Beiträge von Lagurus

    Die Größe spielt da ja auch noch mit rein, ein kleiner Hund friert wesentlich schneller als große Hunde weil sie aufgrund der größeren Körperoberfläche im Verhältnis zur Körpermasse mehr Wärme verlieren.

    So super finde ich das auch nicht, das Betty (Kurzhaardackelmix) ab 10 Grad einen Mantel braucht, bei stärkerem Wind auch schon bei 14 Grad. Das Fell hat kaum Funktion und ist nicht mehr "wert" als bei einem Nackthund. Es hat nur für mich als Mensch Vorteile, sie bringt kaum Dreck mit rein und lässt sich schnell sauber und trocken rubbeln. Sommer macht ihr wenig Probleme.

    Aber wenn ich diese Fellbomben sehe, das kann ich noch viel weniger für gut heißen. Ich hatte einen Spitz im Februar im Salon, der hechelte schon bei 10 Grad Außentemperatur und dem waren auch die 20 Grad Innenraumtemperatur zu viel und er hechelte drinnen schon. Die Besitzerin hatte schon Angst vorm Sommer. Aber so einen Spitz abzuscheren kann ja unter Umständen das Fell für einige Jahre ruinieren, da der Fellwechselzyklus bei denen sehr lange dauert.

    Ich wollte einfach für mich einen zweiten Hund. Meine Ersthündin ist so unkompliziert und läuft so problemlos nebenher, dass da einfach noch Kapazitäten für einen zweiten da waren. Für den Hundesport wollte ich auch noch einen zweiten Hund ausbilden, weil meinen Ersthündin in absehbarer Zeit in Rente geht. Für mich kam nur ein Tierschutzhund in Frage. Ich wusste, dass es mit kleinen Rüden in der Regel gut klappt mit meiner Hündin und habe dementsprechend selektiert. Sie hätte keinen zweiten Hund gebraucht, sie ist auch als Einzelhund glücklich und würde unseren Zweithund vermutlich auch nicht vermissen. Aber sie harmonieren trotzdem gut mit einander, viel besser als ich es gedacht hätte.

    Kosten haben sich ungefähr verdoppelt, Steuer ist mehr, dafür Futter eher weniger als doppelt so viel, da der Zweithund kleiner ist. Tierarzt kann halt ein großer Kostenfaktor werden, wenn man Pech hat.

    Ich gehe viel getrennt Gassi, da der Zweithund Baustellen mitgebracht hat, die entsprechendes Training erfordern. Ansonsten würde ich wohl aber nur gemeinsam Gassi gehen und das ist auch irgendwann das Ziel.

    Der Faktor, der mich am längsten Zögern lassen hat, war das Thema Urlaubsbetreuung (oder wenn man mal auf Hochzeit, Familienfeier, etc eingeladen ist). Das wird mit zwei Hunden signifikant schwieriger. Ich würde ja auch auf Urlaub ohne Hund verzichten, mein Freund will es aber nicht. Das Thema ist immer noch nicht so wirklich abschließend geklärt, bisher waren wir noch nicht ohne Hunde im Urlaub, seit wir zwei haben. Vermutlich müssten wir sie dann eh getrennt unterbringen. Unsere besten Freunde, die bisher immer runsere Hündin im Urlaub genommen haben, haben nun selbst zwei Hunde und einer von denen versteht sich nicht mit unserem Rüden. Ist auch so ne Sache, hat natürlich auch gewisse Sachen etwas komplizierter gemacht.

    Abgesehen davon möglichst viel eisenhaltige Lebensmittel zu essen (Leinsamen, Hüslenfrüchte, Amaranth, Haferflocken gehören auf meinen täglichen Speiseplan), rechne ich da aber nicht groß nach und esse auch in der Periode nicht mehr als sonst. Habe aber auch keine Beschwerden, die darauf hindeuten, dass ich Eisenmangel haben könnte.

    Wir haben uns jetzt auch bei einer Solidarischen Landwirtschaft angemeldet und beziehen sie 3 Wochen von dort ein Teil des Gemüses. Das stellt mich vor neue Herausforderungen, jetzt muss ich mein Essen dem Gemüse anpassen und nicht andersrum :tropf: Aber da sind auch mal Sachen dabei, die einen zu neuen Ideen inspirieren. Nur mit den Massen an Salat kann ich nix anfangen. Der Rhabarber von dort wurde zu Crumble verarbeitet. Der Dill und Spinat wurden in den beiden oben gezeigten Gerichten verarbeitet.

    Momentan fehlt mir die Lust am Fotografieren, ich weiß auch nicht wieso. Aber hier auch mal wieder was von mir

    Kartoffeln mit Gurke im Kicherbsen-Senf-Dill-Sauce

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    Und was Indisches, Vollkornreis mit Tempeh (Ersatz für Paneer) und Tomaten-Spinat-Sauce

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    Zum Grillen gab es öfter Focaccia und zur Zeit grillen wir gerne die Next Level Burger oder Next Level Bratwurst, die sind schon richtig gut.

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    Das wäre ja eine deutliche Indikation dafür, dass sie eigentlich durchaus agilere Hunde wären und man nichts am Wesen ändern würde, sondern nur das Wesen "freisetzt".

    Ich habe im Freundeskreis zwei Möpse mit typisch kurzer Schnauze. Der eine ist mittlerweile 12 und hat Spondylose ist dementsprechend nicht mehr gut zu Fuß, aber der zweite junge Mops und auch der ältere Mops in seinen jüngeren Jahren waren durchaus beides agile Hunde. Ich kenne Möpse nur als vermeintlich faule Exemplare, wenn sie zudem noch extrem fett gefüttert sind. Die Hündin meiner Freundin ist von der Atmung her auch nicht so dolle und röchelt bei Hitze und Anstrengung, das hält sie aber nicht davon ab, wie eine Irre zu rennen und rennen und rennen... und viele Kilometer zu wandern.