Beiträge von Lagurus

    Letztes Jahr gab es das hier: Vegetarische/Vegane Gerichte

    Dieses Jahr hab ich mir noch keine Gedanken gemacht, ist noch viel zu weit weg. Ich will endlich mal Rouladen aus Big Steaks ausprobieren, die Big Steaks habe ich schon Anfang des Jahres gekauft und immer noch nicht verwendet. Aber das würde ich nun nicht der Familie vorsetzen, das ist eher was für mich und meinen Freund.

    doll parts Probiere es doch mal mit Kürbiskuchen. Oder schicke ihn mir, ich liebe Kürbis heart-eyes-dog-face

    Waldhörnchen zu Sauerkraut mag ich auch Kartoffel Püree mit Bratensauce und gebratenem Räuchertofu oder irgendeinen Bratling / Patty. Ansonsten hätte ich auch schon eine Sauerkrautsuppe gemacht, war auch lecker. Oder eine Nudelpfanne (z. B. Schupfnudeln) mit Sauerkraut und gebratenem Räuchertofuwürfeln.

    und ich frage mich, wo ich z.B. Tahini Sesammus herbekomme, wie lange es sich hält und wie oft man es wohl braucht?

    Tahini bekommt man in der Drogerie. Das Rezept habe ich auch schon gemacht, allerdings völlig ohne Tahini, die Nüsse hauen da fettmäßig eh schon so rein. Man muss sich nicht immer stoisch an die Rezepte halten, ich tausche Sachen aus oder lasse sie weg, wenn ich was nicht habe oder nicht mag. Zumal Tahini mit seinem bitteren Geschmack auch nicht jedermanns Sache ist. Es hält sich ewig (viele Monate) und man kann es gut für Saucen und Dressings benutzen.

    Bei mir hat sich zwar schon einiges mit der Zeit angesammelt, aber es gibt nichts speziell, dass ich nun wirklich ganz oft brauche, Basis meiner Gerichte sind in aller erster Linie, Gemüse, KH und Hülsenfrüchte.

    das mit der Mangelernährung Frage ich mich aber auch manchmal....

    Es gibt ja verschiedene Arten bei vegetariern zb einer und Fisch ok etc, dann natürlich Veganer, frustriert und was es nicht alles gibt.

    Da frag ich mich ob bei einen dieser, ich nenne es jetzt mal "extremeren" Formen, zu Mängeln kommt/kommen kann. Und da bleibt ja dann teilweise nur der Zusatz über Tabletten und Pulver, oder?

    Nur B12, aber auch die meisten Fleischesser bekommen B12 eigentlich nur ausreichend, weil es dem Mastvieh ins Futter zugesetzt wird. Da kriegt also schon das Tier die Nahrungsergänzung, damit der Mensch es nicht machen muss.

    Um z.B. mich vegan und trotzdem satt, gesund und abwechslungsreich zu ernähren, bräuchte ich einen Plan (viele Rezepte!) und gute Alternativen zu Klassikern wie Haferschleim, Milchalternativen oder Pilzen *würg*. Ich überlege sogar, zu einer Ernährungsberaterin zu gehen, um einfach einen Anstoss für nette und einfache Rezepte zu bekommen.

    Falls du mal Inspiration brauchst, bist du hier herzlich willkommen Vegetarische/Vegane Gerichte

    Indische Kichererbsen Kartoffel Suppe (man merkt, es ist indisch und Kichererbsen lastig zur Zeit bei mir)

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    Vollkornspaghetti mit Ofengemüse (Blumenkohl, Kürbis und Zwiebeln) und *surprise* Kichererbsen

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    Ich weiß gar nicht, wie lange ich jetzt vegan lebe, vielleicht 4 Jahre? Es war eher so ein Prozess über 1-2 Jahre und kein Tag x an dem ich keine tierischen Produkte mehr gegessen habe.

    Für mich war es eine ethisch begründete Entscheidung, dieses unfassbare Leid, was Nutztieren zugemutet wird, ist so grausam, dass es für mich eigentlich keine andere Wahl mehr gab und ich nur noch irgendwie den Kampf mit mir selbst ausmachen musste, meine Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Selbst wenn ich entscheide, ich esse nur noch Demeter-Tierprodukte vom Hof neben an, bedeutet das, dass man außerhalb der eigenen 4 Wände eigentlich vegan leben muss, weil man da absolut nicht nachvollziehen kann, wo die tierischen Produkte her kommen, Und selbst der Demeterhof kauft sehr viel dazu, weil die den Bedarf nicht aus Eigenproduktion decken kann und schon hat wieder keinen Einblick mehr, wie es auf dem Hof zu geht, wo die Produkte her kommen. Und auch auf dem Demeterhof ist ein Huhn in erster Linie Ware, die Profit abwerfen muss und es ist trotz Bruderhahninitiative nicht möglich alle Hähne groß zu ziehen und Hähne bleiben weiterhin Abfallprodukt. Für mich ist es einfach so irre, was wir Nutztieren antun, es sträubt sicher innerlich jede einzelne Faser in mir, dass zu unterstützen, wo ich ganz wunderbar problemlos vegan leben kann.

    Ich liebe es zu kochen, ich koche mehr denn je, seit ich vegan bin, ich koche vielfältiger und gesünder mit viel mehr Gemüse und Vollkornprodukten. Ich versuche beim Einkaufen auch viel regional zu kaufen und kaufe auch viel beim örtlichen Biohof. Zumindest versuche ich auch darauf zu achten, dass sowas wie Reis, Hülsenfrüchte, Soja, etc aus Europa stammt. Ich bin da nicht perfekt (und ich kennen niemanden, erst recht keinen Fleischesser, der da ein absolut vorbildliches Konsumverhalten hat), aber ich achte schon viel darauf regional und saisonal einzukaufen und versuche Fertigprodukte nur selten zu kaufen. Wir werden uns jetzt auch der solidarischen Landwirtschaft im Nachbarort anschließen und dann dort ein Teil unseres Gemüse beziehen.

    Für mich ist vegan leben völlig normal geworden, ich kann es mir nicht mehr anders vorstellen.

    vor allem, weil ich Soja außer Sauce ablehne. Hat was mit dem Regenwald zu tun.

    Das Soja, welches für den menschlichen Verzehr gedacht ist, kommt in der Regel nicht aus dem Regenwald. Es ist auch gar nicht schwer, Soja aus Europa zu bekommen. Soja wird auch in Deutschland, Niderlanden und Österreich angebaut.

    Was mich bei Vegetariern interessiert: Wie schafft ihr es dass ihr keine Mängel an etwas habt? Ich habe z.B. trotz Fleisch, gesunder Ernährung und Infusionen mit Eisenmangel zu kämpfen. Ist es nicht kompliziert die körperlichen Bedürfnisse über Gemüse zu stillen?

    Man kann mit veganer Ernährung bis auf B12 alle Nährstoffe decken. Natürlich kann man nicht einfach Fleisch weg lassen und so weiter essen wie bisher. Man muss sich schon ein bisschen damit beschäftigen, was man in den Speiseplan einbauen muss. Allein mein Frühstück deckt schon fast die Hälfte meines täglich Eisenbedarfs ab.

    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Unlust von Vidas Besitzerin da einfach falsch rüber kam. Sie hat ja mehrmals gesagt, sie glaubt eben, dass die Jagdtersatz-Beschäftigung ihrem Hund erst recht das Jagen bei bringt und sie deswegen skeptisch ist, nicht weil sie keinen Bock hat.

    Dass der Hund da eigentlich nicht hingehört, ist klar, aber vielleicht hat sie nun wirklich Freude daran gefunden, mit Ihrem Hund was zu machen, da sie ja nun sieht, wozu sie in der Lage ist. Rütters klare Wort haben mir da auch gefallen. Hier wäre es vorallem Aufgabe des Züchters gewesen über die Rasse aufzuklären und den Hund dort nicht hinzugeben. Viele können sich einfach gar nicht vorstellen, was es bedeutet einen spezialisierten Jagdhund zu haben, gibt doch genug Kurse zum Anti-Jagdtraining, irgendwie gewöhnt man denen das schon wieder ab *ironieoff*

    Wenn ich mich so im Real Life mit Menschen unterhalte, über das Thema Zucht, Rassewahl etc, dann ist da einfach so viel Unwissenheit, die man nicht mal eben durch ein bisschen googlen ablegen kann, weil es zu jeder guten Website 20 andere Seiten gibt, die völlig falsche Infos weiter geben.