horrorvorstellung für mich.

    Ich habe auch lange so gedacht, dass mein Job auch nicht meine Erfüllung sein muss, schließlich bringt er ein gutes Gehalt und die Bedingungen sind gut, also kann ich in meiner Freizeit meine Leidenschaften ausleben. Sonst hätte ich es auch keine 13 Jahre in diesem Job ausgehalten und auch noch nebenberuflich studiert. Es gab immer mal Jahre in den ich gezweifelt habe, aber so groß wie jetzt war der Leidensdruck einfach noch nie. Und ich habe noch 35 Jahre Arbeitsleben vor mir und ich will nicht, dass das Ziel meine Rente, die Wochenenden und der Urlaub ist. So stell ich mir mein Leben nicht vor, dafür verbringe ich zu viel Zeit auf Arbeit. Ich weiß auch nicht wirklich, was ich stattdessen machen soll, die meisten wachen nicht morgens auf und wissen welcher Job ihre Erfüllung ist. Aber es macht einen Unterschied, ob man sich aktiv damit beschäftigt, was zu ändern und von tiefsten Herzen davon überzeugt ist was ändern zu wollen, oder eigentlich die Situation lieber hinnimmt, weil es erträglich ist. In zweiterem Zustand wird sich auch nichts ändern (muss es ja auch nicht, wenn man für sich entscheidet, dass die Situation nicht so schlimm ist, dass man dafür Risiken und Einschnitte ein Neuorientierung in Kauf nimmt). Aber es ist eben auch die mentale Einstellung, die dafür sorgen wird, ob sich was ändert oder nicht.

    Ich bin mittlerweile auch bereit Einschränkungen im Gehalt hinzunehmen zugunsten eines erfüllteren Berufsleben. Die materiellen Dinge, die ich mir von dem Geld leisten kann, tragen nicht unbedingt zu meinem Lebensglück bei. Aber eine gewisse Sicherheit hab ich trotzdem gerne, Tierarztrechnungen oder eine kaputte Waschmaschine sollten schon noch bezahlbar sein.

    Mit hübschen Schüsseln kann man mich auch rumkriegen :D

    Das essen sieht sehr lecker aus! Vorallem das mit der Aubergine.

    Bei mir gab es gestern Spaghetti aus gelben Linsen mit Spitzkohl. Boah ich kauf die Nudeln nie wieder, mein Essen sieht aus wie Moppelkotze, das war nicht mal fotowürdig. Die Nudeln sind einfach nur ein Klumpen geworden und beim Versuch sie mit der Sauce zu mischen sind sie zerfallen, bzw musste ich sie zerdrücken um sie auseinander zu kriegen.

    Gut geschmeckt hat es aber trotzdem, das Rezept war von bevegt, ich fand die Idee sehr cool aus Sonnenblumenkerne eine Sahnsauce zu machen:
    Pasta mit veganer Spitzkohl-Sahnesoße aus Sonnenblumenkernen

    Ich habe einen sichere sehr gut bezahlten Job mit sehr guten Arbeitsbedingungen, aber ich bin nicht glücklich. Es war nie mein Traumjob, die ersten paar Jahre war es noch aufregend überhaupt im Berufsleben zu sein, ich hatte viel zu lernen und auch viele Karrierechancen vor mir, war in angesehenen großen Unternehmen, aber momentan reizt mich nichts mehr davon, eigentlich habe ich da nie so richtig hin gepasst. Je länger ich diesen Job mache, desto mehr weiß ich, dass er nicht das ist, was ich mein Leben lang machen will. Aber einfach so hinschmeißen ohne Alternative geht eben auch nicht. Aber ich arbeite an Alternativen und werde mein Schicksal nicht einfach so hinnehmen. Das man das Berufsleben dann irgendwie hundekompatibel gestalten will, macht es dann auch noch etwas schwieriger. Aber wenn man es wirklich will und sich intensiv damit auseinandersetzt Alternativen zu finden, kann man bestimmt Wege finden, wie man beruflich glücklich wird.


    Habe ich noch nie versucht. Wie lange hält sich denn selbst gemachte Mayo?Ja, Soja esse ich nur alle Jubeljahre, wie gestern das eine Würstchen. Das schränkt bei solchen Rezepten schon ein :/
    Beim Backen nehme ich immer Hafermilch statt Sojamilch, aber ob das bei Mayo auch schmeckt? xD


    In Mayo auf Soja Basis kann man die Soja Milch leider nicht durch andere Pflanzenmilch ersetzen, die Mayo wird dann nicht fest.
    Ich weiß nicht, wie lange sich vegane Mayo hält, einige Tage mindestens, vielleicht auch länger, solange hab ich sie aber noch nie aufgehoben, ich mache immer nur so viel, wie ich brauche.

    Ich hab den Quinoa Eintopf gekocht, der hier vor wenigen Seiten verlinkt wurde, war sehr lecker! Ich hab noch Linsen mit rein getan.

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    Ich bin Einzelhundehalterin, aber mit Wunsch nach einem zweiten, was sich aber zur Zeit wegen Vollzeitjob nicht realisieren lässt.

    Aber ich weiß natürlich auch, dass es mit einem einzelnen Hund viel einfacher und der Alltag leichter ist, man kann ihn viel mehr mitnehmen und die das Thema Betreuung ist nur halb so schwierig, eine Urlaubsunterlunft zu finden wird auch nicht leichter. Zwei Hunde würden mich definitiv mehr einschränken, aber ich bin bereit das in Kauf zu nehmen, weil mir ein Hund so viel gibt. Ich hab einfach Lust noch einen weiteren Hund im Hundesport auszubilden und mein Hund wird auch langsam älter, es wäre schön, wenn dann noch einer da wäre, der uns auf Wanderungen begleiten kann während Betty da irgendwann dankend ablehnt. Auch Turniere möchte ich ihr nicht mehr ewig lange zu muten, das machen wir vielleicht noch 2 Jahre und dann bleibt sie am WE lieber mit Herrchen auf der Couch oder im Garten als mit mir auf ein Turnier zu fahren. Außerdem möchte ich gerne auch noch einen weiteren Hund mit all seinen Macken kennen und lieben lernen, mich neu auf ihn einstellen und mein Wissen in Erziehung und Ausbildung in Hundesport erweitern.

    Betty wäre über einen zweiten Hund zwar not amused, aber mit dem passenden Hund würde sie sich schon arrangieren und eventuell auch davon irgendwann profitieren (in der Urlaubsbetreuung gab es schon mal den ein oder anderen Hund, mit dem sie zusammen im Körbchen lag, was ich nie von ihr gedacht hätte).