Ich esse ja viel Soja-Joghurt und Soja-Milch geht hier auch viel weg, ABER nichts davon mag ich pur, das schmeckt pur alles echt nicht so doll. Also ich würde jetzt nicht den Löffel reinstecken und kosten und da dann mein Urteil fällen, ob das in meine Küche darf oder nicht. Entscheidend ist für mich, wie stark schmeckt man Soja durch, wenn man die Dinge in der Küche verarbeitet. Da schneidet bei Sojajoghurt der Soyade sehr gut ab, mein ultimativer Test damit ist immer Tzaziki, der besteht ja bei mir nur aus Joghurt mit Gewürzen und Gurke, wenn es da komisch schmeckt, kaufe ich den Joghurt nicht mehr, aber Soyade macht da einen guten Job und auch die nicht-Veganer haben sich noch nie über einen komischen Geschmack im Tzaziki beschwert. Aber er muss natürlich auch gut gewürzt sein.
Bei Soja-Milch mag ich am liebsten die Provamel, aber aus Kostengründen kaufen wir Alnatura.
Ersatzprodukte finde ich immer schwierig, da habe ich mich auch lange durchprobiert und mittlerweile finde ich einige gar nicht so schlecht. Auch mein Geschmack hat sich etwas verändert, heute esse ich auch Sachen, die ich in der Anfangszeit meines Veganer-Daseins nicht gemocht hätte. Bei einigen Dingen musste ich aber auch erst lernen, wie man sie richtig zubereitet.
Für Sahne nehme ich ich in letzter Zeit immer Cashew-Sahne, ich koche einfach Cashew-Kerne 10 Minuten oder weiche sie ein paar Stunden ein und dann werden sie mit Wasser püriert.
Ich finde jeglichen Würstchen-Ersatz kann man vergessen, wenn an was sucht was annähernd wie echtes Würstchen schmeckt. Ich esse zwar mittlerweile auch mal gerne ein Saitan/Tofu-Würstchen, weil ich den Geschmack nicht mehr so komisch finde wie früher, aber trotzdem kommen die nie an echte Würstchen ran.