Beiträge von Nebula

    Joa, wenn ich meinen Rüden auf meine Hündin setz, hab ich auch reinrassige Welpen. Beide Eltern haben sogar Papiere und der Rüde sogar die Zuchtzulassung - und trotzdem wären die Welpen für mich keine Rassehunde. Warum? Weil es Halbgeschwister sind und das was rauskommt für mich NICHTS mit einem Rassehund zu tun hat.
    Kann man nicht einfach akzeptieren, dass für manche auch die Aufzuchtsbedingungen, die Verpaarung, das alles drum herum einfach zum Rassehund dazu gehört und es nicht ausreicht, 2 Hunde zu verpaaren, die optisch dem selben Typ entsprechen? :???:

    Es muss ja nicht jeder genau so sehen aber dieses "aber wenn..." geht mir grade aufn Keks.

    Ich kann auch nur mit Casanovas/Livis Papa vergleichen, da er hier in der Nähe wohnt. Ein erfahrener Deckrüde - checkt die Mädels kurz ab und dann lässt er sie in Ruhe. Auch Hündinnen in den Stehtagen wenn er meint es ist noch nicht so weit. Kann also sein, dass er sie morgens nicht deckt, nachmittags aber schon. Das ist wirklich faszinierend.

    ..und dann lese ich von Rüden, die nach dem decken unverträglich und total bekloppt werden :fear:

    sorry, zu spät zum editieren:

    Dieses "mit Papiere Summe xxxx und ohne Summe xxx" ist übrigens nix anderes als eine Vekraufsstrategie. Die meisten Leute denken, sie "brauchen" keine Papiere (denn die brauch man ja nur als Züchter) und somit sind sie der Meinung, mit dem Welpen ein echtes Schnäppchen gemacht zu haben. Dabei ist ein Welpe ohne Papiere auch für 800€ noch verdammt teuer.

    Offensichtlich aber doch, wie mehrere Beispiele hier zeigen. Und ich unterstelle den Züchtern keinerlei Unseriosität. Ich gehe einfach mal davon aus, dass sie einfach einen guten Platz für den Welpen finden wollen.
    Evtl. hat dieser ja auch einen Makel.. Knick im Ohr, Rute zu kurz, Fehlfärbung. Den Hunden isses übrigens egal, ob sie Papiere haben. Hauptsache, der HH meint es gut mit ihnen.

    Das ist nun absolut nicht böse gemeint, aber wenn man sich mit den ganzen Verbänden und Ordnungen nicht auskennt, sollte man es vllt lassen darüber zu diskutieren und den Leuten, die sich in diesen Verbänden bewegen einfach mal glauben, dass es entweder mit oder ohne Papiere gibt, niemals beides :tropf:

    Liegt einfach daran, dass der Wurf entweder nach den Richtlinien des Vereins gezogen wurde, oder eben nicht, völlig egal ob einer der Welpen zuchtausschließende Fehler hat. Da wird nicht zwischen einzelnen Welpen unterschieden, wäre ja auch Quatsch, die Ahnentafel austellen zu lassen an sich kostet nur ein paar Euro, und selbst ohne diese hätte der Welpe Papiere, sie sind nur nicht gedruckt.

    Wenn nur einzelne Welpen im Wurf Papiere kriegen (und die dann auch deutlich teurer sind!), dann stimmt was nicht. Das macht einfach kein seriöser Verband und der Sinn dahinter ist auch fragwürdig.

    sowohl als auch würde ich sagen.veranlagung spiel natürlich eine große rolle - wenn diese grundlage kaum vorhanden ist wird auch die bemuskelung geringer ausfallen.
    also eher veranlagung - meine tendenz.

    Ein Muskel, der nicht benutzt - spich: trainiert - wird, ist kaum vorhanden. Merkt man am fetten Muskelkater, wenn man mal Übungen macht, die man noch nie vorher gemacht hat.
    Hunde mit z.B. Kreuzbandriß schonen stark, da kann man schon nach ein paar Tagen eine dtl. Verringerung des Muskels feststellen.
    Zudem wird ein Windhund sicher mehr Bemuskelung haben als ein Pekinese - aber auch innerhalb einer WiHuRasse gibt es Unterschiede: ein Renner packt mehr als eine Couchpotatoe.
    Auch die Ernährung spielt eine Rolle und hormonelles Geschehen. Da müßtest Du schon dtl. werden, was genau Du wissen willst.

    Danke euch =)
    Ging mir in erster Linie darum, ob man es dem Halter ankreiden kann, wenn ein Hund schlecht bemuskelt ist. Hat er dann wirklich zu wenig Bewegung oder ist es einfach Veranlagung.
    Zusätzlich legt mein Rüde grade ordentlich an Muskeln zu bei selben Pensum (inkl. Gewichtszunahme)- wahrscheinlich hormonell bedingt :tropf: Das dachte ich mir schon.

    Wir sind ja auch grade richtig in der Pubertät angekommen und beschäftigen uns damit auch sehr.

    Markiert wird grundsätzlich nur im Freilauf oder wenn ich ihn explizit freigebe. Trotzdem bleiben Laternen und Mauern (und auch sonst alles was nicht grün ist) bitte verschont.
    Schnüffeln/Gras lecken ist hier erlaubt, solange er abrufbar ist und Schritt hält.
    Bedrängen von Hündinnen und kastrierten Rüden - ein no go. Daran arbeiten wir grade. Aufreiten kam bisher aber nicht vor.
    Geprolle möchte ich nicht. Auch andere Rüden werden bitte nicht zum Frühstück gefressen sondern ignoriert. Er muss sich nicht alles gefallen lassen, davor schütze ich ihn, aber überreagieren muss auch nicht sein.

    ...letzteres sagt sich allerdings auch leicht mit einem absolut netten Rüden :schweig:

    Hier spielen sie miteinander auch am rauesten. Je besser man sich kennt, desto mehr Körperkontakt ist ok =)

    Ich würde einfach ein Auge drauf haben und den Moment abpassen, wo es kippt. Der Übergang kann aber fließend sein - wenn wir 2h im Garten sind toben die beiden non-stop, da wirds mit der Zeit immer "grandiger", auch wenn es immer noch nicht nach Kampf ausschaut. Aber man merkt einfach, dass sie sich gegenseitig nerven aber sie noch zu jung sind, um sich selber eine Auszeit zu nehmen. Das ist dann der Moment, beide mal abzulegen und runterkommen zu lassen.