"Die wehrt sich schon."
Sprachs, als ich meinen verrückten Jungspund von der Kastrierten Hündin runterscheuchen wollte, die er grad so leidenschaftlich zu begatten versuchte.
Allerdings musste ich mich erst aus einer Kuscheleinheit mit einem anderen Hund entwirren, bevor ich da einschreiten konnte und in der Zeit hab ich nichts von wehren gesehen. Es sei denn still da stehen und warten ist die neue Definition davon. 
Noch viel verstörender war allerdings die Aussage einer anderen Person, die es nicht leiden kann wenn der eigene Hund von jemandem gestreichelt wird. Man wünscht sich lieber das der Hund mal die Leute anknurrt und -bellt. Halt schön gefährlich und scheu.
Ich meinte dann, wie man sich sowas wünschen könnte und das ich echt einige Probleme habe, eben weil Chico genau das tut, Fremde werden verbellt wenn sie sich komisch bewegen (hüpfen, stampfen ect.) oder ihn streicheln wollen.
Aber da wurde mir gar nicht mehr zu gehört.
Im krassen Gegensatz dazu hab ich viele bemerkenswert nette Sätze, die für mich schon fast normal geworden sind, wenn ich mich nicht ab und zu daran erinnere, das es das nicht unbedingt ist.
Überall wo wir nämlich öfter mal vorbei kommen ertönt oft schon von weitem ein "Chicoooo!" wenn sie uns sehen oder ich höre des öfteren "Der ist so süß." , "So ein hübscher." oder von meinem Nachbarn auch schon mal "Der ist ja ein echtes Topmodel." (Wenn er seinen Wintermantel trägt
).
Sowas hatte ich vor Chico noch nie und da hab ich eine Zeit lang verschiedenste Hund gesittet. 
LG, Lupa