Erstmal wünsche ich dir viel Kraft für die kommende Zeit. Dieses "Wann ist der richtige Zeitpunkt" ist einfach so schwer zu sagen, ich denke aber, du selbst wirst da am ehesten ein Bauchgefühl für haben. Man merkt ja, wann der eigene Hund mehr und mehr Lebensqualität verliert.
Meine Hündin hatte zwar einen anderen Tumor, der hat ihren Darm abgedrückt und wir mussten sie dann leider innerhalb weniger Tage gehen lassen, da sie sonst von innen heraus vergiftet worden wäre. Aber hätte ich vorher gewusst wie dramatisch es noch werden würde, welche Schmerzen sie haben wird usw. Ich hätte sie schon vor Silvester 2022 damals einschläfern lassen. Diese Tage bis zum 10.1.23 waren viel zu lange mit dem, was sie hatte. Leider wussten wir es nicht besser damals. Sie bekam Schmerzmittel, aber dennoch hatte sie noch Schmerzen gehabt, sie hat wirklich gelitten und das kann ich nur schwer ertragen. Ich habe mich damals so hilflos gefühlt, weil ich einfach nicht wusste was los war.
Das ist (wenn man das in so einer Situation überhaupt sagen kann) bei euch vielleicht ein kleiner Vorteil. Du weißt schon was los ist. Du kannst auf deinen Hund achten und wenn du denkst, nein, das ist genug, dann ist es genug. Wie hier schon geschrieben wurde... Lieber etwas zu früh als auch nur eine Minute zu spät. ![]()