Beiträge von WeißerWolf

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    Zylkene haben wir als Tabletten gegeben.Etwa 6 Minate lang.Leider ohne Wirkung. Ich finde die Idee mit der Konditionierung natuerlich auch besser,als jetzt mit Chemie zu kommen aber sowas muss ich auch erst lernen.Und nach dem Erlebnis gestern Abend habe ich mich fuer Chemie entschieden.Fuer den Moment muss etwas her,was sofort hilft.Auf der anderen Seite,will habe ich auch von diesen schrecklichen Pillen gehoert,bei dem der Hund eben nur physisch lahm gelegt ist,aber die Panik im Kopf noch genauso ist und das so ein Zustand fuer den Hund noch schlimmer ist,als ohne Tablette.Aber es muss doch auf dem Markt noch etwas anderes geben?

    Ja, mit dem Aufbauen hast du natürlich recht.
    Hast du das Spray auch dazu genommen? Kann mir aber auch vorstellen, dass die beiden Mittel nur zusammen wirklich gut funktionieren.

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    Das denke ich auch, dass ein Hund das versteht.

    Unsere Züchterin sagte ja auch, dass wir lieber mit Lilly nicht zum Mantrail gehen sollten, weil sie sonst ja nie gut an der Leine gehen würde. Wie bei Kindern jeder weiß alles besser :-) ich glaube die unterschätzt es wie clever ein Hund ist. Ich denke nämlich schon das ein Hund zwischen der Arbeit beim Mantrail und nem normalen Spaziergang unterscheiden kann. :-)

    Übriegens vermute ich das Lilly mit dem Platinum nicht so gut zurecht kommt. Sie knabbert und kratzt sich in den letzten Tage ganz schön. Aber zugenommen hat sie. Seit 02.06 nun 1,5 Kilo

    Also musst du nun vielleicht doch wieder wechseln? Willst du Barfen? Wenn sie empfindlich ist, wär das ja ne mögliche Option. In meinem Hundeverein haben das auch welche mit ihren großrassigen Welpen/Junghunden schon gemacht, wenn man gut informiert ist, ist das angeblich garnicht so kompliziert.

    Vielleicht ist es aber auch nur ein Floh oder die Hitze...

    Schwierige Situation, aber das muss sich doch auch anders lösen lassen.
    Habt ihr konditionierte Entspannung mit diesen Duftkissen mal probiert? Ich habe darüber irgendwo im Netz mal was gelesen, aber es glücklicherweise noch nie gebraucht.
    Von Angsthemmern wie sie in der Humanmedizin verwendet werden, würde ich mich (und meinen Hund) fernhalten. Lies nur mal aufmerksam die Packungsbeilagen oder informier dich über die Wirkungsmechanismen. ich habe schon relativ viel über Pharmazie gelesen und neige dazu lieber weniger Nerven und Impulse zu blockieren (Symptomatisch-Medizinischer Ansatz) und stattdessen die Ursachen zu suchen und zu bekämpfen.

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    also ich steh dazu meine beiden dürfen auf Bett und Couch allerdings wissen beide, wenn ich runter sage ist Schluß und respektieren das auch


    Läuft bei uns auch auf ähnliche Weise. Abby wird aufs Sofa oder Bett gebeten und wieder heruntergeschickt, wenn es uns genug ist. Kuscheln und Nähe ist gewollt, aber ihren Schlafplatz hat sie woanders und den liebt sie auch heiß und innig - da gibts nämlich immer so leckere Kausnacks. Wie die Kleine immer schon zu ihrem Körbchen läuft und sich hinwirft und mich mit großen Augen ansieht in Erwartung des Rinderohres (oder was auch immer ich gerade mitschleppe) - super!
    Sie darf z.B. auch nicht aufs Sofa springen, wenn niemand drauf ist - nur nach Aufforderung. Wenn sie das bei der Parkbank versteht, sollte das beim Sofa auch nicht viel schwieriger sein ;)

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    Leistungskurve ist doch ein bekannter Begriff!? Eigentlich aus dem Bereich der Menschen und es beschreibt die Leistungsfähigkeit (meistens zu verschiedenen Uhrzeiten).


    Ja, das kenne ich auch, aber ich habe eben noch nie gehört, dass es beim Hund eine Art "Lebens-"Leistungskurve gibt. Klar, gibt es Rückschritte in der Ausbildung (wo gibt es denn keine Rückschritte?), aber als Leistungskurve hat mir das noch niemand erklärt.

    Zum Bleib:
    Ich habe das verweilen in einer Position früher nicht verlangt, weil Abby relativ hibbelig war - klar, hätte das dagegen helfen können, es wäre aber für sie ziemlich anstrengend gewesen. Ich habe sie also erstmal in Ruhe ankommen lassen und Sitz und Platz nur in der aktiven Ausführung verlangt und dann langsam die Zeit bis zur Belohnung und dem freigeben ausgedehnt.
    Ich arbeite mich in Entfernung und Zeitdauer voran bis ich das Signal auflöse, so dass der Hund sein Erfolgserlebnis bei der Übung hat. Wenn ich in einiger Entfernung in die Hocke gehe, fällt es ihr im Moment zum Beispiel noch extrem schwer, sitzen zu bleiben - also üben wir das.

    Wenn ein Radfahrer oder Fußgänger vorbei kommt, ist es kein Problem zu "bleiben" - aber das habe ich noch nicht aus der Entfernung probiert (eins nach dem anderen).

    Heute scheint der Kleinen alles was ich an Konzentration verlange schon zu viel zu sein, vielleicht schlägt ihr die Hitze jetzt langsam auch aufs Gemüt. Gestern abend beim Spaziergang hatte sie auch schon solche Momente. Heute abend bin ich ja zum Grillen mit Hund beim Chef, habe mich mit Kausnacks ausgerüstet und schaue mal, wie sie sich gibt. Große bedenken habe ich ihretwegen nicht. Aber es kann schon sein, dass sie rumjammert, wenn sie nicht zu Frauchen auf den Schoß darf, während es essen gibt... :lol: Hartes Hundleben. :pfeif:

    Zum Thema "zu doof zum Laufen" habe ich auch noch ein Beispiel.
    Neulich liegt Abby mit uns auf dem Sofa (habs extra breiter gemacht, weil ich meinen Hund ja kenne). Erst pennt sie friedlich zu meinen Füßen am Ende des Sofas, dann dreht sie sich und schläft weiter. Dann dreht sie sich nochmal und landet unsanft auf dem Boden :headbash: - ihr hättet echt sehen müssen, wie die kleine Zicke mich angeschaut hat "frauchen, was hab ich getan, warum schubst du mich im Schlaf?"
    Bei dem Blick hatte ich fast Pipi in den Augen - ich hab das kleine verwirrte Ding dann in den Arm genommen, Motorik geprüft und sie hat sich erstmal ein paar Minuten auf den Flur gelegt. Später kam sie zurück aufs Sofa... (zum bösen schubsenden Frauchen :hust: )