Beiträge von Lagurus

    Ich erlebe immer wieder, dass ein klarer Fahrplan den Hunden sehr viel Stress nimmt. Wenn man als Signal fürs Stoppen die Leine etabliert, ja, dann ist

    die Leine fürs Stoppen nun mal unumgänglich. Ich baue das auch lieber auf Wortsignal über Belohnung auf.

    Wer hat gesagt, dass die Leine das Signal sein soll? Das ist ja Quatsch. Klar muss da ein Wortsignal her und ohne Belohnung wäre es auch doof.

    @Wuggi Der Hund in dem Video hat zumindest eine erhöhte Erregungslage und ist nicht ultra tiefenentspannt. Es kann sein, dass er nicht in der Lage ist unter diesen Bedingungen die Kommandos ausführen, weil die noch nicht gut genug sitzen. Ein Urteil darüber zu bilden, wie man handeln würde, ist doch recht schwierig aus einer einzige Videosequenz ohne den Hund nur ansatzweise zu kennen.

    Ich weiß, dass das nur für deine Hunde gilt, vorallem da deine Hunde ja nun überwiegend recht ähnlich vom Typ her sind. Ich würde nie pauschal irgendwas auf alle Hunde übertragen irgendwann kommt immer der eine Hund , bei dem irgendwas nicht so funktioniert. Trotzdem hat mich deine Vorgehensweise interessiert, einfach rein aus Interesse. Das war keine Kritik.

    Ok, wenn deine Hunde immer ausnahmslos das tun, was du ihnen beigebracht hast und sich niemals von irgendwas ablenken lassen, dann funktioniert das sicherlich. Trifft eben auf meine Hunde nicht immer zu.

    Das "Warte" Kommando wurde bei meinem Rüden über das Stoppen über die Leine aufgebaut. Im Freilauf funktioniert das deswegen genauso gut (oder schlecht, je nach Ablenkung, dann wäre es mit Leine aber auch nicht besser).

    Ein Hund, der mich so ignorieren würde, würde ich an der kurzen Leine führen und die Basis üben. Schleppleine gibt es bei mir erst, wenn bestimmte Dinge sitzen.

    Ist das nicht Hunde-abhängig? Ich hätte meinen Rüden wohl sehr sehr sehr viele Monate an der kurzen Leine führen müssen und der Frust, der dadurch entstanden wäre, hätte seine Kooperation noch schlechter gemacht. Mehr zu kooperieren ging bei uns erst, als er auch mal sehr oft an der Schleppleine sein Ding machen durfte. Das viele anfängliche Laufen an kurzer Leine, hat dazu geführt, dass er immer weniger Leckerlies genommen hat und oft gar nicht mehr belohnbar war.

    Meine Hunde haben auch als Welpen (1050 gramm und 800gramm) direkt mit im Bett geschlafen. Die Angst den Hund im Schlaf zu überrollen gibt und gab es hier nie. Meine Hunde schliefen von Anfang an am Fußende, wenn man sich bewegt bewegen sie sich mit. Sie sind ja keine Babys die nichts machen können.

    Also mein Hund ist nachts schon aus unserem Boxspringbett gefallen, weil ich ihn im Schlaf rausgeschubst habe. Für einen 1,5 kg Hund wäre so ein Boxspringbett schon eine enorme Höhe.

    Ich denke auch wenns nicht viel Unterschied ist, bei den Zwergen macht es schon einen riesigen Unterschied ob man da 2kg Hund hat oder 5-6kg Hund.

    Ja definitiv.

    Wenn du daran üben willst (ich mache das mit Click for Blick), dann musst du die Situationen auch so gestalten, dass dein Hund nicht in unerwünschtes Verhalten gerät. Also nicht so nah auf dem Fremdhund zu laufen, dass sie sich unwohl fühlt und reagieren muss. Entweder großräumig zur Seite gehen und dort warten, bis der andere passiert ist und in der Zeit Click for Blick üben oder umdrehen.

    Hunde, die in uns reinknallen, blocke ich. Oder man kann auch eine Hand voll Leckerlies zu werfen, irgendwas tun, was den Besitzer ärgert, damit sie das in Zukunft nicht mehr tun ;-)