Beiträge von Nebula

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    Danke Schreichlemonster.
    Ich habe es mit "geh auf Deinen Platz" versucht, weil ich das eh übe für Haustürklingeln.
    Sobald ich mich umdrehe komme er hinter mir her. Ich habe ihn 30 mal zurückgeschickt, geführt und trotzdem steht er auf. Gerade wenn er mich nicht mehr sieht, er ist nämlich auch ein unbelehrbarer Kontrolletti!

    Gruß Silke

    Na, wenn er das nicht kennt, dann fällt das auch schwer ;) Das Entfernen und außer Sichtweite gehen muss schon geübt werden.

    Wie wärs, wenn du dich für den Anfang einfach dazusetzt? Wenn du selbst Ruhe ausstrahlst, wird er evtl. auch ruhiger.

    Wenn er das Hinterherlaufen den ganzen Tag macht, einfach Türe zu, Moment warten und wieder rein. Ihn dabei nicht ansprechend oder ansehen, dann merkt er iwann, dass das echt langweilig und blöde ist.

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    so große, stürmische und selbstbewusste Hunde sind bei uns dann recht schnell in die Junghundegruppe aufgerückt.
    Ich fand das bei uns damals wirklich gut geregelt. Ich hatte in all den Wochen nie das Gefühl, das es jetzt einem der Hunde grundsätzlich viel zu viel wurde.
    Es waren aber auch immer drei oder vier Trainer anwesend. Also wahrlich genug Leute, um zu reagieren. :smile:

    Da wars aber auch eh so, das die Einteilung hauptsächlich aufgrund Spielverhalten und Sozialverhalten erfolgte. Das Training dazwischen war eh immer ziemlich individuell aufs jeweilige Team abgestimmt.

    Dieser Kurs ging bis zur 20. Woche. Danach gab es nur noch Kurse für Gehorsamkeitstraining, da wurde aber nicht gespielt. Fand ich schade.
    Hier war das Training und Welpengruppe komplett getrennt. Wir sind zB. nur zur Sozialisierung hingegangen, die Trainingseinheiten waren zu anderen Zeiten und hatten ihren eigenen Preis. Klar gabs in der Gruppe auch kleine Übungen, aber in den Pausen gabs vor allem Theorie über Körpersprache, wann man eingreifen sollte, Zecken- und Wurmmittel (war eine TÄ dabei) und der Abruf aus dem Spiel wurde geübt, verschiedene Untergründe wurden bereitgestellt, hier und da wurde mal mit einer großen Tüte geflattert.... Aber Schwerpunkt lag eben nicht bei den Übungen. Fand ich aber nicht schlimm, gab paar Dinge die ich sowieso bisschen anders gemacht hab. Sonst hätte ich ja in den "Welpenbegleitplan" (so hieß es) einsteigen können.

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    @ Nebula, aber auch große Hunde spielen doch nicht immer nur total wild miteinander, ich kenne da durchaus auch Hunde die ruhiger spielen.
    Und umgekehrt auch kleine Hunde, bei denen richtig die Post abgeht. Ich kenne hier zwei Chis, wenn die lostoben ist richtig was los :D

    Klar gibts die. Aber es gibt eben auch die, die in dem Alter noch nicht wissen, wanns reicht und eben nicht bei nem Quietscher aufhören. Ist halt die Frage, ob man wirklich außnahmslos rechtzeitig eingreifen kann. Mit nem mutigen Zwerg, der sich durchzusetzen weiß, würde ich das dann machen, können die anderen ja auch von lernen, hätte ich aber einen ängstlichen Zwerg, dann eher nicht. Vllt lernt er ja im Laufe des Kurses mehr Selbstbewusstsein, aber so lange er Schiss hat und sich nur verstecken würde, dann nicht.

    Ich sagte ja nur, dass ichs verstehen kann, wenn man mit so nem Zwerg nicht in die große Gruppe will. Darum fand ich die Regelung einen Tag getrennte Gruppen und einen Tag gemischt ganz gut. Wir hatten damals 2 Ridgeback Geschwister im Kurs, die hatten mit 18 Wochen 22kg und waren stürmisch wie sonst was, die waren sogar Nova zu viel und der hatte 13kg. Ein ängstlichen Zwerg mit >2kg hätte ich das nicht verlangt, nur weil ich der Meinung bin, er MUSS das jetzt lernen. Da gibts auch andere Möglichkeiten.

    MajorTom das klingt echt übel :verzweifelt:

    An deiner Stelle wär ich auch echt sauer. Ich hatte ja auch ähnliches mitgemacht, als ich 4 Wochen auf Elternbesuch war (wenn auch wirklich nicht so dramatisch wie bei euch jetzt) und kann dir vllt etwas Hoffnung geben: Kaum waren wir zu Hause, haben sich die Hunde wie vorher verhalten. Also hier wurde es mit dem Ort verknüpft (immerhin!)...

    Ich war damals echt soooo sauer. Mein Vater nimmt einfach die Hunde mit, lässt sie auch von der Leine obwohl ich nein gesagt hatte.... Dann waren sie 2h bei meiner Oma, die wegen Hüftptoblemen kaum laufen kann, ich sag ihr, sie soll auf keinen Fall raus - was tut sie? Geht ne Stunde mit denen an der kurzen Leine laufen -.- Weil "die sind ja so toll erzogen und das geht ja so gut" - ähm ja, danke, aber es sind immer noch 2 junge Hunde mit entsprechender Größe, die sich nur verheddern müssen und sie stürzt...

    Meine Mutter die den Eisbecher ausschlecken lassen und ich wunder mich, wieso die mir beim Essen fast auf den Schoß krabbeln -.- Und ich hatte gesagt, es gibt nichts...

    Ich war echt froh, wieder daheim zu sein... sowas anstrengendes, neben der Arbeit :hilfe:

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    Aber das ist doch genau die Aufgabe der Trainer. Das es eben keine wild durcheinander purzelnde Gruppe ist, sondern das auf die Bedürfnisse der jeweiligen Hunde eingegangen wird.

    Mia war zb auch eher ein großer Welpe/Junghund. Aber es wäre für sie furchtbar gewesen, übern Haufen gerannt zu werden.


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    Klar, das wurde auch gemacht. Die Kleinen wurden beschützt, wenn sie Schutz gesucht haben, die großen weggeschoben, wenn sie trotzdem hinwollten etc. Aber die großen spielen ja schon wilder miteinander, das kann dem ein oder anderen Zwerg schon Angst machen, je nach dem, wie er drauf ist. Dann nimmt man die vorsichtigen Welpen eben auf die Seite, und das sind meistens die kleinen. Heißt ja nich, dass ängstliche große dann die A-Karte haben - Nova war ja bis zur 12. Woche auch bei den Kleinen, weil er ein Hasenfuß war. Da reichte schon ein halb so großer Mopswelpe, der etwas lauter gespielt hat und er hat den Schwanz geklemmt... Er hat dann gelernt, dass er Schutz bei mir suchen kann, aber dass es andersrum auch gar nicht sooo schlimm ist. Später hat er dann null Schutz mehr gebraucht, weil er sicherer wurde.

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    Ich finde es ehrlichgesagt gut, wenn die Hunde von anfang an lernen, dass es kleinere und größere Hunde gibt und man mit denen unterschiedlich umgehen muss, weil die einen eben zerbrechlicher sind.
    Und dafür ist eine Welpenstunde meiner Meinung nach gut geeignet, weil genau diese Zusammenführung eben unter Kontrolle von Trainern erfolgt und die Möglichkeiten gegeben sind selbst zu lernen, wann und wie man am besten eingreift und wann es brenzlig werden kann.

    Layla hat draus sehr viel mitgenommen und kann auch mit kleinen Hunden ganz vorsichtig spielen und lässt mit den größeren robusten Hunden dann eben die Sau raus.


    Ja, das finde ich auch. Darum haben wir ebenfalls an der gemischten Gruppe dienstags teilgenommen =)
    Allerdings kann ich die Leute mit kleinen Hunden verstehen, die ihren evtl. eh schon ängstlichen Welpe nicht in so eine wilde Gruppe reinsetzen möchten.

    Da kann man echt nur den Kopf schütteln :???: Bei unserer Welpengruppe damals gabs auch die kleine und große Gruppe. Ganz junge größere Hunde waren mit kleinen Kleinen ( :D ) und großen Kleinen zsm. Dann sind sie in die größere Gruppe gewechselt, das war bei uns mit 12 Wochen. Also sind die Kleinen im Grunde immer in der selben Gruppe geblieben, wie bei Kiwi auch.

    Allerdings ging der Kurs nur bis zur 20. Woche, dann war Schluss.

    Aber es geht ja bei der Teilung hauptsächlich um die Größe und nicht nur ums Alter :???: Da soll halt der Chi Welpe nich vom 10kg Labbiwelpen übern Haufen gerannt werden.

    Könnts nur verstehen, wenn sich Kiwi entsprechend rüpelhaft benimmt. Kann ich mir so aber nicht vorstellen ;)