Beiträge von Lagurus

    Denkt ihr, der Equafleece mit vorne Beinen könnte im tiefen Schnee funktionieren? Ev auch als untere Schicht damit der Bauch nicht so durchnässt? Oder wird das viel zu warm? Und diese Regenfestigkeit - wie ernst ist die zu nehmen? Auch wasserdicht in Schnee?

    Wasserdicht bei Regen und Schnee sind die schon, nur bei bodennahen Hunden, die sich extrem am Bauch mit Wasser vollspritzen sind sie nicht mehr wasserdicht. Das sollte bei einem Viszla aber kein Thema sein. Also die Wasserdichtigkeit hat irgendwann seine Grenzen, aber sie halten bei Betty am Bauch in der Regel deutkich länger trocken als die meisten anderen wasserdichten Mäntel. Das schafft nämlich kein Kleidungsstück sie wirklich trocken zu halten (vielleicht würden es Overalls schaffen, aber damit läuft sie nicht).

    Ich nutze die Pullis auch als Unterwäsche, habe aber mit Betty auch einen Hund, dem es nie warm genug sein kann. Vorallem wenn es windig und kalt ist, bekommt sie noch was drüber, da Fleece ja nicht winddicht ist.

    Blowern könnte noch helfen, ansonsten kann es einfach sein, dass die Schermaschine zu schwach ist für sehr dickes Fell. Conditioner wird wohl nicht so viel bringen, macht das Haar weicher, aber nicht dünner.

    Hast du einen Aufsatz für den Scherkopf oder einen 6mm Scherkopf? Wenn du ersteres hast, würde ich es mal mit zweiterem probieren.

    Wenn es windig und feucht ist, dann reicht Equafleece hier oft nicht gut aus, wenn es unter 5 Grad ist. Weil Fleece schützt halt nicht gegen Wind, Bodenwasser kann auch Equafleece bei Dackelbeinen nur bedingte Zeit aushalten. Die Overalls blockieren bei Betty auch die Schultern, darin läuft sie ganz mies. Aber gut funktioniert hier immer ein Equafleece-Pulli und dann noch ein wind- und wasserdichter Mantel drüber. Aber auch bei den Pullis hab ich die Beinausschnitte Richtung Schulter aufgeschnitten, da auch die bei ihr die Schultern blockiert haben und sie dann viel mehr vorwärts hoppelte, anstatt zu traben.

    Ich lass die Physio zu uns nach Hause kommen und sie behandelt sie am Boden auf dem Teppich, das macht es für meine Hunde am erträglichsten. Entspannt sind sie nie, weil die Physio ihnen ja auch auf schmerzhaften Stellen rum drückt, für sie ist das immer unangenehm und vorallem Betty würde immer abhauen, wenn sie könnte. Aber es ist 100x besser als wenn wir zum Tierarzt gehen und der sie anfässt, da haben sie einfach richtig Stress und Panik, dagegen geht das bei der Physio viel besser, wenn auch nicht stressfrei. Sie können bei ihr auch noch Futter nehmen und ich stopfte sie dann einfach non stop mit Futter voll bzw die Physio stopft auch rein, was da Hunde dann doch wiedrum nicht so schlecht finden.

    Ein Hund muss nichts schlimmes erlebt haben um Umweltängste und Unsicherheiten zu empfinden. Ein Hund, der immer an seinem Menschen klebt und wenig in die Umwelt geht, der bringt zum einen vermutlich grundsätzlich leicht hemmbare Wesenszüge mit und oft wird es vom Menschen auch unbewusst verstärkt bzw. wird auch nichts rein investiert um den Hund selbstsicherer zu machen, weil die meisten eben genau das schätzen, da es unkompliziert für den Menschen ist.

    Und Jagen bedeutet auch nicht, dass der Hund automatisch keine Umweltängste hat und selbstsicher ist.

    Da lob ich mir mein Jasminchen, das sich für Wild genau null komma gar nicht interessiert und immer in meiner Nähe ist :herzen1:

    Ja für uns Menschen ist dass die schönere Variante, aber meistens sind die Hunde, die immer in unserer Nähe sind, Hunde die schnell hemmbar sind und immer die Sicherheit des Menschens brauchen. Für die Hunde ist es angenehmer, wenn sie diese Hemmung nicht empfinden und selbstsicher durch die Umwelt gehen.

    Hach ja, ich hätte auch gerne, dass mein Hund nicht jagt, wer ahnt denn auch, dass das 5 kg Chi-Mix-Schoßhündchen ein echter Hund ist :zany_face: Igel werden gepackt und versucht zu töten, er ist schon mit einer Amsel im Maul durch den Garten gerannt, er scheucht Rehe, er jagt Hasen, Eichhörnchen, Nutria, Katzen, Ratten, er buddelt wie irre nach Mäusen... er wäre gerne Straßenhund geworden, Selbstversorgung wäre kein Problem und so ein eigenständiges Leben auch voll sein Ding. Nur abends möchte er bitte mit Muddi kuscheln :grinning_squinting_face: Aber irgendwie finde ich es manchmal auch faszinierend, wie sehr "Hund" er ist. Dagegen ist Betty Prinzessin auf der Erbse und würde im Leben nicht alleine klar kommen.

    Der Hurtta Extreme Warmer liegt hier nur im Schrank. Er ist nicht warm genug und ratz fatz beim Dackel am Bauch durchgeweicht, da nicht wasserdicht. Also taugt er weder für nasses Herbstwetter bei bodennahen Hunden noch für kalten Winter bei sehr verfrorenen Hunden...

    Hab bei Zooplus den Hundemantel Forest Waterproof gekauft. Es gibt so wenig Mäntel, wo der Hund den Kopf nicht durchstecken muss, außer eben bei den billigen China Mänteln. Nachdem ich die Klettverschlüsse etwas umgenäht habe, passt er Luigi jetzt.