Beiträge von Lagurus

    Also wenn ich das hier so lese, muss ich wohl ein verdammter Glückspilz gewesen sein, was die zwei Tierschutzorgas angeht, wo ich meine Hunde her habe.

    Betty ist genau so, wie sie beschrieben wurde, ein absolut unkomplizierter anfängertauglicher Hund. Mir wurden die üblichen Fragen gestellt, bei denen man sicher geht, dass der Hund gut gehalten wird, aber ich kam mir nicht wie ein Feind oder wie beim Verhör vor, das war ein vernünftiges nettes Gespräch auf Augenhöhe. Da Betty dort dann auch regelmäßig zur Tagesbetreuung bei der TS-Leiterin war, hat sie auch im Anschluss ihre Entwicklung mitbekommen. Bei Bedarf hätten kostenlose Trainerstunden zur Verfügung gestanden, wenn man Probleme mit dem Hund hat. Welpen wurden nicht soooo gerne aufgenommen, weil die Vermittlung von Welpen halt Hinz und Kunz anzieht und viele Anfragen von Leuten kommen, die eigentlich nicht wirklich Zeit für einen Welpen haben. Das ich Vollzeit berufstätig war, war nie ein Problem.

    Auch bei der zweiten Orga war das Gespräch wirklich sehr nett, sehr bemüht und offen und ehrlich. Auch die Nachbetreuung ist vorbildlich, ich wurde mehrmals angerufen um zu fragen, ob ich mit dem Hund klar komme und wie das zusammenleben klappt. Und mir wurde mehrfach versichert, dass sie auch nach der Vermittlung für Fragen und Probleme jederzeit zur Verfügung stehen. Dafür ist der Schutzvertrag aber so gestaltet, was manch einem hier ein ziemliches Dorn im Auge wäre, mit Nachkontrollen und ala "Wir nehmen den Hund weg, wenn wir das Gefühl haben, ihm geht's da nicht gut". Aber einerseit verlangt man ehrenamtlich großes Engagement und dass der Verein jeder Zeit parat steht, wenn man Probleme mit dem Hund hat, andererseits will man ihm aber auch nicht zugestehen, den Hund aus eventueller doch nicht so toller Haltung wieder wegholen zu können. Man will nicht, dass man zu sehr ausgefragt und verhört wird vor der Übernahme, anderseits verlangt man aber so viel Vertrauen, dass das Tier bedingungslos ohne irgendwelche Kontrollmöglichkeiten an einen übergeben wird. Es ist ein schwieriger Zwiespalt, ich kann das auch verstehen, dass man diese übermäßige Kontrolle nicht wünscht, aber ich kann auch den TS-Verein verstehen, warum sie das tun.

    Bei keinem der beiden Vereine wurde bei der Beschreibung der Hunde auf die Tränendrüse gedrückt.

    Ja klar muss man halt ausprobieren, ich kann mir aber nur schwer vorstellen, dass der Hund sowas wie blinzeln rafft, das hat für mich zu den Touch ich clicker, dass er atmet :ops: Da fällt es nur ein bisschen schwer vorzustellen, dass der Hund den Zusammenhang erkennt, was genau da jetzt geklickt wird.

    Ich würd mal sagen, der Herr wird sich schon dran gewöhnen.

    Nicht unbedingt, mein Freund hat sich bis heute nicht an diverse Umgebungsgeräusche gewöhnt, auch die vom Hund nicht (ihr Schütteln nachts ist wegen ihren Schlappohren recht laut) und hat einen leichten Schlaf. Deswegen schläft er fast immer mit Ohropax. Es ist schon sehr belastend, wenn man nachts nicht durchschlafen kann, aber warum man sich so gegen Ohropax wehrt, kann ich nicht verstehen.

    Betty ist als kastrierte ruhige Hündin auch ein guter Futterverwerter und hat beim besten Willen keinen schnellen Stoffwechsel, aber kackt trotzdem wie ein Weltmeister xD Sie kriegt zwar auch viel Ballaststoffe, aber selbst zu Barf-Zeiten als es kaum Ballaststoffe gab hat sie 3x am Tag gegackt, da waren nur die Häufchen kleiner.

    Abhängig? Das ist doch keine Droge :lol: Also falls er sich doch noch umentscheidet, ich kann wärmstens Ohropax aus Silikon empfehlen, die kann man zerteilen und passend für das eigene Ohr formen. Die drücken auch nachts nicht im Ohr, das sind auch bisher die einzigen, die ich nachts nicht als unangenehm empfinde. Kauf ihm doch einfach mal eine Packung und leg sie ihm hin, vielleicht probiert er sie ja mal aus, wenn sie schon da sind ;)