Beiträge von silvi-p

    Huhu,
    das hängt enorm vom Hund ab!
    Mein Hund hat ein bissel vom Normmaß abweichende Proportionen, sodass ich mit den meisten "klassischen" nicht hinkomme, es sei denn, sie sind 5fach verstellbar. Sein Brustkorb ist etwas größer, als der Halsumfang vermuten lassen würde. Brustkorb ist meist Größe M, Hals dafür S. Dazu kommt, dass seine Brust sehr oval ist, also der Steg vom Brustbein nach unten/hinten beim Klassischen immer in eine Achsel rutscht. Das klassische kenn ich nur unter der Bezeichnung "Brustgeschirr".

    An den Step-In-Geschirren finde ich den Verschluss oben auf den Schulterblättern nicht so schön, mE MUSS das ja fast schon stören. Und Zug von oben mag das ja gut verteilen, aber bei Zug von hinten, was ja eher Normalfall ist, fängt der Gurt am Bauch an, rumzurutschen. Ich hab eigentlich noch keinen Hund mit gut sitzendem Step-In-Geschirr gesehen.

    Norweger finde ich an sich gut, weil der Zug gut verteilt wird. Bei meinem Hund sitzen sie wieder doof, weil der Gurt vornerum einen Tick zu weit unten sitzt, da der Bauchumfang ja wieder M ist, sodass die Mitte des Bauchumfangs, wo der Gurt für vorne befestigt ist, zu weit unten ist... Selbes Problem beim K9, wobei das noch eher geht, da der Sattel nicht sooo riesig ist.

    Aber das größte Problem bei den Geschirren ist eigentlich mein Hund selber. Hat wohl keins kennen gelernt und hasst sie. Hilft auch nicht, dass die meisten über eine vergrößerte Brustwarze rubbeln.
    Naja, geb ich nicht so viel Geld aus. Halsbänder sind günstiger ;)

    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    spontane Idee - könnte ja allgemeines Streßlevel sein, und das Lefzenschnappen einfach eine Übersprungshandlung? Wenn sich die "normale" Freizeitgestaltung und die "Ferienbespaßung" so unterscheiden, könnte deine Hündin mehr Adrenalin ausschütten. Es dauert ziemlich lange, bis das wieder abgebaut wird, und solange stresst sie der Kontakt zu fremden Hunden vielleicht?
    Kommt das zeitlich hin? So etwa ne Woche, 10 Tage nach den Ferien ist sie wieder normal?

    War nur ne Idee.
    Viele Grüße
    Silvia

    Najaaaa,
    also in schwierigen Situationen werde ich schon knapper und deutlicher im Tonfall. Die Lautstärke ist eigentlich immer gleich, nicht besonders leise, aber jetzt auch kein Brüllen. Brüllen kommt erst bei Polen offen-Situationen. Aber da gibt's dann keine gebrüllten Kommandos, sondern nur die Info über "geht garnicht!!!"
    Beim Üben für die Prüfung habe ich extra die Kommandos auch so ausgesprochen, wie ich sie auf dem Platz brauche, weil mein Hund schnell irritiert ist. "Fuß" zB säusele ich nicht, weil das in der Prüfung auch nicht wirklich erlaubt ist (so laut, dass der Richter es hören kann, und nur eine Silbe, heißt es glaubich). Genauso kommt mein "Warte" immer recht laut und knapp, weil ich es für brenzlige Situationen brauche, und da werde ich auch nicht säuseln.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,

    naja, ich denke, bei teilweise bis zu -20 Grad am TAG kann man sich da schon Gedanken über solche Sachen machen.
    Hier sind auch nur etwa -5, aber ich hab grad nicht im Kopf, wo Massa wohnt.

    Soooo lächerlich finde ich die Idee auch nicht.
    Die kleinsten Kollegen meines Hundes wurden in den letzten Tagen bei -20 zum Pieseln getragen, geschleift, wieder getragen... Solche Temperaturen sind halt ätzend. Bei -5 tollen alle im Schnee rum oder gehen zumindest normal.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    da wollte ich doch heute mittag schon schreiben, aber dann hat unser Internetzugang gesponnen!

    Nee, also so richtig tyrannisch ist unser Hund nicht. Er ist halt sehr, sehr unsicher bei Besuch und hat es noch nicht kapiert, dass er es nach dem Verwarn-Knurren auch einfach mal gut sein lassen könnte.
    Man sieht schon genau, dass er so richtig hin- und hergerissen ist, einerseits folgt er super, wenn man ihm sagt, dass er an seinen Platz gehen soll oder irgendwas tun soll, aber andererseits reißt es ihn dann mitten auf dem Weg dahin wieder rum und er muss nochmal genau gucken, was der böse Besuch so treibt (und noch einen Mini-Knurrer oder ein "Waff" aus vollen Backen ablassen, bevor er sich dann _von allein_ wieder auf den Weg zum Platz macht).

    Ich werde ihn mal an seinem Platz anleinen, wenn wir zB zusammen zu Abend essen, damit er merkt, dass da absolut keine Gefahr lauert, auch wenn der Besuch 30cm größer ist als Frauchen, männlich und bestimmt 20kg mehr wiegt ;)
    Wenn ich mir vorstelle, wie groß meinem Hund unser Gast vorkommen muss (der Hund hat nur 40cm SH), kann ich seine Angst verstehen!

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    es geht hier ja nur um ein Verhältnis.
    Daher kannst du einfach 0,3/0,25=1,2 rechnen. Das Ca/P-Verhältnis liegt dann bei 1,2:1.

    Du kannst es auch umständlicher machen, kommt aber aufs selbe Ergebnis raus:

    Da P bei 0,25 liegt, multiplizierst du es mit 4, um auf 1 zu kommen.
    Das musst du dann auch mit Ca machen, also 0,3*4=1,2.
    Auch damit landest du bei Ca 1,2:P 1.

    Du brauchst keine Einheiten, ein Verhältnis hat nie Einheiten.

    Ist das verständlich?
    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    leider kann ich dieses Argument:

    Zitat

    Ohne Mischlinge, gäbe es keine Rassehunde und ohne den Wolf gar keine Hunde.

    Auch Rassehunde waren am Anfang der Zucht mal Mischlinge, die dann nur gezielt aussortiert wurden und eben entsprechend weiter gezüchtet wurden.

    nicht mehr hören.
    Soll dass jetzt heißen, dass jeder mal lustig drauflos kreuzen soll, um dann eine neue Rasse draus zu machen? Ist das ne Entschuldigung dafür, wenn jeder von seinem ach so tollen Mix Welpen haben will? Was gewinnen wir denn dadurch? Doch nur ne Anzahl Hunde, der Rest ist doch Egoismus. Meistens sagen die Leute doch "NUR EINMAL WELPEN". Das heißt doch, dass das mit der evolutionären Entwicklung der Hunde wirklich gar nix zu tun hat? Denn sonst gäbe es ja einen PLAN hinter der Sache, für weitere Paarungen, für Ziele, die man erreichen will etc. Wie zB bei der Antikdogge.

    Zitat

    Und wie schon mal geschrieben wurde, nicht jede Rassezucht ist für die Hunde gesundheitlich von Vorteil


    Wenn man sie seriös und unter KENNTNIS der ZU VERMEIDENDEN Risiken betreibt, sollte sie das sein.
    Solange es neu auftauchende Probleme bei Rassen gibt, neue Krankheitsbilder, solange braucht es doch auch verantwortungsvolle Züchter dieser Rassen, die mit Wissen und Umsicht und allen verfügbaren Daten daran gehen, diese wieder zu minimieren! Ich glaube nicht, dass man deshalb die Rassezucht stoppen sollte, nur weil manchmal Krankheiten auftauchen. Denn diese gibt es bei Mixen auch, nur kräht da kein Hahn danach, denn da kann man keinen verantwortlich machen (und sowieso nicht nachvollziehen, wo die Krankheit herkommt).

    Viele Grüße
    Silvia

    Hallo,
    es ist zwar nur ein Detail, aber wenn es Kontrollverhalten ist...

    Kannst du so üben, dass der Hund in einem Zimmer bleibt und du die Tür zwischen dem Zimmer und der restlichen Wohnung schließen kannst (Schlafzimmer zB.)? Also quasi, dass er "zurückbleibt" und du dich "frei bewegst"? Ich denke, dass diese "Einschränkung" seines Bewegungsraums schon was übermittelt... Hört sich jetzt bissel esoterisch an, wa...? Aber es ist halt was anderes, wenn er weiß, dass du in einem Zimmer bist, sich auch noch vor die Tür legen kann, und du kommst ja auf jeden Fall wieder aus dieser Tür zu ihm, als wenn er einfach abwarten muss und nicht kontrollieren/sehen kann, was sonst in der Wohnung passiert.

    Ansonsten schließe ich mich an... Lieber ne Lösung für Betreuung suchen und in Zeiten üben, in denen es die Nachbarn weniger stört.

    Viele Grüße und viel Erfolg
    Silvia