Tolles Gespräch gerade im Thread. :) Und ich fühle vieles davon sehr.
Bei mir ist es ja so, dass ich tatsächlich nie viel gelesen habe. Als Kind schon gar nicht. Mich haben schöne Cover immer angesprochen (auch heute noch), aber gerade als Kind oder Jugendliche hatte ich die Bücher dann nur rumstehen und nie gelesen, wenn, dann nur mal angefangen, aber eben schnell die Lust verloren.
Dann hab ich nur Krimis und Thriller gelesen in meinen 20ern, wobei das maximal 5 Bücher in 10 Jahren waren. Also ich war einfach nie eine Leseratte.
Aber ich bin SO dankbar dafür, dass ich ziemlich genau vor einem Jahr angefangen habe einfach zu lesen. Keine Ahnung wie das kam, ich hatte auch davor in meinen 30ern schon hin und wieder mal Sachbücher (?) gelesen, zum Beispiel von Lydia Benecke. Aber ich hab mich nie wie eine Leseratte gefühlt oder so, dass ich Lesen als mein Hobby betitelt hätte. Ich hab ja nur die Bücher gelesen, die mich interessiert haben. So dachte ich. Und jetzt denke ich: Joa, das beschreibt doch ziemlich genau ein Hobby. Natürlich liest man das, was einen interessiert. Und mit der Zeit kamen dann eben immer wieder neue Bücher auf meine Liste, nachdem ich letztes Jahr vor allem feministische Bücher gelesen hatte.
ich hatte heute sogar ein Buch mit beim Tierarzt für die wartezeit und es war wirklich schön.
Ich nehme jetzt immer mein aktuelles Buch überall mit hin. Es ist so viel schöner sein Buch rauszuholen und darin weiterzulesen, als sein Handy immer in der Hand zu halten und sinnlos zu scrollen. Vom Lesen hab ich so viel mehr. Ich wurde sogar auch schon aufs Lesen angesprochen von jemandem, dass man das so selten heute noch sehen würde. Und klar, das stimmt auch. Aber ich merke auch richtig, dass so Wartezeiten wie beim Arzt, auf den Bus (oder im Bus zu sitzen) usw. richtig zu Quality Time werden können, wenn man diese Zeit einfach mit dem Lesen verbringt. ^^
Ich kaufe bevorzugt und fast ausschließlich Taschenbücher, weil ich die praktischer finde. Hardcover mitschleppen ist nämlich nicht so mein Ding.
Das mache ich auch. Ich freu mich immer, wenn es die Auswahl gibt, dass ich auch ein Taschenbuch nehmen kann und kein Hardcover. Ich find letztere einfach so unpraktisch für unterwegs. Und auch im Regal nehmen die mehr Platz weg, sind für mich auch bequemer zu lesen, weil ich die tatsächlich auch gern umknicke (steinigt mich nicht). Liebe das auch an den Büchern von meiner Mama und meiner Schwester, von denen ich ja auch schon des Öfteren welche ausgeliehen habe, da sieht man auch immer, dass die Bücher gelesen wurden und nicht nur im Schrank hübsch aussehen sollten. ![]()