Beiträge von pimpfi

    Hiho,

    also wisst ihr, was ich jetzt lustig finde, jeder geht hier auf den Husky-Mix ein, ist jetzt nicht bös gemeint, aber ich sehe bei dem Mix eher ein größeres Problem (muß dazu sagen, mit dem Jagdtrieb des Huskys kenn ich mich nicht aus) aber was ich hier sehe is der Beagle, der drinne steckt.

    Ich hab ja selber n Beagle-Mix, ich muß zugeben, dass Karli sehr sehr selten wenn überhaupt nur mit schleifender Schlepp läuft, dies nur unter Ablenkung durch andere Hunde. Ich hab heut erstmals (mein Hund war an der Schlepp) bei Karli feststellen können, was los geht, wenn er was in die Nase bekommt. Und nur für diejenigen, die jetzt denken, ich übe nicht, mein Hund ist sonst mittlerweile recht gut abrufbar, aber ich trau ihm einfach nicht, wenn er mit einem mal etwas in die Nase bekommt.

    Ich kenne zwei reinrassige Beagles, gegen diesen Jagdtrieb is mein Karlchen ein Lämmchen (bisher, er ist aber auch erst 11 Monate alt). Beide Beagles gehen regelmäßig in die Hundeschule, trotz Anti-Jagd Training kann man sich bei beiden nie sicher sein, dass sie nicht doch weg sind, wenn sie etwas in die Nase bekommen. Wir sind mittlerweile soweit, dass unsere Beagles bzw. mein Beaglemix vorerst nicht von der Schlepp kommt, ob sich das jemals ändern wird, keine Ahnung, aber der Jagdtrieb gerade bei nem Beagle ist meist ausgesprochen hoch.

    Ich muß Murmelof völlig recht geben, das Kommando "Bleib" darf es bei Sitz und Platz eigentlich gar nicht geben, da ich als Hundehalter dieses Kommando auflöse. Karli ist am Anfang auch immer gleich aufgestanden. Mein Trainer in der HuSchu hat mir dann gesagt, immer wenn er wieder aufsteht, wird er zu dem Platz zurück geführt, wo er Platz machen sollte... mittlerweile kann ich Karli im Platz liegen lassen, solang bis ich es auflöse.

    Also ich hab bei Karli auch ab dem 3. Monat umgestellt. Gerade bei größerwerdenden Rassen sollte man Futter mit einem nicht so hohen Proteingehalt wählen, damit sie eben nicht so schnell in die höhe schießen. Ich hab am Freitag erstmals die auswirkungen gesehen, wenn ein Hund zu schnell wächst. In der HuSchu hatten wir zwei Ridgebacks, die gleichaltrig waren, sie waren brüder, beide glaub 8 Monate. Der eine Ridgi ging noch, aber der Bruder von ihm hat mittlerweile schwerste Gelenkprobleme, dies war kein schöner Anblick, denn er hatte sichtlich Schmerzen zu laufen, seine Hinterläufe bewegte er eher x-beinig. Die Ursache laut TA war wohl, er ist zu schnell gewachsen. Die Besitzer haben auch sehr sehr lange Welpenfutter gefüttert, weil sie dachten, sie tun ihrem hund was gutes, aber das Gegenteil ist leider eingetreten.

    Zitat

    ABER wenn ich Kleinkinder im Haus habe, darf ich mir mir gerade als Anfänger, keine oder nur nach sorgfälstigstem Abwägen einen Hund aus dem Tierheim ins Haus holen!!!

    Silke, da geb ich Dir uneingeschränkt recht, ich bin zwar Single, aber ich hab auch abgewägt, ob Tierheimhund oder Welpe, ich hab mich augrund einiger Faktoren in meinem Umfeld für den Welpen entschieden, weil ich einfach denke, bei einem Tierheimhund weiß man halt nie so richtig seine Vergangenheit.

    Aber ich denk halt es bringt jetzt nix drauf rumzutrampeln, dass Sie ihn aus dem Tierheim geholt hat, weil das Kind ist nun einmal schon in den Brunnen gefallen. Ich denke vielmehr sollte man jetzt an die Umstände denken, damit mein ich nicht nur die Kinder, sondern auch den Hund, denn ich glaub einfach dass es für den Hund unter den jetzigen Umständen auch zuviel Streß ist, in der Familie zu bleiben.

    Also ehrlich gesagt finde ich es unmöglich, dass hier einige richtig auf luthien drauf rumtrampeln. Ich kann Ihre Situation durchaus nachvollziehen. Wenn ich ein Kleinkind hätte und sehe, dass es da mit dem Hund doch massive Probleme gibt, die nicht so schnell zu lösen sind, wüsste ich auch nicht, was ich machen würde. Klar kann man sicherlich das Problem in den Griff bekommen, aber nicht von heut auf morgen und mir wäre ehrlich gesagt das Risiko einfach zu groß, dass in der Zeit der kleinen was passiert. So hart wie es klingt, aber überlegt euch auch mal, dass der Hund ständig unter Stress steht, wenn er nur auf eine Bezugsperson fixiert ist und somit immer drauf achten muß, dass gerade in einer Familie kein anderer an diese Person ran kommt. Ich denke so ein Hund wäre dann wirklich in einem Single Haushalt besser aufgehoben. Vor allem könnte man da ohne Stress und Zeitdruck an dem Problem arbeiten.

    Was ich jedoch wirklich unmöglich vom Tierheim finde, ist die Tauschgeschichte, alten Hund her, neuen Welpen mitnehmen.

    Also bei Karlchen find ich ja gerade seine Mischung aus Sturheit und unwahrscheinlicher Anhänglichkeit super schön.

    Allerdings wünschte ich mir schon gern, dass ich Ihn irgendwann mal ohne Leine laufen lassen könnte, ohne dass ich im nächsten Augenblick Angst haben müsste, dass er irgendwas hinterher jagd. Allerdings wird das glaub ich aufgrund seines immer mehr auftretenden Jagdtriebes eher ein Wunsch bleiben :irre:

    Also, da ich diese Woche erstmals selber bei Karli mit Durchfall zu kämpfen hatte, kann ich ja mal das Merkblatt meiner TA abtippen, was man da machen kann:

    Diät bei Erbrechen und Durchfall:

    1. Tag: - Wasser, verdünnten schwarzen Tee, Kamille- oder Fencheltee

    kein Futter, bei leichtem durchfall evtl. ein wenig zwieback

    2.-4. Tag:

    sehr weich gekochten Rundkornreis, Teigwaren, mit Wasser gekochten Kartoffel- oder Grießbrei bzw. Haferschleimsuppe ( mit einer Prise Salz) und dieses im Verhältnis 2:1 mit Hüttenkäse oder auch Babynahrung ohne Fleisch vermischen.

    5.-8. Tag:

    ab jetzt können kleinere Mengen mageres Fleisch oder zunehmend Anteile des normalen Futters untergemischt werden.


    Karlchen hat von mir in der zeit kartoffelbrei mit Hüttenkäse bekommen und er hat es geliebt :D

    Also ich hab mit Karlchen gerade ein ähnliches Problem, wenn ich Freunde von mir treffe, auf einem spaziergang, die karli noch nicht so kennt bzw. für ihn völlig fremde Leute. Er entwickelt zur Zeit einen relativ hohen Beschützerinstinkt. Ich handhabe es so, treffe ich besagte Leute, sage ich diesen, sie sollen keine angst haben und einfach mitlaufen. Karli beruhigt sich dann eigentlich innerhalb von ein paar sekunden, wenn er sozusagen merkt, dass es ganz normal is, dass neben mir noch jemand läuft. Also ich komm bisher mit dem ignorieren des Verhaltens am besten hin.

    Zitat

    ch finde es sehr Schade, da diese Famile eigentlich sehr Verantwortungsbewust ist-sie viele Kleintiere zuhause haben und aktive Reiter sind.-Ich hätte solch ein Verhalten gegenüber einem Hund nie erwartet, da ich gesehen habe wie liebevoll sie mit meinen Hunden in den letzten Jahren umgegangen sind.

    Hmmm für mich klingt das irgendwie so, als ob die Familie total überfordert mit dem Hund sind. Kann es sein, dass sie sich eine Hundehaltung total anders bzw. einfacher vorgestellt haben? Ich mein, wenn sie bei deinen immer total lieb waren, das ist, denk ich mal schon ein Unterschied, da deine Hunde ja schon erzogen sind. Ich glaub sie haben sich gar keine Gedanken darüber gemacht, dass es Zeit und Konsequenz erfordert, einen Hund zu erziehen und jetzt, wo sie nicht mehr so recht weiterwissen, dies aufgrund der Überforderung in der Art des schreiens oder grob seins versuchen hinzubekommen?

    Wie hat die Familie reagiert, als Du Ihnen die Nummer deiner Trainerin gegeben hast?