Hallo Eva,
also erstmal möchte ich vorwegschicken, dass ich bislang von Lorena Galanti nur Kompetentes gelesen habe.
Ich "kenne" sie aus dem Chihuahua-Forum und weiss auch dass sie
mehrere Barf-Fibeln geschrieben hat.
Dass irgendwas bei den Hündinnen falsch läuft liegt ja auf der Hand, denn sonst hätten sie nicht so schlechte Blutbilder.
Der erwähnte Barf-Plan von Dir ist mir etwas zu oberflächlich um darüber genau urteilen zu können.
Ich kann z.B. keine Rückschlüsse ziehen., ob Deine Bekannte Zusätze gegeben hat oder nicht.
Bei Chis ist es häufig notwendig, einen Kalziumersatz zu geben, da sie grössere Knochen nicht fressen, sondern nur das Fleisch abnagen.
Du schreibst u.a. von Rind, Pferd und Wild, das kann keine Kalziumquelle für einen Chi sein.
Ich gebe meinem Cooper regelmässig Kalzium( Eierschalen, Algenkalk)
Was mich wundert, ist die Aussagen des TA, dass sich die
Stoffe in den Bändern abgesetzt haben.
Woher will er das wissen? 
Was ich mich auch frage:
Du schreibst von 10 Gramm Gemüse und 1x die Woche Milchprodukte.
Und das soll solche gravierenden Konsequenzen haben?
Die Begründung scheint mir zweifelhaft.
Viele Fertigfutter-Hunde bekommen auch zusätzlich Obst, Gemüse und mal Milchprodukte, von solchen Ablagerungen habe ich dort auch noch nichts gehört...
Mich würde ein genauerer Bericht des TA sehr interessieren.
Dazu kommt, dass erst seit 10 Monaten gebarft wird.
Selbst wenn Ernährungsfehler gemacht wurden, hätten diese nach der relativ kurzen Zeit m.M. nach nicht solche Auswirkungen.
Wichtig wäre auch zu wissen, wie der Zustand der Hunde vorm Barfen war.
Aus welcher Zucht kommen sie.
Wie sehen denn die Skelettveränderungen aus, und wurde das Skelett auch vorm Barfen untersucht?
Ich würde es vorsichtshalber erstmal so machen wie der TA es vorschlägt.
Ein hochwertiges Trofu oder Nassfutter geben und dann sehen ob sich der
Zustand verbessert.
Wenn ja, dann wurden entweder Fehler beim Barfen gemacht oder
sie können einfach bestimmte Dinge nicht vertragen.
Auf welches Trofu wurde denn umgestellt?
Meiner Meinung nach bedeutet BARF nicht nur, sich strikt nach einem bestimmten Buch zu richten, sondern individuell auf die Verträglichkeit zu achten und ggfls. anzupassen.
Nichtsdestotrotz, ausschliessen kann man gar nichts.
Von daher würde ich wirklich langfristig die Ernährung umstellen, ob nun anders Barfen oder hochwertiges Fertigfutter.
Vielleicht auch Teil-Barf.