Beiträge von Lagurus

    Beim Wesen kommt es ganz klar auf den individuellen Hund an. Ich habe eine Hündin und seit kurzem einen Rüden. Der Rüde ist verschmuster, aber das ist kein Thema des Geschlechts. Vom Wesen her kenne ich leichtführige Rüden als auch leichtführige Hünnden, sowie eben auch andersrum, da kann ich kein großes Muster erkennen.

    Die Unterschiede sind eben, dass Rüden das Bein heben und vieles anpinkelt, wenn man kein Auge drauf hat, dass sie unter Umständen schneller mal mit einem gleischgeschlechtlichen Artgenossen aneinander rasseln und unter läufigen Hündinnen in der Nachbarschaft leiden können bzw. abgelenkt durch deren Gerüche sind. Hündinnen werden dafür läufig, wenn sie nicht kastriert sind, prügeln kommt tendenziell seltener, aber wenn dann ist es oft ernsthafter. Gibt natürlich auch Ausnahmen.

    Ich persönlich mag diese Pinkelei von Rüden nicht. Meine Hündin markiert auch, aber eben nur da, wo sie es egal ist, die pinkelt keine Hauswand oder Blumen um Vorgarten an. Mein Rüde muss erst noch lernen, was er anpinkeln darf und was nicht und ich muss da massiv ein Auge drauf haben, der hebt schneller das Bein als ich gucken kann. Bei Freunden im Garten entschudlige ich mich vorab, dass der Hund nun leider ihre Pflanzen anpinkeln wird, es sei denn, ich lass ihn an der Leine oder laufe ihm die ganze Zeit hinterher. Im eigenen Garten muss ich auch hinterher sein, dass er nur das anpinkelt, was er anpinkeln darf. Es ist ein zusätzlicher nerviger Faktor, den man einfach immer im Blick haben muss. In fremder Umgebung wird der Hund nun nie zwischen erlaubten Busch und unerlaubter Vorgartenhecke unterscheiden können, wenn man ihn nicht anleitet. Aktuell würde ich mich mit meinem Rüden noch in keinen Zooladen trauen (maximal, wenn ich ihn unter den Arm klemme), da markieren Rüden gerne mal, weil es andere vor ihnen schon getan haben. Meine Hündin würde im Traum nicht über sowas nachdenken.

    Dafür muss man bei einer Hündin in der Läufigkeit aufpassen, dass sich da kein Rüde dran hängt. Aber da meine Hündin kastriert ist, haben wir auch nicht das Läufigkeitsthema.

    Jorja Du kannst dann ein Haus mit bauen xD Er wird einfach sehr fest werden.


    Gestern gab es bei uns Currynudeln mit Pak Choi und gebratenem Tofu

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    Mir kommt das ganz schön albern vor, wenn man auf einer veganen Wurst rumreitet, wo ich zu 95 % im veganen Thread Gerichte ohne Fleischersatzprodukte zeige. Und eine vegane Dose hat mein Hund noch nie bekommen. Mir scheint, dass das Thema dich emotional so belastet, dass mit dir leider keine respektvolle Diskussion möglich ist.

    Vielleicht wäre es für Coco besser, wenn du in der Vorbereitung nichts machst, dafür aber sowas wie ein Anschaltsignal etabliert, dass sie weiß, sie muss jetzt arbeiten und ihr das kurz vor dem Start zu signalisieren. Mit Betty mache ich auch fast nichts im Vorbereitungsring. Ich baue auch in Training immer Übungen zwischen durch ein die Betty sehr gerne macht, aber nichts mit RallyO zu tun haben, einfach um den Fun Faktor hoch zu halten. Ich warte auch oft, bis sie mich zum Arbeiten auffordert und nicht dass ich immer der fordernde Part bin. Bei einem Hund, dessen Motivation von sich aus nicht so hoch ist, muss man sich da viel einfallen lassen.

    Ja den kann ich nachvollziehen, aber nicht wieso man sich dann einen Hund anschafft, nur weil man das Tier irgendwie auch vegan ernähren kann.

    Es ist deine Ansicht, dass es ethisch nicht korrekt sei einen Hund vegan zu ernähren, aber vielleicht nicht die des Veganers. Angeschafft wird der Hund von den meisten Menschen aus Egoismus, egal ob vegan oder nicht. Ich würde mir es nun aber auch nicht anmaßen von einem Veganer konsequent ethisch korrektes Verhalten zu verlangen, aber von sich selbst nicht. Die Qualen in der Nutztierhaltung befürwortet niemand, trotzdem wird es wissentlich in Kauf genommen für ein Hobby. Handelt man dann ethisch korrekter als ein Veganer, der nicht auf Hundehaltung verzichtet? Ich denke, das ist eine Frage, die man nicht allgemeingültig beantworten kann und die jeder anhand seiner eigenen Werte für sich beantwortet.