Beiträge von Roxybonny

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    Unterschätzte Gefahr für Hunde: Schneckenkorn


    Die Situation ist bekannt: Schnecken lieben es, Blumen und Gemüsepflanzen anzuknabbern. Sehr zur Verärgerung aller Hobbygärtner. Nur allzu oft wird den Plagegeistern mit Schneckenkorn zu Leibe gerückt. Weniger bekannt ist, dass diese chemische Keule für Hunde sehr schnell tödlich enden kann. Das im Schneckenkorn enthaltene Metaldehyd ist ein Nervengift, das der Hund über den Kontakt mit dem Schneckenkorn aufnimmt, auch wenn er sich nur die Pfoten leckt. Laut Aussage von Veterinärmedizinern reiche schon eine geringe Menge aus, um einen Hund in ernsthafte Gefahr zu bringen.
    Das Fatale daran: Hunde mögen den süßen Geschmack von Schneckenkorn; ganz im Gegensatz zu Katzen. Ärgerlich ist in diesem Zusammenhang auch die Kennzeichnung entsprechender Produkte durch die Hersteller. Liegt der Wert des eingesetzten Giftstoffes Metaldehyd unter 6% werde das Schneckenkorn oft als giftfrei deklariert.

    Erste Symptome für eine Vergiftung können sein: Erhöhter Speichelfluss, Erbrechen mit Blut, Reizung der Augen- und Mundschleimhaut, Durchfall, Krämpfe, Koordinationsstörungen und Fieber. In Verdachtsfällen muss der Hund sofort zum Tierarzt. Nur innerhalb von 30 bis maximal 60 Minuten kann die Giftaufnahme im Körper mit Hilfe von Brechmitteln, Magenspülungen und Abführmitteln verhindert werden. Ist der nächste Tierarzt zu weit entfernt und der Hund noch bei Bewusstsein helfen 10 bis 15 in Wasser aufgelöste Kohletabletten als Erste-Hilfe-Maßnahme. Kohle absorbiert kurzfristig einen Teil des Giftes.


    “Leider droht die Gefahr auch auf Feldern, weil manche Landwirte das Schneckenkorn in großem Umfang gedankenlos einsetzen.”, berichtet Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. “Weitere Gefahren für den Hund, an die man im ersten Augenblick einfach nicht denkt, sind Tabak-Stummel, Schokolade und Tennisbälle”, so McCreight weiter

    Zitat

    Das macht meine Kessy immer wenn sie großes Geschäft erledigt.
    Sie geht hin und her, fängt an sich hinzuhocken, nein doch nicht machen, wieder 5 Meter gehen usw.


    Davon müsste man echt mal ein Video drehen....
    :lachtot:

    Bonny macht auch nie an einer Stelle, sondern wandert immer während des Ka :zensur: s
    Dabei verliert sie ihr Häufchen quasi portionsweise im Galopp.... :lachtot:

    Und nebenbei darf natürlich die Hasenspur nicht verpasst werden....

    Meistens dreht sie sich zwischendurch auch noch im Kreis dabei... :irre:

    Bin ja beruhigt, dass sie mit solchen Verhaltensweisen nicht alleine ist..


    :-)

    @ Ulli:


    Ich suche sowas für Cooper ( der Gurt wurde ja vom AVD empfohlen, oder?)

    Leider gibts den nicht in XS :roll:

    Zwerge werden meistens benachteiligt bei den Utensilien.

    Finde ich... :motz:

    Ich habe für Cooper einen Anschnallgurt von Trixie.
    Der passt super und macht auch einen guten Eindruck.
    Ich hoffe er hält wenn es mal drauf ankommen sollte...

    Ich habe mittlerweile sogar "trainiert", dass sie auch in den Garten
    machen.

    Bei Bonny war das nämlich immer schwierig ( obwohl ich es nie verboten hatte), sie puschert immer noch nicht sooo gerne in den Garten.
    Und Haufen nur im Notfall.
    Keine Ahnung warum.... :???:


    Ich habe sie jetzt 2 Jahre und bis vor Kurzem musste ich immer mindestens 10-15 Minuten mit ihr gehen bis sie sich das erste Mal gelöst hat.

    Ich gehe 3 Runden am Tag mit meinen Hunden, zwischendurch sollen
    sie in den Garten machen oder zumindest in der Nähe vom Haus.
    Das ist für mich bequemer, da bin ich ganz ehrlich.

    Bei Cooper alles gar kein Problem, weil Pinkeln usw. sein liebstes Hobby ist... :roll:

    Grosses Geschäft geht selten in den Garten, aber wenn ists auch nicht schlimm.
    Dann machen sie aber quer Beet und haben keine spezielle Stelle..
    Finde ich auch nicht schlimm, da ich es sofort wegmache.


    Bei Durchfall finde ich den Garten auch sehr praktisch, obwohl Bonny dann wie die Feuerwehr durch den Garten kreist und erst nach
    einer ganzen Weile macht... ( bis dahin bin ich im Winter fast erfroren und hätte auch eigentlich gleich ne Runde machen können..) .:irre:

    Das Verhalten habe ich bislang noch nicht richtig entschlüsseln können. :???:


    :-)

    Also das mit der Narkose ist m.M. nach Blödsinn..!

    Ich kenne einige Hunde bei denen ein Herzultraschall gemacht wurde, und kein einziger unter Narkose.

    Sogar meine schissiger Zwerg Copper hat das ohne Narkose über sich ergehen lassen.
    Ist doch auch kein grosser Akt, es wird ein Gel aufgetragen ( evtl. voher rasiert ) und dann mit dem Schallkopf am Brustkorb langgefahren.
    Bei Cooper wurde das im Stehen gemacht ( ist bei Zwergen öfter so ).

    Bei Dr.Tobias in Hannover ( einer der Herzspezialisten in D )
    hat das Ultraschall incl. Untersuchung und Blutentnahme ca. 200,-€
    gekostet.

    Ich halte es für sehr wichtig, denn ein Herzklappenfehler muss anders behandelt werden als eine reine Herzinsuffizienz.


    An Deiner Stelle würde ich mir das Geld leihen und es machen lassen.

    Hallo Nicky,

    ich würde momentan die Hunde nicht zusammen lassen.
    Vorbeugend kann man da schlecht was machen und Räude ist ansteckend.

    Meine Bonny hatte auch Räude als ich sie bekam, sie hat Ivomec-Spritzen bekommen und ein spezielles Schampoo.
    Falls Dein Hund auch Ivomec bekommen sollte, ist es sinnvoll was für die Leber zu machen ( z.B. Mariendistelkabseln), weil Ivomec ziemlich
    belastend für die Leber ist.

    @ Eve:

    Gehörst Du zu den Impfwütigen? :???:

    Ich würde nicht gegen Räude impfen lassen.
    Kenne die Impfung auch hauptsächlich bei Schweinen, auch da ist sie umstritten.

    ;)

    Zitat

    hallo,


    was mich aber noch mehr stutzig macht: ein hund von 1,8 kg (ich mein jetzt den erwachsenen) bekommt wirklich 6-7% vom eigenen körpergewicht?


    Hab mich zunächst gefragt wie Du auf 6-7% kommst....

    Tatsächlich.., jetzt habe ich auch gelesen pro Mahlzeit...
    Das hatte ich überlesen...
    Ist doch immer gut wenn mehrere Leute lesen und antworten... :-)


    Ein kleiner Hund muss häufig prozentual mehr bekommen als ein grosser, weil er mehr verstoffwechselt.

    Aber 6-7% halte ich für einen erwachsenen Hund auch für überhöht, dann müsste er bzw. sie ein Hochleistungssportler sein.
    Mein Cooper ( z.Zt. 2.500 Gramm ) bekommt 3-4 %.

    Wie gesagt, mich würden nähere Infos vom TA sehr interessieren.
    Ich habe von verschiedenen Tierärzten schon zu häufig Defizite beim Thema Ernährung erlebt und bin da etwas skeptisch.