Hey hey...
ihr sprecht hier grad ein wirklich wichtiges Thema an.
Mir gehen vor allem die Leute auf den Zeiger, die ein Gespräch über den Hund an meiner Seite mit den Worten beenden "Den nehm ich mit!" oder "Du kommst schön mit mir!". Da fahre ich immer fast aus der Haut und antworte sehr kurz angebunden mit "Sicher nicht!" drehe mich um und gehe.
Und diese "was ist denn das für einer?"-Leute bekommen von mir dann immer ein "SCHÄFERHUND!", dass sie weiß ist, sehen die meisten selbst. Und wie ihr schon sagt - ab "Schäferhund" lässt meist das Interesse spürbar nach. Schäferhunde sind meiner Meinung nach super Tiere, aber es braucht definitiv nicht jeder Stubenhocker einen von der Rasse. Allgemein bin ich recht radikal bei Leuten, die sich einen "Arbeits"hund zulegen, weil sie abends auf dem Sofa gern Gesellschaft haben. Manche Tiere sollte man nicht halten, wenn man sie nicht auslasten möchte. Es gibt bei jeder Rasse natürlich solche und solche, aber der Wille zur angemessenen Auslastung sollte beim Halter vorhanden sein, wenn er sich ein Tier aussucht.
Mir wurde meine Abby auch glücklicherweise nicht als DER Familienhund angepriesen. Meine Züchter haben mich beim Kennenlernen gefragt, welche Art der Auslastung ich anstrebe und wie mein Leben so ausschaut. Ziel war natürlich, zu schauen ob ein Hund aus der Verpaarung passt und welches Individuum man mir dann mitgeben kann - eher die Schlafmütze oder den Krawall-Hund, eher Einzelgänger oder Mitläufer etc.
Wenn mal jemand meinen Hund von hinten angrapscht, ohne vorher wenigstens Kontakt aufzunehmen, kann die Person damit rechnen, dass ich ihr kräftig eine lange! Das geht mal absolut gar nicht! Ich bin ja nun kein gewalttätiger Mensch, aber mindestens ein "Pass mal auf, du Arsch!" gibts definitiv 
Für den WSS habe ich mich entschieden, weil ich einen arbeitswilligen Schäferhund mit weniger Schutztrieb haben wollte. Erste Auswahlkriterien waren Größe und Gewicht. Ansprechende Optik natürlich auch...