Beiträge von silvi-p

    Huhu,
    ich schließe mich Christine an.
    Sozialverträglich heißt für mich vor allem angemessen und nicht aufdringlich/belästigend.
    Gestern hatte ich eine Situation, die sehr grenzwertig war.
    Ich war mit meinem intakten Rüden, 3,5 Jahre alt, bei einer Bekannten, die auch zwei Rüden (1,5 Jahre und 7 Monate) hat. Die beiden von meiner Bekannten sind eher lieb, verspielt, aber auch aufdringlich. Mein Hund hat eher kein Interesse am Spiel, lässt sich aber auch nix bieten.
    Die beiden von meiner Bekannten haben sich natürlich immer gegenseitig verstärkt. Sowohl in Aufdringlichkeit als auch in "Gegenreaktion", wenn meiner dann gebrummelt hat.
    Zuerst ließ sich meiner das Kopf-auf-Nacken-legen oder angedeutetes Aufreiten überhaupt nicht gefallen, später ließ er es sich gefallen, aber es war sone ungute Spannung dabei (totaler Stillstand, keiner der Hunde gab dabei einen Laut von sich).
    Der jüngste Rüde machte das alles aus Spiel, der mittlere (der Hausherr dort) wollte mE doch schon Territorium abstecken.
    Da mein Hund einfach absolut überfordert war, er hat sogar zwischendurch angefangen, zu hecheln, haben wir das dann alles abgebrochen und "das Team" und meinen abwechselnd in eine große Box getan (eigentlich wollten wir nicht-hunderelevante Themen besprechen).
    Denn die beiden kamen immer wieder an und immer wieder standen sie mit erhobener Rute und erstarrt zwischen Sofa und Sofatisch, das war mir dann zu blöd.

    Ein Beispiel dafür, wie es mal nix nutzen kann, wenn alle verträglich sind - der Hausherr pocht auf sein Recht, obwohl er deutlich jünger als der Fremde ist, hat auch noch einen kleinen Gehilfen, der Stress verbreitet, und meiner will einfach nur seine Ruhe haben, das hätte noch lange gedauert...!

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    und danke schonmal.
    Ja, ich versteh es halt auch nicht.
    Mein Rat wäre ja eigentlich gewesen, die Hündin erwachsen werden zu lassen und sie ordentlich zu erziehen, dann wird schon keine Rauferin draus. Dieses Gequassel von wegen "ist eh schon dominant" hab ich einfach mal überhört.

    Ich frage mich halt, wie ein ewig verspielter, energievoller Hund - der ja dann so bleibt!!! - sich als Therapiehund eignen soll? Ich denke, Boxer haben sowieso ein menschenfreundliches Gemüt, das wird mit oder ohne Eingriff so sein, und der Rest, wie gesagt, wäre für mich ne Erziehungsbaustelle...

    Hab auch noch weitere Info gefunden, bzgl Knochenwachstum gerade bei großen Rassen und andere Krebsrisiken, vielleicht gibt ihr das zu denken.

    Auf jeden Fall Danke
    Silvia

    Huhu,
    also rein aus dem Bauch raus finde ich, dass du bei dem Schäfi am besten reagiert hast.
    Das NEIN würde ich nochmal sorgfältig konditionieren. Ich denke nicht, dass er das wirklich schon kennt, er wird nur auf deine Stimmlage geachtet haben. Dazu findest du ein Thema von FLUFFY, wenn du mal suchst...
    Zusätzlich habe ich nur folgende Ideen
    - keine körperliche Einwirkung wie Leinenruck oder Leine kurz nehmen, wenn du ruhig an dem anderen vorbeigehen willst und dein Hund fixiert und zum Bellen ansetzt. (Risiko der Fehlverknüpfung: fremder Hund = Ärger von Herrchen) Besser: Leine kurz, aber ohne Spannung nehmen, so senkst du auch das Risiko von Missverständnissen zwischen den Hunden.
    - Alternativverhalten belohnen. Nach dem NEIN sollte was kommen, was du "lieber" haben möchtest, anschauen zum Beispiel. Üb einen Befehl fürs Angucken zuhause. Nach einer Weile kannst du direkt, ohne Umweg über das NEIN, deinen Hund dich anschauen lassen - Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn. Er kann nicht mehr fixieren, fährt sich nicht hoch, bleibt näher bei dir.
    - In der HuSchu würde ich klären lassen, was die Motivation für das Verhalten ist. Je nachdem, ob es freche Pöbelei oder Unsicherheit ist, solltest du die Situationen auch verschieden beenden. Bei einem unsicheren Hund ist es besser, Stress zu verringern, ggf solche Situationen zu vermeiden; bei einem frechen ist es _meiner Meinung nach_ besser, die Kommandos wie NEIN und SCHAU zu festigen und ihn dann durch die Situation durchzuführen, soweit es gehorsamsmäßig geht.

    Viele Grüße
    Silvia

    Hallo zusammen,

    ich brauche ein paar Infos... Ich habe ja selber einen Rüden, habe mich aber heute mit einer Frau mit Hündin unterhalten, die ihrer Hündin noch vor der ersten Läufigkeit die Eierstöcke entfernen lassen möchte.

    Erst sprach sie von Sterilisation, das ist aber doch nicht dasselbe, oder? Bei einer Sterilisation läuft mE die Hormonproduktion doch weiter?
    Und wie ist das bei dieser Eierstockentnahme? (Heißt das überhaupt so?) Ich würde meinen, da wird die Hormonproduktion doch auch gestoppt, weil wo nix is...?

    Ihre Argumente dafür waren:
    - die Hündin soll mal Therapiehündin werden, und deshalb möchte sie, dass sie verspielt bleibt
    - sie möchte nicht, dass die Hündin, wenn sie erwachsen wird, eine Rauferin wird, denn
    - ihrer Meinung nach ist die Hündin jetzt schon dominant
    - bei Boxern wäre bei einer "richtigen" Kastration das Risiko für Inkontinenz zu groß

    Die Hündin ist ca. 6-7 Monate alt (höchstens).
    So wie ich sie kennengelernt habe, liegt da auch ein bissel was in der Erziehung im argen, Thema Grenzen setzen.
    Ich bin wie gesagt nicht ganz sicher, um was es sich jetzt handelt - Sterilisation oder Eierstöcke entnehmen.

    Würde mich aber über Infos freuen, besonders zu dieser "Eierstockentnahme".
    Ich persönlich tendiere eher dagegen, aber ich kann als Rüdenhalterin natürlich nicht soooo fundiert argumentieren.

    Ich danke schonmal :)
    Silvia
    PS: Tagakm: dein Zitat zu den Vor- und Nachteilen einer Kastration bei Rüden und Hündinnen kenne ich schon ;) mir geht es vor allem um diese "Eierstockentnahme" und den frühen Zeitpunkt.

    Hi,
    vielleicht ist es besser, wenn du nicht einen ganzen Schritt seitwärts gehst, sondern nur so 20-30cm? So dass sie eher ins Rutschen kommt, als aufzustehen?
    Ich bin auch noch am Rätseln, wie ich das aufbauen soll (ich mach aber kein Obi, ich mag nur ein paar Winterprojektchen haben).

    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    ich glaube, da gibt es eine bestimmte Vorgabe, dass soundsoviele Blutlinien existieren müssen und soundsoviele Hunde an sich, dann kann über eine Anerkennung entschieden werden. Ich denke, dann müssen auch die entsprechenden Angaben zu Zuchtzielen und dem Zuchtprogramm etc vorliegen.
    Also nur mit den Nachkommen deiner einen Verpaarung kannst du noch keine Rasse begründen. Du müsstest dann noch mehr Paare finden, die in etwa äußerlich und wesensmäßig die gleichen Eigenschaften haben wie Jimmy und seine Freundin.
    Nimmst du wieder zwei Mischlinge, wird das mit dem einheitlichen Erscheinungsbild und Wesen, was onyxvl ansprach, halt langsam sehr schwierig.

    Viele Grüße
    Silvia

    Hallo...

    Zitat

    Ein wichtiges Kriterium welche die Zuchtzulassung eines Tieres darstellt, ist dass bei jedem Tier alle Körperfunktionen (z. B. freie Atmung, selbständige Nahrungsaufnahme, volle Beweglichkeit aller Körpergliedmaßen) uneingeschränkt vorhanden sein müssen. Das bedeutet, auch Gebiß / Zahnstand und deren Vollständigkeit. Der gesamt Eindruck des Hundes sollte gesund und mit unbefangenen Wesen zu deuten sein.

    [ironie on]... das ist ja bei Retrievern auch sehr schwierig, da habt ihr ja einiges vor. [ironie off]

    Würde gerade bei den Retrievern auch VDH-Mitgliedschaft bevorzugen.
    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    dann wollen wir auch mal :)
    Die Saison hat so nett angefangen und dann so ätzend geendet... (erst wurde ich selber gebissen, dann wurde mein Hund auf dem Platz angegangen... naja...)

    Aber umso schöner, die Best of-Bilder nochmal vorzuholen!

    Maus passt auf!

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    Vorwärts, vorwärts :)

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    Guuut gemacht! (Inzwischen von Trainerin verboten - Verletzungsgefahr.)

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    Seminar.

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    Kleiner Athlet

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    Start.

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    Hach, meine Maus :herzen4: :herzen4:

    Langweilige Wintergrüße
    Silvia

    Patrick:
    nu mach doch mal sachte.
    Es hieß nur (sinngemäß): "man sollte den Hunde-Importeuren dieses Thema mal zeigen".
    Für mich nicht ganz unberechtigt, WENN:
    - man davon ausgeht, dass diese Hunde, oftmals Jagdgebrauchshunde, "nur um des Rettens willen", an liebe, aber leider nicht kompetente Menschen vermittelt werden
    - man davon ausgeht, dass solche Vorfälle bei den importierten Hunden _häufig_ sind
    ---DENN DANN hätte dieses Thema durchaus Aufklärungswert für Galgo-/Podi-Interessierte oder -Neubesitzer.

    Ich denke, diese Aspekte sind nicht aus der Luft gegriffen.
    Ich denke, dass viele Leute, die Galgos und Podis aufnehmen, dies aus dem "Rettungsgedanken" tun und dann eben sehr überfordert sind, wenn Jadgverhalten, auch schon in geringerer Ausprägung als hier, auftritt.
    Sooooooo viele Galgos werden zB im Zergportal nur als "lieb, sanft, dankbar" etc. beschrieben. Kein Wort zum Jagdtrieb. Das halte ich nicht für angemessen, zumal die beschriebenen Hunde ja oftmals kaum "draußen" sind...
    Wie oft es tatsächlich vorkommt, dass ein Galgo/Podi doch mal was reißt, weiß ich nicht. Ich bin aber wie einige andere erstaunt, dass hier mehrere HH geschrieben haben, dass der eigene auch schon Wild oder Hühner oder so gerissen hat - und das, ohne ein Jagdgebrauchshund zu sein, einfach so.

    Ruhig bleiben ;)
    Grüßle
    Silvia

    Hi Ännchen,
    hast du es schonmal mit dem Futterdummy probiert? Den nehmen eigentlich so gut wie alle ins Maul. Gut kommt auch irgendwas, wo Fell oder Fleece dran ist. Nimmt deine vielleicht irgendein Spieli ins Maul? Dann kannst du abwechselnd ins Spieli und in einen Dummy beißen lassen.

    Auf jeden Fall würde ich dann auch von hinten anfangen, also erstmal zuhause "Nimm's" üben. Alle möglichen Dinge hinhalten und am besten mit Klicker erst das anstupsen, dann das Maul-offen-dranhalten, dann das Reinbeißen, dann das Halten klickern. So musste ich es mit dem Apportierholz machen.
    Fliegt das Ding erstmal, ist es für die meisten Hunde sehr interessant, hinterherzugehen, aber dann hat man einfach außer "Leine dran und herziehen" keine weiteren Eingreifmöglichkeiten.

    Viele Grüße und viel Erfolg
    Silvia