Zitat
Was ich aber nirgendwo finden kann sind Berichte von Singles, die zwei Hunde haben.
Nun hoffe ich auf euch, das ihr mir ein paar Erfahrungen nieder schreiben könnt.
Ich möchte nicht nur positives hören, denn das negative ist mein Hauptanliegen an euch, das ihr mir davon erzählt.
Vielleicht hat jemand von euch ein "Problem" an das ich bislang noch nicht gedacht habe oder so.....Berichtet einfach!!!
Vielen Dank.
Hallo Jenny,
schön dass Du Dir so viele Gedanken machst...
Es gibt wohl nicht so viele Singles hier im DF, ist jedenfalls mein Eindruck
Ich bin Single und habe 2 Hunde.
Ganz wichtig finde ich, dass der Ersthund schon gut erzogen ist,
bevor der Zweithund einzieht.
Wovon ich persönlich abraten würde als Single sind 2 grosse Hunde.
Ich habe ja einen mittelgrossen und einen Zwerg, und bin allemal damit ausgelastet.
Hatte neulich mit meiner Schwester ein Gespräch darüber, wie anstrengend 2 grosse Hunde sind.
Sie hat 2 Hunde über 40 KG und z.Zt. müssen beide an die SL, weil sich durch den 2. Hund der Ersthund ( der vorher super gehorsam war) plötzlich ziemlich verändert hat ( geht z.B. jagen ).
Eine Veränderung ist ja nicht ungewöhnlich, die Umstellung und Neuorientierung wer welchen Platz hat usw.
Das ist manchmal höchster Stress.
Zum Glück teilt sich meine Schwester die Erziehung mit ihrem Mann.
Trotzdem konnte ich heraushören, dass sie sich den Umgang mit 2 grossen Hunden einfacher vorgestellt hat.
Wenn Du einen eher pflegeleichten Ersthund hast, ist das vielleicht noch was anderes.
Wenn Dein Ersthund sehr anspruchsvoll ist, z.B. Jagdtrieb hat , würde ich möglichst einen unkomplizierten Zweithund nehmen.
Meine Bonny ist ja ein "Jagdmonster" , und sie merkt natürlich sofort wenn ich nicht 100%ig aufmersam bin weil ich mich gerade mit Cooper beschäftige. ![]()
Dann die Mehrbelastung wenn der Zweithund draussen erzogen werden muss.
Da muss man ja auch mal getrennt gehen.
Ein kleinerer Hund ist m.M nach wesentlich leichter zu händeln als ein grosser.
( Bitte nicht missverstehen, möchte nicht alle über einen Kamm scheren, natürlich gibt es auch anspruchsvolle Kleinhunde. ![]()
Meinem Cooper habe ich schnell den zuverlässigen Rückruf beigebracht, dann noch ein "ran" d.h. er soll in meiner Nähe bleiben.
Viel mehr Kommandos brauche ich für ihn draussen nicht.
Er läuft mit uns mit und ich muss mir keinen grossen Kopf machen ob er Blödsinn macht.
Natürlich behalte ich ihn trotzdem im Auge.
Wo wir gerade bei Blödsinn sind:
Blödsinn macht natürlich zu zweit noch viel mehr Spass als alleine..
Darauf kannst Du Dich schonmal einstellen.
Meine Bonny erfordert draussen höchste Aufmerksamkeit, weil sie
wie gesagt sehr jagdtriebig ist, und -typisch Beagle - auch beschäftigt werden möchte.
Dazu kommt noch, das sie anderen Hunden gegenüber gerne den Max macht.
Was bin ich froh, dass Cooper so pflegeleicht ist, sich mit jedem Hund versteht und sehr gut gehorcht.
So kann ich mich ziemlich auf Bonny konzentrieren.
Alles in allem finde ich 2 Hunde toll und aus heutiger Sicht möchte ich keinen Einzelhund mehr haben.
Hätte ich gewusst wie schön das ist, wäre schon bei meiner 1. Hündin ein Zweithund eingezogen.
Die Vorteile überweigen bei weitem. ![]()
Ich wünsche Dir viel Glück bei Deiner Entscheidung!