Beiträge von datKleene

    Angriff ist die beste Verteidigung.

    Leider werden viele Kleinhunde nicht genügend angeleitet, dass es nicht notwendig ist. Sie wären es wert, ernstgenommen zu werden, aber ihre Grenzen werden immer wieder überschritten. Dass es so weit führt, dass sie anderen Hunden an der Lefze hängen, ist echt traurig, da sind längst nicht alle Großhunde so langmütig wie deiner, meiner würde sich das nicht gefallen lassen.

    Für mich ist auch wichtig, dass meine Hunde wissen, dass sie bei mir Schutz bekommen. Also wenn es brenzlig wird, können sie zu mir kommen, zwischen meine Beine und ich helfe ihnen dann. Also auch wenn es ihnen im Spiel einfach zu wild wurde z.B.


    Leider beobachte ich das ganz oft, dass Hunde das nicht bekommen und sich dann natürlich auch nicht an ihren Halter wenden, wenn es ihnen zu viel wird. Hatte es oft, dass fremde Hunde dann bei mir Schutz gesucht haben, weil sie es wohl gespürt haben, dass sie ihn da bekommen. Ich habe das auch schon oft anderen Haltern versucht zu vermitteln, leider ist da noch viel altes Denken wie "da muss er durch" vorhanden bei den Leuten. Hab sogar mal erlebt wie jemand seinen pöbelnden Chihuahua einfach genommen hat und dem anderen Hund dann dessen Hintern hingehalten hat zum schnuppern "damit er das lernt". Da bin ich dann lieber schnell weitergegangen, das konnte ich mir nicht anschauen und Aufklärung wäre wohl eh nicht angekommen.

    Mein Ridgeback interessiert sich übrigens gar nicht für kleine Hunde, selbst wenn er angepöbelt wird. Klar, es gibt Grenzen, aber im Normalfall ist das absolut unter seiner Würde.

    Ich glaube nicht, dass es unter seiner Würde ist und finde diese Formulierung auch eher doof, was willst du denn damit aussagen? Inwiefern sind kleine Hund weniger würdig / wert? Ich denke eher, dass dein Hund einschätzen kann, was hinter der Pöbelei steckt, nämlich meist eher Unsicherheit. Und das ist für ihn nicht so bedrohlich, dass er da drauf eingehen muss.

    Ich handhabe es so wie du es planst mit meinen Hunden, ich arbeite an zwei Tagen 6 Stunden und an 3 Tagen 8 Stunden und an den langen Tagen gehe ich mittags eine Runde mit den Hunden. Dabei ist meine Wohnung allerdings 3 min Fußweg von der Arbeit entfernt. So mache ich das jetzt seit ca. 9 Jahren und habe inzwischen 3 Hunde, sie sind also in Gesellschaft alleine.

    Ich glaube meine Hunde bekommen mehr Auslauf und Beschäftigung als die meisten Hunde hier in meinem Umfeld, weil ich natürlich einen guten Ausgleich für die Alleine Zeiten bieten möchte.

    Meine Freizeit gehört den Hunden, dass muss man schon wollen. Nochmal nach einem langen Arbeitstag irgendwo hin? Dann mach ich z.B. auf Überstunden eher Feierabend und gehe eine ausgiebige Runde bevor sie nochmal alleine bleiben. Ist aber ziemliche Ausnahme. Betreuung in der Hinterhand zu haben ist auch wichtig.

    Nevio ist völlig unbeeindruckt, wenn da Mal ein Schlüssel oder anderes fliegt. Was zu fressen kann ich verbieten, aber einen allgemeinen auf alles anwendbaren Abbruch haben wir nicht. Weiß nicht, wie massiv ich da vorgehen müsste, um sowas zu etablieren (in Bezug auf Jagdreizen z.B.)

    Wobei er in anderen Bereichen durchaus sensibel sein kann, wenn ich beim Sport z.B. zu viel Druck mache funktioniert nix mehr.

    Hier Mal anders rum, mit meinen zwei Kleinen (9,5 und 6,5 kg) gehe ich völlig entspannt in Hundebegegnungen und hab bisher kaum schlechte Erfahrungen gemacht. Ich muss erst aufpassen und Fremdhundekontakte meiden seit ich selbst einen großen (31 kg) Hund habe, der leider in Hundekontakten viel zu wild ist und den ich definitiv nicht zu anderen, unbekanntenen Kleinhunden lassen kann, aus Angst, dass er (unbeabsichtigt) einen verletzt. Nach Kennenlernen und mit Management funktioniert dass, aber zufällige Kontakte eher nicht. Würde ihn gerne so unbeschwert laufen lassen können wie die Kleinen.

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    Regelmäßig rennen und die Beine strecken braucht der Nevi einfach.

    Zoomies hat mein Zwerg manchmal stressbedingt, das sieht anders aus. Das kann Nevio auch gar nicht haben, den muss ich dann immer festhalten. Dabei weiß er sonst genau, dass der Kleine draußen in Ruhe gelassen wird, aber das triggert ihn.