Beiträge von Nebula

    Aber da fängts doch an. Egal ob der Hund wegen tollen Leistungen oder vielen Titeln öfters benutzt wird, jedesmal, wenn er nochmal deckt, deckt ein anderer weniger. Wenn man eine Rasse gesund erhalten möchte sollte die Vielfalt erhalten bleiben, das sollte im Grunde vor allem stehen und ich verstehe nicht, wie man dann mit dem Finger auf die "Show"-Leute zeigt aber es dann ok findet wenn ein noch so toller Rüde überdurchschnittlich deckt. Das ist immer schlecht, völlig egal ob der nur schön ist oder IPO Weltmeister. Jeder Hund hat Schadgene und es muss doch nicht sein die übermäßig in der Population zu verbreiten. Und selbst wenn die sehr groß ist, wenns alle machen ist man doch wieder gleich weit...

    mich würde an der Stelle mal interessieren warum es scheinbar ok ist, dass ein Rüde teilweise das Doppelte an Nachkommen und mehr als die durchschnittliche Hündin hat? Sollte es nicht idealer Weise möglichst gleich wenig sein? Damit so viel verschiedene Rüden wie möglich zum Zug kommen? Klar fällt das in der größeren Population nicht so sehr ins Gewicht aber da fängt das Problem doch an. Welchen Vorteil hat es denn, nach 5-6 noch weiter zu machen und warum geht man da als Züchter noch hin? :omg:

    @Marula kann scheinbar schon sein, zumindest wenn man die aktuellen gefallenen und geplanten Würfe in der Database anschaut sind in Deutschland von 16 Einträgen 3 der Rüden älter als 4 Jahre.

    Ist im Ausland nicht anders. Völlig normal, dass der erste Wurf zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr fällt, sowohl für den Rüden als auch für die Hündin :ka: Dass das ein Problem sein soll, höre ich hier das erste mal, deshalb wundere ich mich.

    Finde meinen Rüden (und andere) in dem Alter allerdings auch nicht mehr sonderlich welpig.

    @Helfstyna 10 mal reicht? Holla, bei uns ist 5 schon viel. Mein Rüde hat mit 2 angefangen und wird maximal 5 Würfe haben, eher weniger, kommt aufs Ergebnis an. Im Schnitt sind wir hier bei 4-8 Würfen pro Rüde. Der Popular Sire des Jahrzehntes schafft es auf 16 Würfe.

    Aber nun gut. Scheinbar reden wir einfach von grundverschiedenen Dingen.

    edit: ich führe die Diskussion nicht von neuem. Kann man alles schön nachlesen.

    Und wenn ich zu wenig Rüden zur Auswahl hab, werden es auch nicht wriklich mehr, nur weil man die handvoll die man hat noch früher einsetzt.
    Verknappt einem in der nächsten Generation die Auswahl nur noch mehr.

    Ich sags mal wies ist. Den Züchtern meiner Rasse ist es völlig wurscht wie alt der Rüde ist, so lange er zu ihrer Hündin passt. Auf Titel wird genauso viel oder wenig Wert gelegt wie auf eine bestandene BH. Ist ganz nett, brauch aber kein Mensch.

    @dragonwog hat so tolle Links gepostet, dass es mehr schadet als nützt, die Auswahl unnötig einzuschränken und es viel wichtiger ist, VERSCHIEDENE Hunde einzusetzen, als irgendwelche herausragenden (egal in welcher Hinsicht) Hunde öfters zu benutzen. Schade, dass es scheinbar niemand ließt.