Beiträge von just2dun

    - Sheltie

    - Islandhund

    - Elo

    - Japanischer Spitz


    Die beiden ersten Rassen würde ich präferieren, ich möchte euch aber fragen, wie ihr die Bellfreudigkeit einschätzen würdet. Shelties und Islandhunde gelten ja gemeinhin als eher "gesprächig". Wenn die draußen gerne mal Laut geben, finde ich das okay, nur ein Kläffer in der Mietwohnung wäre natürlich ein no go. Und wie sehen die Trainingsmethoden aus, mit denen man das schon früh genug in den Griff bekommen könnte?

    Eine Islandhundezüchterin die auch Shelties hatte, sagte immer ihre Isis sind im vergleich mit den Shelties stumm.

    Vom Agi kenne ich einige Shelties, die habe ich nie bellen gehört. Allerdings war das eben auch auf dem Platz und nicht im freien Lauf. Der Dorfsheltie bei uns war auch immer leise, auch wenn ich mit mehreren Hunden vorbeilaufe.

    Ansonsten kenne ich nicht viele Shelties, die sind bei uns eher unterrepräsentiert.

    Mein Jölli war lt. beschreibung Züchterin "not a barker". Er kam mit knapp einen halben Jahr zu mir. Junghundekurs, Agi Einsteiger, Agi Training...im ersten Jahr wurde ich öfter gefragt ob dieser Hund überhaupt bellen kann. Ja, konnte er. Wenn auch nur selten...als er 2 war kam Vina dazu. Mitgebracht mit 10 Wochen aus Island von einer Freundin. Die hat sie mir mit den Worten in die Hand gedrückt "und das ist deine Vina, ich sags dir glei, des ist a Kläffer". Jo, damit hatte sie Recht. Vina würde alles was um sie rum passiert liebend gerne kommentieren, sie hat viel zu erzählen und sie hat immer das letzte Wort. Seit Vina mit dabei ist hat auch der Jölli deutlich mehr zu sagen, wenn auch immer noch nicht übermäßig viel. Jetzt mit zunehmenden Alter hat er das "schicken" für sich entdeckt. Also er sieht was und bellt die anderen an damit sie für ihn (bellend!) wo hin rennen (zu einem Vogel, zu einer Wiesenwalze die gestern noch nicht da stand, zu einem ...). Später kamen dann noch Mady und Solly dazu. Beide sind keine ausgsprochenen Kläffer. Aber wenn Mady meint etwas mitteilen zu müssen ist sie sehr hartnäckig und ausdauernd. Solly ist eher ruhig. Wenn sie bellt ist etwas sehr ungewöhnlich und die kreischt dann mehr als sie bellt. Meine anderen Junghunde reihen sich da irgendwo mit ein.

    Mal Beispiele

    Wir haben Haus mit Garten im Dorf. Von mir aus können die Hunde gerne im Garten sein. Wenn aber sinnlos in der Gegend rumgekläfft wird, kommen alle rein. Freier Gartenzugang ist ein Privileg, den es nur solange gibt wie Ruhe herrscht. Also ich bin z. B. im Haus, höre 1x Bellen, 2x Bellen ich gehe raus und rufe alle rein. Wer meint mich ignorieren zu können um weiterzu bellen, wird einzelln abgeholt. Dann Tür zu und erstmal ende Garten. Bin ich mit im Garten und es wird gebellt, Kscht ich erstmal, hilft das nicht, Hunde rein, Türe zu.

    Wenn sie sich in Rage bellen, Kscht ich übrigends nicht mehr sondern schmeiße Schellen, Eimer Latschen. Löffel oder Leinen...alles was ich in die Finger kriege, die Hunde nicht kaputt macht und unkaputt bar ist.

    Zur Strasse haben wir keinen Hauseingang. Wenn jemand vom Dorf was von uns will, kommt er zum Küchenfenster. Meine Mum die meist unter Tags alleine da war und nicht mehr so gut hörte wurde dann von Mady geholt. Also, gebellt haben alle vorm Fenster, Mady ist dann aber los zu meiner Mum hat sie angebellt, zurück zum Fenster, zu meiner Mum, zum Fenster...bis die Kapiert hat und nachgekommen ist. Dann hat sie sich aber nicht um die Hunde gekümmert und nur mit den Leuten geredet, worauf die Hunde halt durchgebellt haben. Seit ich dann erstmal die Hunde fürs holen und aufpassen lobe, wenn dann keine Ruhe ist Schellen...schmeiße und mich dann erst um die Besucher kümmere ist dann schnell Ruhe.

    Nachts wird geschafen, etwaige Spätschicht Heimkehrer oder Frühschicht losfahrer auf der Stasse haben uns nicht zu interessieren. Alle neu dazukommenden Hunde haben das in Windeseile gelernt. Ein Kscht wenn mal einer bellte, maximal noch ein Hausschuh in die Richtung geworfen und Ruhe ist.

    Bein Gassigehen, wenn die Hunde miteinander laufen und spielen wird immer gebellt. Sobald ich das versuche abzustellen ist ende Spielen. Ich denke das beides miteinander verknüpft ist. Spielen und Laufen wird gebellt, ohne bellen kein spielen und laufen. Wenn jemand den Knopf weis den ich drücken muss damit gespielt wird ohne Bellen, der darf mir das gerne mitteilen.

    Grundsätzlich, Brüllen zum abstellen funktioniert nicht, sie finden es super wenn der Mensch mit"kläfft". Höchstens mal ein lautes EY. Wenn das nicht durchdringt ist es besser mit Schellen... abzubrechen.

    Bei etwas bellen geht auch leckerlie für ruhigsein, leckerlie verstreuen und suchen lassen...

    Einen einzellnen jungen Hund würde ich glaub ich von anfang an wenn Besuch kommt erstmal ins Körbchen schicken. Ev. mit Kauzeug. Wenn er ruhig ist darf er dazu.

    Garten ist ein Pivileg. Wer kläfft kommt rein.

    Und für an der Leine wie bei anderen Hunden auch.

    Immer noch nichts los.

    Weil immer mal wieder gefragt wird, was man mit Islandhunden denn so anstellen kann.

    Ich verlinke mal einige der Islandhunde im Rettungsdienst.

    Islandhund Milo Trainiert beim ASB Südhessen und die haben jetzt noch einen Azubi (runterscrollen)

    Dóni fra Bjarkalundi war lange Jahre Rettunshund und im Alter dann noch Schulbegleithund.

    Österreichische Rettungshundestaffel Vöcklabruck

    Einige machen Mantrailing

    Relativ viele sind Schulbegleithunde/Therapiehunde/Besuchshunde

    Bessy

    Pina

    stellvertretend für die die keine HP haben

    Mir wäre jetzt noch der langhaarcollie eingefallen. Der würde gut zu Euren Ansprüchen passen.

    Lg

    Wirklich alle Langhaarcollies, die ich kenne, haben mindestens eine deutliche Neigung zum kläffen. :mute:

    Bis hierher hätte ich mir auch einen Islandhund vorstellen können.

    Aber wenn Bellen und sonstige verbale Äusserungen des Hundes ein No go sind, ist der auch raus.

    Weil es genau das nicht ist.

    Wir können ohne Wasser nicht leben, aber bei 5, 6 Litern ex getrunken ist Wasser giftig.

    Muskatnus ist bei 3 Nüssen giftig. Niemand würde ein Gericht essen in dem 3 Muskatnüsse reingerieben sind. Als Gewürz verwendet ist es gesund und heilt.

    In handelsüblichen Zeckenmitteln mit Aromaölen sind keine Dosen die einem Hund schaden würden. Und niemand mit normalen Verstand käme auf die Idee ätherische Öle Literweise draufzukippen.

    Knoblauch in geningen Dosen hat überwiegend positive Eigenschaften.

    https://www.schlimmerkater.de/katzen/knoblau…e-nicht-giftig/

    Inkl. Studienverweise.