Beiträge von Lagurus

    @Anju&co Diese Kochbücher kommen sind glaub ich nicht alle zu 100 % zuckerfrei, aber sicher zu 95% und zumindest die Hauptgerichte sollten es alle sein, nur bei Desserts / Kuchen / Kekse kommt vielleicht mal was mit Zucker vor, wobei auch dort in der Regel eher auf Alternativen zu Zucker zurückgegriffen wird. Und Weizen wird auch so gut wie nie benutzt:

    Ohe She Glows von Angela Liddon
    Alle Bücher von Delicously Ella
    Vegan with Love von Lea Green
    Green Love von Lea Green
    Peace Food von Rüdiger Dahlke

    Das sind erstmal die, die mir spontane auch dazu einfallen, die alltagstauglich sein sollten und selten ausgefallene Zutaten benötigen.

    Bei uns mussten heute Reste verwertet werden (Mangold und Tempeh) und es gab Mangold-Kartoffel-Pürree mit Rosenkohl und mariniertem Tempeh

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    Meine Mutter war immer Arbeiten und ich habe in der Schulkantine Mittag gegessen. Kochen musste bzw. durfte ich nie, habe ich mir erst beigebracht, als ich es dann zwangsweise musste, als ich ausgezogen bin. Wenn ich mir mal zu Hause essen zubereitet habe, dann war das eher Reste warm machen, Dosen öffnen oder 5 Minuten Terrinen aufgießen.
    Aber ich hatte als Kind noch keine vegetarisch / veganen Ambitionen, von daher gab es da keine Diskussion.

    SimplyV schmilzt besser, aber auch der braucht etwas Flüssigkeit, deswegen mach ich da auch das Prozedere, aber kommt er beispielsweise mit Tomatensauce auf der Pizza in Kontakt, schmilzt er auch. Man braucht keine Mikrowelle um was zu erhitzen, da tut's ein Topf und eine Herdplatte auch :D

    Stimmt eine Pizza schmeckt auch ohne Käse, einen wirklich guten Ersatz für Käse gibt es eh nicht.


    Gestern hab es Kürbis-Karotten-Kartoffelsuppe mit gerösteten Kichererbsen und Walnüssen

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    Vor ein paar Tagen hatten wir Linsen-Blumenkohl-Spinat-Eintopf

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    Ja, doppellagiges Fleece am Bauch wäre hier auch super. Mir ist bisher allerdings leider noch kein Mantel oder Pulli mit Doppel-Fleece in der passenden Größe untergekommen. Noch wehre ich mich ja gegen den Gedanken ans Selbernähen. Fleeceschals kriege ich hin, aber einen ganzen Mantel...?!

    Ich ziehe dafür einfach zwei Pullis bzw. ein Fleece-Pulli und ein Fleece-Overall übereinander. Das ist hier auch das einzige, was wirklich etwas länger am Bauch trocken hält.

    Ehrliches Interesse: gibt es eine repräsentative Studie, die vegane Ernährung bei Kindern im Wachstum als positiv bewertet?

    Ich hab mal im Buch "Vegan Klischee ade!" nachgeschlagen, da ist nun keine konkrete Studie speziell für vegane Kinderernährung referenziert, das ganze Buch geht ja darum, wie man in jeder Lebensphase (Kind, Schwangerschaft, Stillend, Erwachsen, Senior) seinen Bedarf decken kann. Ich zitiere nur mal einen Absatz daraus (dafür sind wissenschaftliche Bücher und Positionspapiere als Quelle angegeben):

    Zitat

    Obwohl die DGE also zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: Juni 2018) eine vegane Ernährung für Schwangere, Stillende und heranwachsende Kinder nicht empfiehlt, sind eine ganze Reihe internationaler Ernährungsgesellschaften aufgrund der verfügbaren ernährungswissenschaftlichen Daten der Ansicht, dass eine vegane Ernährung - vorausgesetzt, sie ist vedarfsdeckend zusammengestellt - für jeden Lebensabschnitt geeignet ist. Was Ernährungsgesellschaften aus den USA, Kanada, Australien, Großbritannien und Portugal in ihren Positionspapieren sagen, ist in Abb. 3 zusammengefasst.
    Wie die Positionen der Ernährungsgesellschaften zeigen, spricht sehr viel dafür, dass eine vegane Ernährung in jedem Lebensabschnitt bedarfsdeckend sein kann, sofern die Eltern einige Grundsätze in der Ernährung ihres Nachwuchses beachten. Diese Grundsätze zur Nährstoffbedarfsdeckung werden im Laufe dieses Buches allesamt angesprochen. Im Herbst 2017 ging die British Dietic Association (BDA) sogar noch einen Schritt weiter und verkündete offiziell die Zusammenarbeit mit der Vegan Society in England, um >>zu zeigen, dass es möglich ist, einer gut geplanten, pflanzlichen Ernährung zu folgen, die die Gesundheit von Personen in jedem Alter und während der Schwangerschaft gewährleisten.<< Dieser Zusammenschluss einer anerkannten Ernährungsgesellschaft mit einer veganen Vereinigung und deren Schlussfolgerung unterstreicht, dass die wissenschaftlichen Fakten dafür sprechen, dass eine gut geplante vegane Ernährung alle Nährstoffbedürfnisse des Körpers erfüllen kann. Wie die Acedemy of Nutrition and Dietetics (AND) in ihrem Positionspapier darüber hinaus in Übereinstimmung mit anderen Gesellschaften schreibt, sind gut geplante vegane Ernährungsformen nicht nur sicher und bedarfsdeckend für jede Lebensphase, sondern reduzieren durch den hohen Konsum an Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Nüssen und Samen auch das Risiko für chronische-degenerative Erkrankungen.