Das Argument bezüglich Reserven stimmt auch einfach nicht, ich bin zB schlank und nie krank, ich habe seit mehr als zehn Jahren keine Antibiotika wegen Krankheit genommen. Ich ernähre mich einigermaßen gesund, aber das wars auch an "Vorsorge". Das ist doch einfach Veranlagung und Glück, ich kenne ebenso viele Übergewichtige, die andauernd Schnupfen und Co haben (und zusätzlich dank des Gewichts Gelenkprobleme). Das sagt doch überhaupt nichts aus. In der heutigen Zeit ist man doch wirklich seltenst so lange krank, dass der Körper wirklich (stark und) über einen längeren Zeitraum an die Reserven gehen muss.
Stimmt so nicht. Mein Gewicht hat eine Schwankung von 3-4kg, wenn ich an der unteren Grenze bin friere ich wieder ständig. Hab ich mehr, gehts mir prima. Meine Hunde sind beide schlank, aber ich lass sie nicht runterhungern um "definierter" zu sein (werden sie bei der dicken Unterwolle eh nie sein). Ich finde es gibt eine relativ breite Spanne welches Gewicht im Normalbereich (=Bereich, der keine Schäden verursacht) liegt und sehe keinen Grund, meine Hund am Rand dessen zu treiben. Kein Hund, dessen Normbereich bei beispielsweise 23-26kg (gilt für meinen Rüden zB. etwa) liegt wird bei 26kg Gelenkschäden davontragen, warum sollte ich ihn dann auf 22,9kg runterhungern lassen? Er hatte vor kurzem mal 24kg wegen Durchfall und er sah in meinen Augen furchtbar aus, Hüftknochen standen raus, Rippen sichtbar, Wirbel beim streicheln starl fühlbar, Flanken eingefallen.... Sicher nicht gesundheitsgefährdend aber mit 25kg sieht er in meinen Augen am besten und gesündesten aus und wird davon sicherlich nicht krank. Denn er ist immernoch gertenschlank und keinesfalls übergewichtig oder ansatzweise "massig". Auch mit 26kg nicht. Mehr hatte er noch nie. Ob ihm das irgendeinen Vorteil bringt im Sinne von Widerstandfähigkeit oder sonst was weiß ich nicht, aber da seine Gelenke tippitoppi sind geh ich einfach das Risiko ein und höre auf mein Bauchgefühl 