Beiträge von just2dun

    Mittelspitze und Kurzhaarcollies hatte ich tatsächlich auch schon mal angedacht - das werden dann wohl die nächsten Züchterbesuche. Bisher dachte ich immer, die weißen Großspitze seien wegen ihrer Begleithunde-Vergangenheit etwas "gechillter" als die schwarzen Großspitze (Weinbergwächter) oder die Mittelspitze (Hofhunde), aber da muss man wohl wirklich die einzelnen Hunde ansehen. Danke für die Hinweise auf Inzucht, da werde ich bei den Züchtern gezielt nachfragen, wenn es in Richtung "Spitz" gesehen sollte.

    Grundsätzlich ist das sicher so, aber im Zuge der Inzuchtbekämpfung wurde/wird häufig Varietätenübergreifend verpaart, Registerhunde eingekreuzt.

    Islandspitze kenne ich aus Island - wusste gar nicht, dass es die hier gibt? Die, die ich in Island kannte, waren zwar ordentlich laut, aber sehr freundlich allem und jedem gegenüber und auf eine sehr charmante und unterhaltsame Art chaotisch. Keine Ahnung, wie "erziehbar" die wären, die isländischen Bauern damals schienen nicht allzu viel Energie in die Hundeerziehung zu stecken. :-) Noch eine Rasse mehr zum Anschauen für uns...

    Doch, gibt es. Auf Island ist es ähnlich wie bei den Spitzen bei uns. Man kümmert sich nicht groß drum. Wenn man sich kümmert dann lieber um prestigeträchtigere, importierte Rassen. Es gibt aber einige engagierte Züchter. Und langsam besinnt man sich auf die "Heritage".

    Die finnischen Rassen sehen auch interessant aus, aber sind in Bayern wohl etwas sehr exotisch und schwer zu bekommen?

    In Bayern gibt es nur einen Lapinporokoira Erstzüchter. Ob da noch ein Wurf kommt? Aber einen gutgezogenen Welpen gilt es bei allen Rassen manchmal ne Ecke weiter zu schauen. In D gibt es jedenfalls eine Reihe Züchter von Lapinkoiras.

    Aus welcher Ecke kommt Ihr denn?

    Ich finde das Thema beim Spitz sehr spannend, deshalb würde ich mich freuen, wenn ihr das in den Spitzthread verlagern würdet

    Deshalb kopier ich das mal hierher

    Hab zwar einen Wolfsspitz, aber zB hier im Forum gibt's auch mindestens einen Mittel- und Großspitz, die da ähnlich gestickt sind: Ari jagt wie sau und ist deshalb nicht ableinbar.

    Hasen, Katze, Eichhörnchen etc. und weg ist er. Hauptsächlich auf Sicht, aber komplett abgeneigt ist er Spuren auch nicht. Wenn er einmal was hat will er da auch hinterher.

    Mäuseln tut er natürlich auch und am Allerliebsten. Aber halt auch hetzen.

    Eventuell wäre er etwas besser kontrollierbar, wenn er etwas weniger speziell wäre und wir mehr Möglichkeiten zum Üben hätten (grad so viel Wild, dass ableinen eigentlich ein Glücksspiel ist, aber zu wenig um wirklich damit üben zu können).

    Danke Dir! Noch eine Frage. Wie weit würde er gehen. Ausser Sicht? Richtig weg, also einige Minuten, Stunden...? Ist er zufrieden wenn die Beute weg ist, oder würde er sie sich auch greifen?

    Und noch als Nachtrag

    (Mal ein Beispiel. Bekannte mit Pferdehof hatten als Hund eine Steirische Rauhaarbracke. Das letzte Mal war sie 3 Tage hinter einem Hasen her. Gefunden hat sie einer der Suchtrupps, als ein Hase vorm Auto den Weg kreuzte und der Hund hintendran. Sichtlich froh nicht mehr Hasen jagen zu müssen... . Von da an war die Bracke nur noch an der Leine bis zu Ihrem Tod. Oder die Podencos 2 Dörfer weiter, kurz unbeaufsichtigt gingen die über den Zaun und waren dann mal weg...nach einigen Ausflügen wurden die vom Jäger erschossen...oder der Chevalier-Kooiker-spaniel mix in der Verwandtschaft, sobald der von der Leine war, Nase auf dem Boden und wenn dann die Aufmerksamkeit nicht zu 100% beim Hund war, war er halt ne Stunde im Dickicht, auch der hat fast sein ganzes Leben an der Leine verbracht, trotzdem war er als Igelkiller berüchtigt...Das sind so einige Beispiele wo ich sagen würde jagd wie Sau...)

    Würde mich über Berichte der anderen jagenden Spitze freuen.

    Nachtrag

    (Mal ein Beispiel. Bekannte mit Pferdehof hatten als Hund eine Steirische Rauhaarbracke. Das letzte Mal war sie 3 Tage hinter einem Hasen her. Gefunden hat sie einer der Suchtrupps, als ein Hase vorm Auto den Weg kreuzte und der Hund hintendran. Sichtlich froh nicht mehr Hasen jagen zu müssen... . Von da an war die Bracke nur noch an der Leine bis zu Ihrem Tod. Oder die Podencos 2 Dörfer weiter, kurz unbeaufsichtigt gingen die über den Zaun und waren dann mal weg...nach einigen Ausflügen wurden die vom Jäger erschossen...oder der Chevalier-Kooiker-spaniel mix in der Verwandtschaft, sobald von der Leine war, Nase auf dem Boden und wenn dann die Aufmerksamkeit nicht zu 100% beim Hund war, war er halt ne Stunde im Dickicht, auch der hat fast sein ganzes Leben an der Leine verbracht, trotzdem war er als Igelkiller berüchtigt...Das sind so einige Beispiele wo ich sagen würde jagd wie Sau...)

    Es gibt auch hier einige Spitzhalter deren Spitze laut ihren Aussagen jagen. Ich hatte mal nachgefragt wie sich das bei den einzellnen äußert ohne je Antwort zu bekommen. Ich persönlich kenne keinen Spitz der jagd wie sau. Allerdings kriege ich auch keine krise bei einem mäuselnden Hund. Historisch gesehen waren Spitze immer Schädlingsbekämpfer.

    Hab zwar einen Wolfsspitz, aber zB hier im Forum gibt's auch mindestens einen Mittel- und Großspitz, die da ähnlich gestickt sind: Ari jagt wie sau und ist deshalb nicht ableinbar.

    Hasen, Katze, Eichhörnchen etc. und weg ist er. Hauptsächlich auf Sicht, aber komplett abgeneigt ist er Spuren auch nicht. Wenn er einmal was hat will er da auch hinterher.

    Mäuseln tut er natürlich auch und am Allerliebsten. Aber halt auch hetzen.

    Eventuell wäre er etwas besser kontrollierbar, wenn er etwas weniger speziell wäre und wir mehr Möglichkeiten zum Üben hätten (grad so viel Wild, dass ableinen eigentlich ein Glücksspiel ist, aber zu wenig um wirklich damit üben zu können).

    Danke Dir! Noch eine Frage. Wie weit würde er gehen. Ausser Sicht? Richtig weg, also einige Minuten, Stunden...? Ist er zufrieden wenn die Beute weg ist, oder würde er sie sich auch greifen?

    Grosspitze und Mittelspitze hatten und haben nach wie vor ich das Thema Inzucht. Wenn ihr trotzdem Interesse habt schaut unbedingt in der Dissidenz

    Es gibt sowohl in der Dissiden als auch unter dem DSpV Züchter die das Thema Inzucht sehr ernst nehmen. Wichtiger als den pauschalen Hinweis finde ich darauf hinzuweisen das man gut nachfragen sollte. Grad weil die Dissidenz mit dem Anspruch alles besser zu machen bei den Spitzen angetreten ist, finde ich es gibt auch da eine ganze reihe Würfe die diesem Anspruch nicht gerecht werden.

    Es gibt auch hier einige Spitzhalter deren Spitze laut ihren Aussagen jagen. Ich hatte mal nachgefragt wie sich das bei den einzellnen äußert ohne je Antwort zu bekommen. Ich persönlich kenne keinen Spitz der jagd wie sau. Allerdings kriege ich auch keine krise bei einem mäuselnden Hund. Historisch gesehen waren Spitze immer Schädlingsbekämpfer.

    Als geeignet halte ich Klein-, Mittel- oder auch Großspitze.
    Aus der gruppe der nordischen Spitze kommt noch Finnischer Lapphund und Islandhund dazu. Je nachdem wo du in Deutschland lebst auch noch Norwegischer Buhund. Eventuell auch der Lapinporokoira.

    Ich finde ja die ständige aktuelle Empfehlung von Shelties sehr auffällig.... Sheltie, Spitz und Pudel sind gerade die problemlosen Dauerbrenner.

    Alle drei sind vielseitige, kleinere bis mittelgroße Hunde ohne gravierende gesundheitliche oder sonstige Baustellen, die in die Leben von vielen Menschen passen könnten.

    Wenn jemand seit nem Jahr beim Mantrailing oder IGP als Helferli dabei ist, oder total THS-begeistert ist und klare Ziele hat, oder meinetwegen auch sagt "ey, ich find Bracken geil, hab keinen Jagdschein, aber hab die Möglichkeit ihn auf Jagden führen zu lassen" - Mei, dann hat sich jemand damit befasst, weiß welche Arbeit dahintersteckt, geht auf die Bedürfnisse des Hundes ein, und dann kann es meiner Meinung nach auch gerne der Gebrauchshund sein.

    Wer seit einem Jahr intensiv mitarbeitet weiß nach der Zeit entweder, das diese Rassen nichts für ihn sind, oder eben das es passt und wird dann nicht in einem Forum um Rat fragen.

    Die Wahl des Impfstoff kann u.U. auch wichtig sein, wenn man mit Hund ins Ausland fährt.

    Ich verreise demnächst mit meiner Dicken und bei der Einreise wird nur Nobivac aktzeptiert. Da dort vor Ort der Impfstoff einen leicht abgewandelten Namen hat, Nobivac Rabies Injection, in D Nobivac T, habe ich mich beim Hersteller rückversichert das es der gleiche ist.

    Wo ist denn der Impfstoff vorgeschrieben?