Beiträge von Gefühl

    Bei Iloy war das Blut die letzten 2 Tage auch nochmal ganz dunkel und dann war es von Jetzt auf Gleich vorbei.

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    Ich hab auch eine Frage. Iloy ist jetzt seit zwei Wochen scheinschwanger. Man merkt ihr so nichts an, aber das Gesäuge ist etwas angeschwollen (Milcheinschuss). Wie lange ist es normal, dass das so ist und ab wann sollte man sich Gedanken machen bzw. auch handeln?

    Meine alte Tierärztin hat ja schon an Tag 2 gesagt, dass sie am besten bald kastriert werden sollte, wenn sie doch direkt nach der Läufigkeit scheinschwanger ist, aber da hab ich eine ganz andere Meinung zu. Ich denke, es ist ganz normal und der Lauf der Dinge, dass das passiert. Es kommt eben nur drauf an, ob sich das vielleicht zu lange hin zieht oder der Milcheinschuss wirklich stark ist (ist er hier nicht). Oder sehe ich das falsch?

    Problematisch ist für mich nur, dass die meisten Geschirre völlig ungeeignet und ungesund sind.

    Da ich selbst auch noch kein Geschirr bei all meinen Hunden hatte, das wirklich perfekt saß und eben nicht verrutschte, wäre ich da ganz offen für Tipps, worauf ich achten muss.

    Hier mal ein Bild von unserem aktuellen Geschirr.

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    Lieb, dass du fragst. Bisher sieht es wohl ganz gut aus mit meinem Finger. Genauer weiß ich es nächste Woche, da kommt der Gips dann ab (zumindest vorerst).

    Mit einem Fachmann oder Frau nicht, aber ich habe noch mit einer Bekannten gesprochen, die einen ähnlichen Vorfall erlebt hat und sie hatte damals auf privater Ebene alles klären können (inkl. Schmerzensgeld). Sie meinte ich solle aber ruhig abwarten bis ich genauer weiß wie langwierig der Bruch sein wird oder nicht. Je nach Zeitraum kann man verständlicherweise auch mehr "verlangen". Laut Internet (ich musste es googeln) kann man tatsächlich bis 3 Jahre nach dem Vorfall noch Schmerzensgeld verlangen. Also brauche ich mich nicht so unter Druck setzen.

    Uli40

    Sind alles nicht die Erfahrungen, die ich gemacht habe. Warum sollte ein TH seine Hunde nicht vermitteln wollen? Was sie definitiv nicht wollen, sind schlecht vermittelte Hunde.

    Was ich in der Vermittlung mitbekomme: Menschen bewerben sich für völlig unpassende Hunde und sind beleidigt, wenn man ihnen keinen Hund gibt. Wenn das dann im Bekanntenkreis erzählt wird, dann liegt es natürlich nie an der eigenen Inkompetenz oder am völlig respektlosen Auftreten, sondern am fehlenden Garten (der für bestimmte Hunde tatsächlich total wichtig sein kann, aber nicht für alle) oder am Alter oder...

    Das hab ich auch mehr als einmal miterlebt und unser ansässiges TH, in dem ich letztes Jahr für ein paar Monate ehrenamtlich tätig war, hat einen richtig miesen Ruf a la "Die wollen keine Hunde vermitteln", tatsächlich sind die Mitarbeiterinnen dort aber extrem tierlieb und möchten eben ihre Hunde nur dorthin vermitteln, wo sie auch Chancen sehen, dass es klappt.

    gibt genug Hunde die sich nie wirklich an das Leben mit Menschen gewöhnen.

    Yes.

    Und seitdem ich im TH gearbeitet habe, weiß ich, dass man nicht jedem Hund aus dem Ausland einen Gefallen tut ihn hierher zu karren und dann noch womöglich als Alleinhund in eine Familie steckt, am besten noch in ne 2 Zimmerwohnung in der Stadt und ein kleines Kind dabei. Ich hab es selbst gesehen, wie diese Hunde zurück gebracht wurden aus Überforderung. Aber "wir retten den Hund", das denken sich viele. Aber wie so ein Hund aus dem Ausland vorher gelebt hat, checken die nicht. Und dass es eben nicht zwangsläufig ein schöneres Leben für diese Hunde bedeutet, wenn sie 3x die Woche in die Hundeschule geschliffen werden und alles, was vorher ihr Überleben gesichert hat, ihnen jetzt abtrainiert werden soll.

    Gleichzeitig kenne ich reichlich Menschen, die in genau den ablehnenden Tierheimen ein oder mehr Tiere bekommen haben. So ganz ohne Haus, Garten und 24/7 zu Hause. Weil sie nicht schockverliebt in das Foto eines Hundes sind, weil sie sich nicht selbst überschätzen , weil sie Gespräche auf Augenhöhe führen und akzeptieren, wenn jemand sagt: Der Hund passt nicht zu Ihnen. Oder das Gegenteil beweisen können.

    !

    Und nein, dass Ziel ist nicht: Wir sollen Hunde weitervermitteln.

    Das Ziel ist: Tiere und Menschen passen zusammen. Langfristig und harmonisch. Könnten das alle Menschen selbst immer so super einschätzen, bräuchten wir Tierheime nicht. Es ist genau diese Einstellung: "Ihr müsst doch dankbar sein, wenn sich ein Mensch bei euch meldet" die so viel Frust auf beiden Seiten erzeugt. Nee, weder die Hunde noch ich müssen über jeden dankbar sein, der zwar auf dem Papier gut aussieht, aber in der Praxis einfach nicht passt. Genauso wenig wie jeder Hund nur in Zuhause mit Garten vermittelt wird, ist jedes Zuhause mit Garten automatisch eine gute Wahl. Ganz oft ist es eben auch einfach so: Stellt man noch zwei, drei, zehn Fragen, wird aus den angeblich besten Voraussetzungen eine mehr als wacklige Geschichte.

    Diesen Kommentar würde ich gern irgendwo anpinnen, den sollte jeder lesen. Denn genau so ist es.

    Ich habe noch drei neue Podcasts, die ich jetzt regelmäßig höre.

    - Um 10 ist Licht aus (Podcast von Femtasy mit interessanten Gästen)

    - Duo Infernale (mit Ari und Meini von Puls)

    - Justitias Wille (von den Mordlust Mädels)

    Außerdem höre ich auch aktuell "NDA: Die Akte Kasia Lenhardt" vom Spiegel. Sehr sehr empfehlenswert!