Beiträge von Srinele

    Meine Hündin hat, bedingt durch ein gesundheitliches Problem, über mehrere Jahre extrem gesteigerten, Stressbedingten Jagdtrieb mitgebracht. Ich habe schon viele Seminare und Kurse zum Thema besucht, unter anderem bei namhaften Trainern, die mir bestätigten, dass mein Hund top ausgebildet ist. Meine Hundebibliothek ist halb so groß, wie mein Kleiderschrank.
    Ich behaupte einfach mal, dass ich nicht komplett unwissend bin, was Jagdtrieb angeht.

    Was aber vor allem der Punkt ist: viele deiner Probleme, wie leinenführigkeit, auto Geschrei, antifresstraining sind NICHT rassespezifisch. Das ist ganz normale junghund Ausbildung.

    Man muss halt den Hund anschauen. Gibt sicher welche, denen wäre das entschieden zu wenig.

    Bäri ist aktuell reiner Begleithund und zudem ist sie ein "Energiesparhund". Sie kommt mit der Menge gut zurecht.

    Meine kleine, 9kg, bekommt 100g Fleisch, 100g KH, 100g Gemüse.
    Aber dazu - glaube ich - noch eine Tagesration Trockenfutter :D
    Ich traue mich nicht nachzuwiegen. Sie ist im Moment minimal mehr, aber das ist mir recht für den Winter. Aber sonst ist sie absolut nicht dick.

    Ich halte es für definitv für tierschutzrelevant einen Hund sein Leben lang an einer 2m Leine zu führen. Ja.

    Eine 10m Schleppleine sollte auf jeden Fall drin sein.

    Wenn du die auch nutzt ist ja prima, irgendwie las es sich so. Aber wenn sie auch mal an langer Leine oder frei laufen kann, dann ist doch prima.

    Es ist einfach sehr sehr anstrengend für einen Hund über längere Zeit mit einer kurzen Leine beschränkt zu werden.

    - so viel Impulskontrolle
    - oder immer wieder aua, weil in die Leine donnern
    - Beherrschung ohne Ende
    - sich konzentrieren
    - dauernder Frust, weil man nicht so erkunden kann, wie man will.

    Ja ein erwachsener Hund kann durchaus mal an der kurzen Leine bleiben, aber selbst mein urgemütlicher "Alt"hund braucht seinen Freilauf.

    Länger als eine Stunde könnte ich meine kleine Hündin nicht an der kurzen Leine haben. Danach muss die erst mal rennen, um die Anspannung, Konzentration, Frust, Impulskontrolle abzuschütteln.

    ich weiß, dass ich mich unbeliebt bei manchen mache, aber nö hier ist keine Einsicht da. Und in der Hoffnung, dass zukünftige Leute, die einen aussie in Betracht ziehen als kinderheim-knuddelhund vllt mitlesen.

    Das ist also was durch 1 Jahr recherche rauskam:

    die argumentation warum es ein Aussie sein musste ist lachhaft.
    da auch noch davon reden,dass man sich ja so toll informiert hat ist eben meilenweit von Selbsteinsicht entfernt.
    ich habe unfassbar viel Verständnis, dass es mit einem Welpen richtig schwer sein kann. Aber eine anfängertauglichere rasse hätte dem hund und der familie bestimmt einiges ersparen können.

    An der Stelle bin ich nun raus und Wünsche dem Hund alles erdenklich gute..[/b]

    Ob sich die Userin abmeldet oder nicht, empfinde ich nicht als mein Problem.

    Wie gesagt, ich sehe hier nur, dass man zu einem Trainer raten kann, das wurde ja auch vielfach getan.

    Es regt langsam echt auf, dass die Leute sich immer so selber überschätzen. Erst neuerdings in der entfernten Bekanntschaft gehabt.... aussie kann ja auch nur ein hund sein. Und man will ja ne Herausforderung, das ist dann die Begründung zur Rassewahl... äh ja. Als wäre der erste Hund (inkl fFamilie) nicht eh eine Herausforderung.
    Achja, wenn es dann Probleme gibt, kann es der Hund ausbaden.

    Also tut mir leid, liebe TS, ich weiß dass ich harte Worte geschrieben habe, aber ich hab allmählich kein Verständnis mehr für genau die selbe Geschichte, denn leidtragend ist letztlich der Hund.