Ich habe letztens eine Podcastfolge gehört, wo es um Kleinsthunde ging. Die interviewte Hundetrainerin hat selbst 2 Chis. Und ich fand es sehr befremdlich, dass sie sagte, sie würde nicht empfehlen solche Hunde frei laufen zu lassen, weil sie von Greifvögeln gefasst werden können oder sich in Löchern auf der Wiese verletzen können. Außerdem sagte sie, sie würde so gerne mal im Wald mit den Hunde spazieren gehen, ihre 2 Chis schaffen das aber nicht, sie wären für unwegsames Gelände nicht geeignet
Das klingt für mich schon nach recht viel Einschränkung, ich weiß aber nicht, wie klein ihre Hunde nun genau sind, aber das fand ich schon echt schräg.
Beiträge von Lagurus
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Ich bin absoluter Kleinhundefan und hier wird vermutlich nie ein großer Hund wohnen. Ich hab einen Hund mit 30 cm SH und 5,6 kg und einen Hund mit 33 cm SH und 10 kg. Von der Größe her sagt mir der 5 kg Hund mehr zu, ihn einfach unter den Arm klemmen zu können ist so ultra praktisch. Die 10 kg Dackelhündin kann ich nicht mal eben unter einen Arm klemmen, da brauche ich beide Arme. Allerdings sind 5 kg auch das Mindestgewicht, was ich mir für einen Hund wünsche. Ich habe in der Kundschaft Chihuahuas, die 1,7 kg wiegen. Für die wäre es ja schon höchst gefährlich, wenn man sie mal versehentlich tritt. Sie dürfen auch nicht mit im Bett schlafen, weil die Besitzer Angst haben, sie im Schlaf zu überrollen. Wenn sie mal blöd von Couch oder Bett hüpfen, ist Knochenbruchgefahr angesagt. 5 kg finde ich hingegen noch stabil genug.
Und ich empfinde die Gefahr mit anderen Hunden draußen sogar etwas geringer, wenn ich meinen Hund jeder Zeit einfach unter den Arm klemmen kann und noch eine Hand frei habe um einen anderen Hund zur Not abzuwehren. Das finde ich bei meiner 10 kg Hündin umständlicher. Klar, die Verletzungsgefahr ist höher, wenn ein kleiner Hund angegriffen wird, aber einen kleinen Hund nimmt man einfacher aus der Schusslinie.
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Königsberger Klopse aus Tofu mit Kartoffeln und rote Beete Salat
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Mein Gedanke war, dass ich dem Hund draußen Beschäftigungen anbieten muss, damit ich für sie interessant bleibe und sie sich an mir orientiert.
Das würde ich bei einem Hund mit Umweltstress mal ganz schnell vergessen. Ich habe hier auch so ein Exemplar, der mit seiner Umwelt nicht sonderlich gut zurecht kommt. Was ich recht schnell gelernt hab, er muss lernen mit seiner Umwelt umgehen zu können, sie zu verarbeiten und zu erkunden, aber ganz sicher nicht permanent gedanklich bei mir zu sein. Das würde ihn massiv überfordern. Und je besser der Hund lernt mit seiner Umwelt zurecht zu kommen, desto mehr Gehirnzellen hat er auch irgendwann für dich frei. Also andersrum wird ein Schuh draus.
Was solche Hunde ganz viel brauchen ist Routine, Strukturen und Rituale. Vorallem auch draußen bei den Gassi-Gängen. Wir haben wenige ausgewählte Strecken, immer die gleichen und immer solche, wo wenig Stressoren für den Hund vorhanden sind. Wir haben feste Punkte in dem Spaziergang eingebaut, wo ritualisiert immer dasselbe passiert. Z.B. eine Wiese, auf der wir immer stehen bleiben, wo er schnüffeln und nach Mäusen stöbern darf. Dann eine Stelle, an der immer Futter gestreut wird und er suchen darf. Es sind immer genau dieselben Abläufe an diesen Strecken, das gibt dem Hund Erwartungssicherheit und nimmt Stress. Großer Durchbruch war bei uns auch eine wirklich lange Schleppleine zu nehmen (30 m) und jetzt auch dem Hund Freilauf zu ermöglichen. Das Laufen an der Leine war für ihn immer mit Frust verbunden. Je mehr ich Leinenführigkeit draußen trainiert habe, desto schlechter hat er Futter genommen. Ich hab dann einfach ganz oft ins Feld gefahren, hab die Schlepp dran gemacht und hab ihn einfach laufen lassen und ihn möglichst wenig angesprochen, wenn es nicht unbedingt sein musste. Außerdem achte ich darauf, dass wir auch bei unseren 1 Stündigen Gassigängen nicht viel Strecke laufen. Mein Hund ist immer im ICE Tempo durch seine Umwelt gerast und hat sich keine Zeit genommen, seine Umwelt zu erkunden und war gefühlt wie auf der Flucht. Dass man auch mall auf einer Stelle verweilen kann und seine Umwelt in Ruhe erkunden kann, das musste er erst lernen.
An Hundebegegnungen, Wild, Katzen und auch Menschen trainieren wir mit Click for Blick. Das hat uns sehr weitergeholfen.
Drinnen hat er eine Ruhezone eingerichtet bekommen, die nur für ihn ist, wo er vollkommen in Ruhe gelassen wird und die auch immer wieder in Rituale und Routinen eingebunden wird, zum Beispiel eine Futterbeschäftigung nach dem großen Spaziergang.
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Meine Lieblings-Hosen sind zur Zeit diese Thermo-Leggings
Die trag ich echt ununterbrochen zur Zeit, nur wenn sie mal kurz in die Waschmaschine müssen, dann muss ich was anderes anziehen. Die sind einfach super bequem und warm. Bei Minusgraden würde ich dann vielleicht doch noch was drüber ziehen, aber ich bin eine große Frostbeule. Ansonsten liebe ich Leggins einfach, für mich gibt es kaum was bequemeres. Die verlinkten Leggings sind aber nur was für eher schlankere Frauen, es sind Einheitsgrößen.
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Ich stopfte am Anfang auch schon für das gucken ohne abwenden jede Menge Kekse rein. Wenn ich warten würde, bis der Hund sich anwendet, wäre der schon längst explodiert. Je nach Erregungslage schaffen sie das mit dem Abwenden ja gar nicht und die Erregung steigt dann immer weiter. Abwendne wäre für mich erst der nächste Trainingsschritt. Und abwenden heißt nicht, dass er danach nicht wieder hingucken darf.
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Ich hab mich von dem hier inspirieren lassen: https://biancazapatka.com/de/vegane-tuer…pizza-lahmacun/
Habe aber als Hackfleisch welches von Beyond Meat genommen und fertige Dürüm Wraps.
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Bei uns gibt es heute Kürbis-Tempeh-Tikka-Masala

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Ich spiele sogar komplett ohne Zergel und mit den bloßen Händen rangeln und "zergeln" und toben.
Ich auch, inklusive gelegentlicher blauer Flecken. Ich sag zu Luigi ganz oft "Wenn das der Rütter sehen würde!"

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Liam und Laika waren auch beide bereits knapp ein Jahr auf Pflegestelle, hatten in der Zeit natürlich schon lange ein normales Geschirr/ Halsband und waren auch top leinenführig usw.
Leinenführig war Luigi definitiv nicht, wurde aber trotzdem am Halsband geführt. Der war völlig gaga draußen. Aber ist ne andere Geschichte, so lieb die Pflegestelle auch war, die fachliche Kompetenz in der Einschätzung von Problemverhalten war etwas mangelhaft.