Beiträge von Lagurus

    Betty läuft auch immer frei oder an kurzer Leine. Luigi läuft aktuell 90 % an der Leine, in fremder Umgebung 100 %. Für Betty lag das Ding jahrelang in der Schublade, seit Luigi da ist, bin ich dankbar, dass es sie gibt, auch wenn ich sie auch bei ihm nicht so oft nutze. Spätestens bei Matschwetter werde ich mich wieder über ihre Existenz freuen, da sind Schleppleinen einfach die Pest.

    Man kann ja vernünftig mit solchen Leinen umgehen. Man holt den Hund ran, wenn andere Menschen oder Radfahrer auftauchen. Für mich bzw. meinen Hund macht die Flexi eben nur Sinn, wenn sie wirklich lang ist. Und 8 Meter Flexis für kleine Hund gibt es nur mit diesem dünnen Seilchen. Und mir wären 10 Meter da noch lieber. Ich nutze sie nur als Ersatz für eine Schleppleine, wenn ich auf das Schleppleinen-Handling keine Lust habe. Brauche ich nur eine Leine bis maximal 5 Meter, dann nutze ich keine Flexi, dann überwiegt für mich der Vorteil der Flexi nicht mehr, weil das Leinenhandling bei 5 Meter oder weniger nicht so umständlich ist.

    Also ich greife in die Leine (bei mir in der Regel eine 10 Meter Schlepp), wenn Radfahrer, Autos, andere Hunde oder ähnliches kommen und das passiert ja schon recht häufig. Deswegen benutze ich auch super selten eine Flexileine, ich würde im Affekt da auch einfach reingreifen und ich habe nur diese super dünnen Schnürchen-Flexis, das wird dann ab 5 kg Hund schon schmerzhaft.

    Ich glaub , ich hab was gefunden, was mir zusagt, bisher gefällt mir diese Hundesportschürze von Owney am besten: https://www.schecker.de/p/owney-damen-hundesport-sch%c3%bcrze-dog-sport-skapron

    falls du das nimmst wäre ich über einen Erfahrungsbericht sehr dankbar :cuinlove:

    Ich bin ja noch ein Bericht schuldig

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    Ich finde ihn suuuuper. Endlich kriege ich alles verstaut, ich schwitze an warmen Tagen damit nicht und er ist ratz fatz an und ausgezogen. Hinten transportier ich Dummy, Bodentarget und Wasserflasche. In den Reißverschlusstaschen sind verschieden Leckerlies drin, in den großen Taschen vorne kommen auch noch mal Superleckerlies un dsowas wie Handy und Schlüssel rein. Man hat alles schnell griffbereit. Innen ist ein Kotbeutelspender angebracht, auch super praktisch. Dann ist noch ein Karabiner dran (wo das Spielzeug dran hängt und es gibt noch mehrere Ringe, wo man auch noch was dran hängen könnte. Auch super in Größe S für schlanke Frauen geeignet. Nur über eine dicke Jacke im Winter passt es dann nicht mehr, aber da hab ich dann ja die Goidboy Jacken mit vielen Taschen.

    Ich würden meinen Luigi auch als wesensschwach bezeichnen, aber nicht als unberechenbar. Für mich ist ziemlich klar, was ihn stresst. Je nach Tagesform kann er mehr oder weniger stark reagieren, aber er überrascht mich jetzt nicht damit. Raus gehen ist für uns immer ein Balance Akt, die Welt draußen stresst ihn enorm. Es gibt für ihn wuasi kein entspanntes Spazieren gehen. Es ist besser geworden, aber Spazieren gehen wird wohl nie Seele baumeln lassen für ihn bedeuten. Immerhin kommt er jetzt freiwillig 2-3 mal pro Tag mit Gassi, früher war 1x Gassi das Maximum, was er raus wollte, weil Gassi gehen eben für ihn super anstrengend und selten schön war. Egal wie reizarm die Umgebung war. Er ist dabei nicht ängstlich, sondern einfach extrem überfordert mit der Welt.

    In die Stadt gehen oder an irgendwelchen Turnieren teilnehmen würde ich mit ihm nie machen. Das wäre furchtbar für ihn. Manche Situation meistert er, ohne sich offensichtlich zu beschweren oder unerwünschtes Verhalten zu zeigen (wie im Hotel mal mit ins Restaurant kommen oder Bergbahn fahren), aber mit sieht ihm an, dass es ihn dabei nicht gut geht, auch wenn er ruhig am Boden liegt. Ich empfinde ihn gar nicht als übermäßig reizoffen, er nimmt nicht wesentlich mehr war, als meine entspannte Hündin, aber er reagiert eben anders drauf. Dafür ist er drinnen ein absoluter Schatz, kann auch in fremder Umgebung super alleine bleiben und ist drinnen wirklich unauffällig.

    Woran liegt das?

    Laut meiner Trainerin daran, dass sich die Ereignisse summieren. Am Anfang finden sie es noch nicht ultra beängstigend, aber vielleicht ein klitze kleines bisschen gruselig, aber man merkt es dem Hund nicht großartig an und er lernt aber auch nicht damit umzugehen. Im nächsten Jahr macht es ein bisschen Angst aber noch keine Panik. Und je öfter es auftritt, desto mehr potenziert sich, das, was man am Anfang vielleicht nur ein kleines bisschen komisch fand und eventuell nur etwas Unsicherheit ausgelöst hat. Und wenn er keine Strategie entwickeln kann oder beigebracht kommt, wie er damit umgeht und sich Sicherheit verschafft, wird es eben irgendwann richtige Angst. Knallgeräusche sind schon genetisch vorprogrammiert als potenziell "gefährlich" und haben somit ein höheres Potenzial Ängste auszulösen.