Nimmt man einen Futtergewichtsanteil von 2,5% ihres Körpergewichts, dann kommt man auf eine Tagesfuttermenge von ca. 180gramm (da ist Fleisch drin + Beilagen) - darüber würde ich nicht gehen.
Beiträge von Srinele
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Also meine Hündin mit 9,3kg bekommt am Tag 100g Fleisch + 100g Gemüse + 100g Kohlenhydrate.
Angenommen du lässt die Kohlenhydrate weg und fütterst nur Fleisch und Gemüse, dann ist das immernoch ne ganze Menge Fleisch für einen Hund dieses Gewichts. Wenn sie noch Leckerlies dazu bekommt, dann wundert es mich nicht, dass sie nicht täglich frisst.
Ich würde die Mengen kleiner wählen und dann sehen, ob sich ein regelmäßiges Fressen einstellt.
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Da prallen die verschiedenen Haltungen aufeinander - wie dann eben auch die Hunde

Nur drängt die eine Fraktion ihren Hund der anderen Fraktion auf......... das ist wohl der Unterschied.
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Also meine Hunde dürfen sehr sehr gerne Kontakt zu anderen Hunden haben. Ich habe zwei sehr unterschiedliche Hundetypen dabei, was das Verhalten zu Fremdhunden angeht. Da will wohl gewählt sein wer mit wem und wie.
Und schon gar nicht sollte meine große Hündin überbügelt werden in Situationen, in denen sie damit überfordert ist. Nur weil ein Entgegenkommender meint er bricht sich nen Zacken aus der Krone seinen Hund eine halbe Minute bei sich zu behalten.Natürlich hat sie kein perfektes Sozialverhalten und ihre Unsicherheiten, die sie überfordern --> aber man möge sich mal fragen weshalb. Sie ist so nicht auf die Welt gekommen.
Die Bredouille eines fremden Hundes kann wohl auch nur ein Außenstehender als Lappalie bezeichnen.
Meine Hündin kommt mit fast allen Hunden gut zurecht, wenn das Eis mal gebrochen und die Kenenlernphase abgeschlossen ist, aber gewisse Arten der Begegnung weiß sie nicht zu schätzen. Da sie ein 32kg-Hund ist, ist das auch einfach eine Angelegenheit der Kräfteverhältnisse, dass ich möchte, dass sie nicht in die Situationen gerät.
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Für mich (und ich glaube meine Hunde) ist der entscheidende Unterschied, dass Schäferhunde (die die wir kennen, ich kenne mich mit der Rasse nicht entscheidend aus), meist ziemlich ernst und direkt sind.
Ich kenne nur einen aggressiven Schäferhundmix, aber aber auch die anderen Schäferhunde lösen Unsicherheiten bei meinen Mädels aus. Ich erkläre mir das so, dass meine Hündinnen (labbi und Pudel) komplett gegenteilige Hundetypen sind. Wenn meine zwei also nem Hund begegnen, dann wird viel mit den Blicken gespielt, Hund wackelt, die kleine macht sich noch kleiner - einfach rundum freundlich bis beschwichtigend, gerne in ein Spiel umleitend.
Schäferhunde wie ich sie kenne, kommen mit geradem Blick und stabilem Stand an und "checken ab". Meine zwei schüchtert das ein. So habe ich auch dieses clownige, verspielte, unterwürfige konfliktvermeidende Verhalten noch nie bei einem erwachsenen Schäferhund gesehen.Ich muss regelrecht schmunzeln, wenn ich daran denke, ein Schäferhund könnte ankommen, sich klein machen, wackeln und nem anderen Hund die Lefzen lecken

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Ich gebe jetzt meinen Senf auch mal dazu. Habe die ersten 13 Seiten gelesen und die letzte. Falls ich nur was wiederhole, was wer anders schon geschrieben hat, dann sry.
Für mich ist das entscheidende Merkmal am negativ belegten "Tut nix", der Punkt, dass die Menschen einfach nicht einsehen, dass der Hund sehr wohl was getan hat.
Ja, er hat nicht gebissen, aber er hat mich in Bedrängnis gebracht, da meine große Hündin SEHR unsicher ist bei solchen Begegnungen. Je nach Umstand und Tagesform hat er auch dafür gesorgt, dass meine Hündin sich sehr aufregt um den Hund zu verjagen. Wenn sie es schafft, dann hat der Tut nix meiner Hündin vermittelt, dass es GUT ist sich aufzuregen - denn die Situation wird besser für sie.
Wenn sie es nicht schafft, dann sorgt er dafür, dass die Unsicherheit steigt, da sie sich nicht helfen kann. Wenn ich es dann zusätzlich nicht schaffe den Hund zu verscheuchen, dann hat sie auch noch gelernt, dass ich ebenfalls nicht in der Lage bin sie zu beschützen. Sehr schön - da kann dann gerne gebrüllt werden "der tut nix", aber der Hund HAT schon was getan, auch wenn er nicht im mindesten aggressiv ist. Er hat unsere Individualdistanz unterschritten. Und das ist schlicht und einfach nicht "nix". Von Aggressionen jetzt mal ganz zu schweigen.Ich habe kein Problem, wenn sich entschuldigt wird und der Hund eingesammelt wird, da dann offenbar gesehen wird, dass die Situation eben nicht lustig oder harmlos für uns war. Die eigentliche Situation wird dadurch nicht besser, aber ich kann zumindest davon ausgehen, dass derjenige sich beim nächsten Mal Mühe gibt, dass es nicht wieder dazu kommt.
Aber ansonsten krieg ich da mittlerweile echt nen Hals und habe mittlerweile auch meine eigene Methode gefunden solche Tut nixe erfolgreich abzuwehren.Achja und entscheidendstes Merkmal von Tutnixhaltern ist, dass sie einen kommen sehen, etliche Minuten vor ihrem Hund, x Gelegenheiten haben den Hund einfach zu nehmen (so denn das Problem ist, dass der Hund nciht hört), es aber einfach nciht tun und dann noch so tun, als wären sie überrascht, wenn der Hund angewetzt kommt.
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Hm, kann es sein, dass der Hund ein "Überangebot" an Futter hat?
7,5kg erscheint mir für eine Zwergpudelhündin nicht grade wenig, eher viel.
Wie groß sind eure Futterrationen?
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Meine Pudelin macht keinen Blödsinn, wenn wir was üben - aber ich trainiere sie eben auch ihrem Charakter gemäß. Ich arbeite über Spiel, Spaß, Bewegung --> sie bekommt ausreichend Ausgleich und kann dementsprechend auch "ordentlich" arbeiten.
Lülülü ist sie so gar nicht. Im Gegenteil, ich kenne wenig Hunde, die so passioniert und motiviert sind und alles richtig machen wollen. Für meine Hündin gibt es da kein "Nebenher" also kann man schon sagen, dass sie "ernsthaft" arbeitet.Aber für mich macht auch nicht grade die Arbeitsweise einen Hund zu nem ernsten oder nicht ernsten. Denn nicht mit jedem Hund wird gearbeitet und dennoch kann er ernst oder eben nicht ernst sein. Das hat was mit Kommunikation unter Artgenossen, Interaktion mit Menschen und auch mit dem Umgang des Hundes mit sich selbst zu tun. Was tut der Hund gerne, was mag er nicht so sehr. Wie reagiert der Hund auf Konflikte, oder auf Dinge, die er nicht mag.
@Stachelschnecke einen Pudel bekommt man nicht über Druck zum Arbeiten, sondern über fun und action - könnte also gut passen :)
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Super, danke euch. Ich meinte mit 'ernsthaft' eher das Grundwesen- also, meine Malinette war ernst. Auch mein Aussie. Das wäre so mein Maßstab für eher ernste, nachdenkliche Hunde. Das waren keine Clowns.
Jap, das sind für mich auch ernste Hunde. Und da gehören die kleinen Vertreter der Pudel meiner Meinung nach wirklich nicht mit rein :)
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Ich würde sogar eher sagen, dass man ihren Clown im Hundesport ganz herrlich nutzen kann :) :)
ein verspielter, fröhlicher Hund lässt sich hervorragend motivieren