Beiträge von Srinele

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    Sehr interessant :)
    Ich hätte nämlich gedacht dass auf jeden Fall eine Steigerung stattfindet. Aber jeder Hund ist ja ein Individuum und man muss das Programm immer dem Hund anpassen.

    Von unterwegs...

    Ja es ist wirklich so - man kann da echt nicht pauschalisieren. Milla hat als Welpe auch fast gar nicht geschlafen tagsüber. Nicht dass sie aufgedreht wäre oder so. Sie war auch nicht überfordert und ist überdreht, sondern sie war einfach ruhelos. Ist gerne rumgewandert, hat sich ALLES IMMER eingehend angeschaut und war an allem interessiert. Die lag im Grunde nie, wenn man sie nicht dazu gezwungen hat.

    Hab mich anfangs auch gescheut, dem Hund so "viel zu geben" auch eben wg. Konditionsaufbau und so, aber der Hund hat das echt gebraucht. An Tagen wo wir "angemessen" (laut Lehrbuch sozusagen) viel mit ihr gemacht haben, da ist sie uns über Tische und Bänke :D Milla hat auch ne enorme Kondition - nach ner Stunde Radfahren galoppiert die immer noch, aber sie kann mittlerweile einfach viel besser damit umgehen, wenn einfach Ruhe angesagt ist. Und fordert wirklich überhaupt nicht ein!

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    Muss da denn nicht noch eine Steigerung stattfinden mit zunehmendem Alter? Also ich frage mich das einfach nur. Ich stelle mir vor, dass die Kondition ja auch immer mehr wird und die Hunde dann noch mehr einfordern. Wenn man später vllt so auf 3 Stunden am Tag kommen will, sind ja 45 Minuten mit 12 Wochen schon ziemlich lange.

    Wie gesagt es betrifft mich ja nicht und ich kann mir vorstellen dass es durchaus Welpen gibt die ein gewissen Programm einfordern aber das frage ich mich halt. :smile:

    Bei Milla war das gar nicht so! Ich hab auf den Spaziergängen nicht soo viel mit ihr gemacht, sondern sie einfach viel laufen lassen, weil sie sehr viel Energie hatte!
    Sie wurde mit zunehmendem Alter ruhiger, gesetzter würd ich fast sagen. Sie kann sich jetzt vieeel besser zusammenreißen. Sie powert auf den Spaziergängen aber nach wie vor richtig! Jetzt ist sie 9 Monate alt und wir gehen immer so 1 1/2 Stunden beim großen Spaziergang, morgens und abends gibt es hier nur ne mini Pipirunde. Ab und an zusätzlich noch n halbes Stündchen Radfahren. Dafür gibt es aber 1-2 Mal die Woche intensives Dummytraining und sonstige Übungseinheiten (UO, Tricks etc.). Aber es war auf jeden Fall richtig ihr als Welpe die Möglichkeit zu geben sich vieeel zu Bewegen. Sie hat weniger für den Kopf gebraucht denn für die Bewegung!

    Sie fordert eigentlich gar nichts mehr ein. Meist gibt es die große Runde inzwischen sogar erst gegen 17:00 und bis dahin ist trotzdem Ruhe - den ganzen Tag! Auch ein-zwei Tage mal nur zum Lösen rauszukommen steckt sie mittlerweile richtig gut weg und macht keinerlei Theater!
    Da sieht man einfach wie unterschiedlich die sein können. Mit Milla wäre es unmöglich gewesen sich an 5min-Regeln o.ä. zu halten. Sie hat es zum Beispiel auch kein bisschen müde gemacht wenn wir "Sozialisierungsaktivitäten" gemacht haben. Danach war sie noch nie auch nur im Ansatz platt. Die musste einfach immer rennen, rennen, rennen - je mehr desto besser. Und so sind wir mit unseren langen Spaziergängen wirklich gut gefahren!

    Hab die restlichen Antworten zu meiner Frage eben grade erst gelesen. Also ich war nicht in der Tierklinik. Das liegt eigentlich hauptsächlich an Millas sonstiger Verfassung! Sie ist quietschfidel wie immer, sie hat fleißig mit Bäri gebalgt, "geholfen" beim Brennholz machen, war mit mir Fahrradfahren - wir haben aufm Acker gespielt und getobt, sie war da auch super munter. Sie trinkt nicht mehr als sonst und pinkelt nicht mehr als sonst - hab auf beides geachtet und wie gesagt keinerlei Anzeichen für "Schlappheit".
    Jetzt denke ich mir natürlich trotzdem "wäre ich doch gegangen", aber jetzt kann ich nimmer gehen - meine Eltern haben mein Auto mitgenommen :/
    Aber ich halte mir jetzt einfach mal vor Augen, dass es dem Hund sonst wirklich gut geht und morgen ist direkt meine erste Aufgabe der Gang zu meiner Tierärztin!

    Ich hoff ich habe dann nicht zu lange gewartet! :verzweifelt:

    Hallo Leute! Ich steh wieder mal im Zwiespalt... Milla war bis letzten Samstag etwa läufig. Vielleicht auch Sonntag oder Montag. Gestern hab ich entdeckt, dass ihre zitzen extrem angeschwollen sind. Es sind richtige "Knoten" unter der haut und um die zitze blau, wie ein bluterguss. Wollte heute zu meiner tierärztin, aber sie ist erst morgen wieder da. Vorhin hab ich noch entdeckt, dass milla eitrigen ausfluss aus der scheide hat.
    leider hab ich schon ziemlich viele blöde Erfahrungen mit tierärzten gemacht... Bin jetzt unschlüssig. Erst morgen zu meiner super super tierärztin des Vertrauens gehen, wo ich sicher bin, dass sie den hund sehr gut kennt, wo ich sicher bin, dass mir alles genau erklärt wird und die Behandlung auch angemessen sein wird. Oder lieber zur tierklinik, wo ich keinen kenne, kein so großes vertrauen habe, die den hund nicht kennen? Aber dafür heute noch?.....

    was meint ihr???

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    Srinele

    Damals waren die Zecken aber noch nicht so gefährlich wie heute. Die sind deutlich infektiöser geworden und dazu kommt, sie haben die Population deutlich erhöht. Das kann man nicht vergleichen. Außer natürlich, man will es. *gg

    Also so lang ist das bei mir jetz auch noch nich her...
    und ich finde schon, dass man es vergleichen kann. Wenn ich jetzt Kind wäre und ich würde ab und an mal Zecken mit nach Hause bringen würde mir auch keiner nen Spoton draufschmieren ;)
    Bei extremen Zeckenvorkommen kann ich das ja absolut verstehen und hab nix dagegen, aber ich finde man muss auch nicht übertreiben ;)

    Grüße

    Ich kenn auch nen Hund, der an Borreliose gestorben ist. Aber wegen 2-3 Zecken im Jahr, die Bäri hat, benutz ich kein Spoton. Und man kann ja die "Hausmittelchen" auch einfach ausprobieren. Wenn mein Hund mit Hausmittelchen 2-3 Zecken im Jahr hat, dann find ich das absolut okay. Das kann mir wahrscheinlich auch mit nem Spoton passieren. Wenn man merkt der Hund bringt jede Woche 10 Zecken mit, dann sollte man natürlich drüber nachdenken.

    Aber voreilig zur Chemie würde ich nicht greifen. Ich hatte auch ab und an Zecken als Kind. Waren halt viel in Wald und Feld unterwegs. Meine Mama hat mir kein Spoton drauf gemacht :D

    Kein "Geschiss" drum machen, wäre mein erster Impuls ;) Da jetzt nicht so meeega drüber nachdenken und nciht meeega überreagieren oder so, wenn es doch passiert!
    Es kommt ja auch immer drauf an wie dringend das ist. Ist es auch gesundheitlichen Gründen und es darf auf keinen Fall irgendwie passieren, dann kann man zu anderen Mitteln greifen (Box / Hausleine / Türgitter o.ä.), oder ist es einfach, weil man grad nich so gut auf den Hund zu sprechen ist oder oder oder....
    Also ich würde da schon auch abwägen, wie wichtig ist das. Wenn es drum geht, dass jemandem ernsthaft was passiert, dann würd ich einfach ein Türgitter verwenden oder so. Wenns einfach nicht sein soll, dann halte ich das für übertrieben.

    Natürlich so wenig "einladende" Situationen schaffen: Sachen in der Hand / Futter hochhalten / aufputschen durch "Heititeititüttelütttüüü-Stimme" / Spielen etc....

    EDIT: mit der Auslastung selber hat das meiner Ansicht nach nicht viel zu tun. Klar, wenn der Hund per se völlig unausgelastet ist, neigt er natürlich eher dazu. Aber Milla kann auch suuuuper müde sein, und wenn ein Reiz kommt (mein Vater) den sie als exorbitant anspringenswert ansieht, dann hüpft sie trotzdem!

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    Du dann macht euren mist wie ihr wollt und fragt nicht nach alternativen.

    hab 2x überlegt hier zu antworten. Ich weiß schon warum.

    Darf man denn jetzt nicht mehr das Für und Wider von Vorschlägen diskutieren?