Beiträge von Nebula

    @Wasser

    Sie meint, dass MDR1 beim Chessie nicht vorkommt und somit die Chance betroffene Welpen zu bekommen geringer ist als wenn man mit einem anderen Collie verpaart.

    Das ist bei rassetypischen Krankheiten ja meist so. Die eine Rasse hat xy, gepaart mit einer Rasse, bei der das praktisch nicht vorkommt kann man recht sicher sein, dass keine betroffenen Hunde von xy bei rauskommen.

    Stimmt natürlich, so lang man grundverschiedene Rassen hat. Bei verwandten Rassen, die ja meist ähnliche Dispositionen mitbringen, ist das Risiko natürlich deutlich höher ohne Untersuchung (Collie x Border Collie bei MDR1 zB.).

    Nur hat man womöglich bei sehr unterschiedlichen Eltern wieder das Problem, dass die Wesensmerkamle völlig widersprüchlich sein können.

    :ka:

    Mein Collierüde ist DM-Träger. Und wenn er jetzt eine Schäfer/Chessie/ was auch immer-Hündin deckt, die das selbe Schadgen trägt, dann kommen da Risikohunde bei raus, egal ob das nun Mixe sind oder nicht.

    Und das stört mich bei der Mixerei wirklich am allermeisten. Wenn man das sinnvoll macht, wie bei Arbeitshunden, finde ich das sogar besser als Rassehundezucht wie sie zur Zeit betrieben wird. Aber bei geplanten Zufallsexperimenten bin ich immernoch skeptisch.

    Klar spielen Hunde :D

    hier mit Mensch:

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    hier miteinander:

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    Ich nenne an der Stelle immer gerne meine eigenen Hunde als Beispiel. Unsere Hündin kam aus 2. Hand zu uns, ein Abgabehund. Sie kommt aus Berlin. Mein Rüde kommt aus Hamburg.

    Dank Papiere weiß ich, das sind Halbgeschwister, selber Papa.

    Ohne Papiere hätte ich keine Ahnung, wo anders hätte man dann vielleicht Welpen entstehen lassen und raus kommen papierlose aber reinrassige KHCs mit furchtbarem IK :fear:

    Muss nicht sein. Und das kann mit mehr-Generationens-Mixen oder papierlosen Rassehunden (da wahrscheinlich noch eher, da kleinere Population) genauso passieren nur weiß mans halt nicht.

    @jelly-fish Du ließt unglaublich selektiv.

    Klar wird das gemacht. Der Papa meiner beiden ist zB. ein tschechischer Import.

    Ich denke schon, dass Mischlinge eine größere Varianz haben können, was ihnen zu Gute kommt. Da die aber fast nie großartig untersucht sind haben die halt wo anders Probleme, oft sogar vermeidbare.

    Es gibt ja kontrollierte Mischlingszucht, aber egt nur im Gebrauchshundebereich. Das ganze ist auf Rassehundezuchtniveau. Und das finde ich toll!

    Aber das ist für mich was VÖLLIG anderes als "Einmal-Welpen-haben".

    In der Genetik wird das Heterozygoten-Vorteil oder Heterosis-Effekt genannt. Die Nachkommen von zwei verschiedenen, jedoch beiderseits genetisch verarmten Eltern (mit hohem Inzuchtskoeffizient), sind wieder leistungsfähiger als ihre Elterngeneration aufgrund ihrer erhöhten genetischen Vielfalt.

    Bevor mir das so ausgelegt wird: Nein, damit will ich nicht sagen, dass alle Mischlinge immer gesund sind und alle Rassetiere immer krank, nur das Rassezucht immer einen gewissen Inzuchtskoeffizienten mit sich bringt und das dieser grundsätzlich das Risiko für rassetypische Krankheiten erhöht.

    Die höhere Heterozygotie in Mischlingshunden könnte eine Ursache für ihre erhöhte Vitalität sein.


    Ist halt die Frage, ob das die fehlenden Gesundheitsuntersuchungen aufwiegt. Immunbiologisch sicher richtig, aber dann haperts womöglich wo anders.

    Was ich nicht verstehe Rassehunde sollen krank sein, aber die Mischlinge aus denen gesund. Wie kann aus Kranken Eltern ein gesunder Welpe raus kommen.
    Geht bestimmt aber in so großen Massen? Das würde bedeuten das sich nur gute Gene vererben. Was ich nicht so ganz glaube.

    Das ist auch genau das was mich immer stört. Es gibt nicht DIE Mischlinge oder DIE Rassehunde.

    Ganz viele Terriermixe sind super fit und langlebig. Das sind Terrier aber allgemein.

    Kreuze mal kranke Rasse x kranke Rasse. Wunder kannst da auch nicht erwarten.

    Sorry, das ich das zuerst überlesen hatte, der Thread ist ja gerade sehr schnell hier.
    Ich hatte die Studie schon ein paar Seiten weiter vorne verlinkt, aber hier nochmal:


    Längere Lebenserwartung habe ich als bessere Grundgesundheit interpretiert.


    Muss nicht sein. Klassische Qualzuchtkandidaten mit chronischer Atemnot bzw. nötiger OP sterben im Schnitt nicht früher. Ist nur die Frage wie lebenswert das dann ist.

    Naja ich find die Idee gleich auf 2 Arten blöd:

    -Revierwechsel mögen Katzen egt absolut nicht
    - Vergesellschaften dauert einige Tage und bedeutet Stress, wenn die Katze dann schon wieder geht ist das bis zum nächsten mal wieder vergessen

    Katzen sind da nicht so unkompliziert wie Hunde. Die lässt man besser in ihrem Trott und besorgt sich wen zum aufpassen.

    Ich denke der ideale Rüde ist deckerfahren, instinktsicher, lässt sich von einer zickigen Dame nicht beeindrucken, gut erreichbar, hat besonderes vorzuweisen (Arbeitsprüfungen, Ausstellungen), nette/ erfahrene Besitzer, gute Gentest-Ergebnisse und bereits erfolgreiche Nachkommen. Und einen guten Ruf.