Grundsätzlich stimmen die Aussagen ja. Welches Resümee man draus zieht ...
Beiträge von just2dun
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Heute nicht in Showkondition
Alternativ "im sommerlichen Outfit".
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Eine Show ist im Prinzip eine Miss Wahl für Hunde. Auch da wird es am Ende nur eine Miss Gemany,/ Miss XXX geben.
Ich denke, man sollte, wenn man das ändern will, wohl besser auf Abstufungen verzichten und nur nach geeignet/nicht geeignet richten. Man könnte ja immer noch vermerken, was man bei einer Anpaarung besonders im Auge behalten sollte - z.B. Hündin ist etwas zu groß, lieber einen kleineren Rüden dazu).
Zumindest bei meiner Rasse wird genau das so gemacht.
Und bei vielen Rassen genügt SG für die Zucht. So denn überhaupt ein Showergebniss notwendig ist.
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Wenn man noch definitiv verhindern möchte das es bei dem Einhoder mal zu ungewollten Welpen kommt, könnte man bei dem nicht entfernen Hoden die Samenleiter durchtrennen lassen.
Die Hormone sind davon nicht betroffen, aber der Hund ist nicht mehr zeugungsfähig.
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Ich halt's da mit der Frau Sommerfeld-Stur. Ein schwammig gefasster Standard läßt halt auch variationsbreite zu. Und eigentlich beschreibt er den Hund wie er optimal aussehen würde um seinen ursprünglichen job gut zu tun.
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Frag deine Züchterin was sie empfiehlt. Nicht das es zu niedrig ist oder die Stäbe zu breit.
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Ich habe die Empfehlung der ISIC rausgesucht.
Max. 5 % der Welpen die in der Lebenszeit = Einsatzzeit eines Rüden geboren werden.
Max. 25% der Welpen eines Jahres als Lebensleistung eines Rüden.
Besser nur 2%.
Seite 2
Magst du das mal erklären?
Denke das gilt ja rein für Islandhund dann oder?
Popular Sire ist ein recht schwieriger Begriff.
Das hängt ja vor allem davon ab, wie viele Welpen ein Wurf bringt und noch mehr, wie viele daraus in die Zucht gehen.
Häufige Deckakte sind gar kein so großes Problem, wenn daraus nicht wiederum viele selbst zur Zucht herangezogen werden.
Gibt durchaus Rüden, die machen souveräne tolle Kinder und die verschwinden allesamt in der Versenkung in Privathand. Dann kann der Rüde ja gut und gerne viele Kinder machen.
Gibt Rüden, die decken in ihrem Leben 5-10x oder gar Hündinnen mit 4 Würfen, wo aus jedem Wurf 2-5 in die Zucht gehen. Das wiederum ergibt gar keinen großen Sinn, weil alles auf diesen einen Hund zurück geht.
Bei meiner Rasse z b gibt es sehr viele Popular Sires und für die Anzahl an Würfen sehr wenige neue Deckrüden. Gibt auch zusätzlich noch viele Rüden, aus denen für die Zucht nie was übrig bleibt. Das ist halt fatal.
Erklärbär
Weils viele wohl nicht interessiert.
Vorneweg. Natürlich bezieht sich die ISIC auf den Islandhund. Aber sowohl Per Sundgren als auch Pieter Oliehoek sind Genetiker die allgemein Hunderassen und oder Zoos betreut haben betreuen. Und alles bezieht sich immer auf kleine Populationen. Die meisten Hunderassen, wenn nicht alle sind im Prinzip kleine Populationen.
Die ISIC kann ausschließlich Empfehlungen aussprechen. Umgesetzt werden muß das ganze dann von den Länderspezifischen Rassevereinen und den einzellnen Züchtern.
zu Task
1. Aufgabe ist es den Istzustand festzustellen. Dazu werden Gesundheitsdaten, Daten aus Arbeitstests, Mentaltests, Würfe, Wurfgrößen, Zuchthunde erfasst.
2. Aus den erfassten Daten werden empfehlungen für die Züchter in den jeweiligen Zuchtländern gegeben.
Allgemein sollen Linien die kopfstark sind stärker selektiert werden als seltene Blutlinien.
Zuchtempfehlungen
Aktuell (2007/2012) um die effektive Population zu halten müßen mindesten 20 Rüden und 60-100 Hündinen in der Zucht sein. Ziel sollte es sein mindestens 150-200 Hunde in der Zucht zu haben. damit ließe sich der große Verlust genetischer Varianz eindämmen.
ISIC befürwortet den Blutaustausch zwischen den Ländern. Dadurch kann der IZK bei 2,5 % und einer eff. Population von 125 - 150 Hunden wäre das Inzuchtniveau je Generation bei einer zunahme von 0,4 - 0,5%
Aufgrund der neuen Regeln ist es nicht mehr OK enge Verwandschaftszucht zu betreiben.
ISIC empfiehlt das Generationenintervall mit durchschnittlich 5 Jahren. Generationenintervall ist die Zeit von der Geburt bis zum Zuchteinsatz. Es hat starken einfluß auf den verlust der genetischen Varianz, vor allem wenn zu wenige Rüden eingesetzt werden. Wenn das Generationenintervall deutlich kleiner als 5 Jahre ist, sollte die Anzahl der Nachkommen eines Rüden stärker begrenzt werden. ZU starke selektion und schneller Generationenwechsel kann einen starken einfluss auf die Gesundheit und Lebensfähigkeit der Rasse haben.
Allgemein empfiehlt ISIC in kleinen Populationen das ein einzellner Rüde nie mehr als max. 5% der wärend seiner aktiven Zeit geborenen Welpen gezeugt hat. (Nachdem er mit 5 Jahren so das erstemal eingesetzt wird und 5 aktive Jahre als schnitt angenommen wird) drum entsprechen diese 5% 25% der WElpen eines durchschnittlichen Jahres.
Auf lange sicht ist das noch zu viel und es werden max. 2% angestrebt.
ISIC empfiehlt das ein Rüde max. 35 direkte Nachkommen hat. Und in der Enkelgeneration max. das doppelte = 70
ISIC empfiehlt das eine Hündin max 25 Nachkommen hat. Und Pausen zwischen den Würfen.
Für qualitätsvolle Zucht ist es wichtig soviele Informationen als möglich zu sammeln. Bevor die Hunde nicht 2,3 Jahre alt sind kann kein abschließendes Urteil gegeben werden.
Vor 2 Jahren sollte kein Zuchteinsatz erfolgen.
zu Gesundheit
HD Status bekannt, D und E sollten nicht eingesetzt werden. Hunde nicht zu jung Röntgen (20mon)
Alle Hunde augenuntersuchen. Nicht vererbbare Augenkrankheiten können eingesetzt werden.
Hunde sollten sich auf natürlichem Wege fortpflanzen können. Wenn künstliche Befruchtung eingesetzt wird sollten sie vorher nachgewiesen haben das natürliches Decken möglich ist.
(Meine Bemerkung: das wäre das Aus für eine Rüdensamenbank. Rüden die ausreichend gedeckt haben machen keinen sinn. und die nicht eingesetzten dürften dann nicht)
Kryptorchismus muss erfasst werden.
zu Mental
ISIC empfiehlt die durchführung von Mantaltest um rechtzeitig Wesensproblemen vorbeugen zu können.
zur Arbeitsfähigkeit
ISIC empfiehlt die durchführung von Hüteveranlagungstests um festzustellen inwieweit die Hunde noch Arbeitsfähig an der Herde sind.
Meine Bemerkung in Skandinavien sind Mental test und Herdin test etabliert und werden auch von den Besitzern angenommen. auch werden dort viele Hunde Untersucht. Davon kann man hier nur träumen.
Häufige Deckakte sind durchaus ein Problem. Sie nehmen damit unbekannteren Rüden die Möglichkeit auch mal zum Zug zu kommen.
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Ich habe die Empfehlung der ISIC rausgesucht.
Max. 5 % der Welpen die in der Lebenszeit = Einsatzzeit eines Rüden geboren werden.
Max. 25% der Welpen eines Jahres als Lebensleistung eines Rüden.
Besser nur 2%.
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Bei welcher Anzahl wird ein Rüde zum popular sire?
Kommt auf die Anzahl der insgesammt gefallenen Welpen in einem Zeitraum an.
Hat eine Rasse im Jahr nur 30 Welpen oder 10000.
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Solche Güteklassen fände ich sehr schwierig. Außer es geht darum wie gut der Züchter ist. Z.B. 1x im Jahr ne Fortbildung, alle (sinnvollen) Gesundheitsuntersuchungen der Hunde, immer einwandfreie Aufzucht -> Güteklasse A. Dann würde man vielleicht auch ein regelmäßiges Weiterbilden erreichen.
Wenn du aber gemeint hast, dass man die Hunde in Güteklassen einteilen sollte je nachdem ob sie Titel haben oder nicht oder ihre Gesundheitswerte schlechter oder besser sind, dann fänd ich das ziemlich gefährlich. Ist ja jetzt schon so, dass die Welpeninteressenten Verpaarungen schwierig finden, weil ein Elternteil ne C-Hüfte hat oder Träger einer Krankheit ist usw.
@Brizo
Das mit dem sehr genauen Standard stelle ich mir schwierig vor. Eigentlich ist es doch gerade gut, dass etwas Unterschiedlichkeit möglich ist, so kann man auch mal was ausgleichen und erhält sich möglichst viele Hunde.
Und warum würdest du die Deckrüden nicht limitieren?
Es gibt sie ja bereits. Der 08/15 Käufer kriegt sie nur nicht mit.
Den Weg zum Züchter schaffen viele gleich mal gar nicht. Wer doch so weit kommt, stößt im Grunde nie drauf, dass auch FCI und Co einfach nur heißt: Mindestanforderungen erfüllt.
"Vorbildliche Zuchtstätte" oderoderoder, ist ein netter Titel für den Züchter, aber der Durchschnittsinteressent kommt bei seiner Suche womöglich niemals dazu, sich mit sowas auseinanderzusetzen. Der kommt bis Züchter und dann ist ja alles gut.
In meiner Utopie sind "Mindestanforderungszüchter" immer Kategorie B oder irgenein deppensicherer Zusatz, der jedem klar macht, es geht auch besser. Vorallem in Gesundeitsfragen.
In meiner Welt würde das die Nachfrage nach "besser" steigern. Subtiler Zwang für alle Beteiligten.
Der Finnische Islandhundezuchtverein hat so was.
https://islanninkoirat.fi/pentuvalitys/t…-pentusivuille/
A- und B- Liste