Huhu,
ich schließe mich Christine an.
Sozialverträglich heißt für mich vor allem angemessen und nicht aufdringlich/belästigend.
Gestern hatte ich eine Situation, die sehr grenzwertig war.
Ich war mit meinem intakten Rüden, 3,5 Jahre alt, bei einer Bekannten, die auch zwei Rüden (1,5 Jahre und 7 Monate) hat. Die beiden von meiner Bekannten sind eher lieb, verspielt, aber auch aufdringlich. Mein Hund hat eher kein Interesse am Spiel, lässt sich aber auch nix bieten.
Die beiden von meiner Bekannten haben sich natürlich immer gegenseitig verstärkt. Sowohl in Aufdringlichkeit als auch in "Gegenreaktion", wenn meiner dann gebrummelt hat.
Zuerst ließ sich meiner das Kopf-auf-Nacken-legen oder angedeutetes Aufreiten überhaupt nicht gefallen, später ließ er es sich gefallen, aber es war sone ungute Spannung dabei (totaler Stillstand, keiner der Hunde gab dabei einen Laut von sich).
Der jüngste Rüde machte das alles aus Spiel, der mittlere (der Hausherr dort) wollte mE doch schon Territorium abstecken.
Da mein Hund einfach absolut überfordert war, er hat sogar zwischendurch angefangen, zu hecheln, haben wir das dann alles abgebrochen und "das Team" und meinen abwechselnd in eine große Box getan (eigentlich wollten wir nicht-hunderelevante Themen besprechen).
Denn die beiden kamen immer wieder an und immer wieder standen sie mit erhobener Rute und erstarrt zwischen Sofa und Sofatisch, das war mir dann zu blöd.
Ein Beispiel dafür, wie es mal nix nutzen kann, wenn alle verträglich sind - der Hausherr pocht auf sein Recht, obwohl er deutlich jünger als der Fremde ist, hat auch noch einen kleinen Gehilfen, der Stress verbreitet, und meiner will einfach nur seine Ruhe haben, das hätte noch lange gedauert...!
Viele Grüße
Silvia