Hallo Claricia,
halte Abstand von dem Ridge und FÜHRE deinen Hund, das heißt, verlange von ihm Aufmerksamkeit ("Schau") und konzentriere dich ganz auf ihn. Du brauchst nicht panikartig mit Spielzeug rumwedeln oder sowas - gib ihm einfach ein paar Befehle (sitz, platz, männchen), während der Ridge da ist - in Entfernung, aber so nah, dass er ihn bemerkt. Bestehe auf korrekte Ausführung und belohne diese. Halte die Aufmerksamkeit deines Hundes bei dir, so gut es geht. Tu so, als ob der Ridge nicht existiert (der sollte natürlich entweder gesichert sein oder der Trainer sollte auf beide Rüpel auch ein Auge haben!).
So lange es sich nur um den Hundeplatz handelt, kann man das so gut händeln.
Grüßle und viel Erfolg
Silvia
Beiträge von silvi-p
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Argh,
tut mir leid, aber irgendwie kommt dieses Vorurteil nicht aus den Köpfen...
ZitatTurnierhundesport ist auch Hürden und Parcour, aber der Hund muss sich meinem Tempo anpassen, auf Beinhöhe bleiben und vor Hindernissen ausgebremst werden. Es ist von Anfang bis Ende absolutes Teamwork, und fördert die Bindung.
Für Agillity, das würde ihm bestimmt auch grossen Spass machen, aber da ist es das Gleiche, er würde da durchhetzen und wieder völlig aufdrehen.Agility besteht NICHT aus Durchhetzen und unkontrolliertem Rasen! Es geht gar nicht anders als unter totaler Kontrolle, wie soll man denn sonst den Verleitungen widerstehen bzw. überhaupt im Parcours die Richtung vorgeben?
Ah, ich seh grad, yane hat geschrieben, überschneidet sich... wohl...
Grüßle
Silvia -
Puh,
also du sagst, du verurteilst nicht, aber schreibst gleichzeitig:ZitatSämtliche Sportarten, die untypisch für einen Hund sind, untypisches Verhalten und untypische Bewegungsabläufe fordern, halte ich für unnötig.
Das finde ich eigentlich schon abwertend und damit verurteilend.
Klar gibt es Fälle, in denen ein normalerweise triebiger Hund keinen Spaß an einer Sache hat. Aber es gibt weitaus mehr Fälle, bei denen aktive Hunde auf dem Sofa versauern, und deswegen bin ich froh, dass immer mehr Leute den Spaß - den eigenen UND den des Hundes - an Sachen wie Obi und Agi entdecken.
Ich mache Agility und gehe auch auf Turniere. Erstens, weil es mir Spaß macht, zweitens, weil Arbeit immer die Bindung verbessert, und drittens, weil Turniere Spaß machen. Man kommt ein bissel rum, sieht andere gute und schlechte Beispiele und verbringt einen Tag in netter Gesellschaft. Oder auch alleine mit seinem Hund. Macht auch nix.
Mein Hund ist sportlich genug, um die Anforderungen zu erfüllen, wir lernen zusammen etwas, wo bitte, ist da dein Problem? Ziel beim Agi ist ja auch nicht, den Hund über die Hürden zu HETZEN, das würde ja gar keinen Sinn machen, denn das wird viel zu schnell kopflos...Aber ich denke nicht, dass du mal "richtig" Agi trainiert hast, von daher endet meine Argumentation hier. Das ist jetzt nicht arrogant gemeint, sondern ich will nur sagen, dass dein Bild von Agi nicht vollständig ist.
Viele Grüße
Silvia -
Huhu,
also das sagt der Richter den Teilnehmern, ob er es erlaubt, dass bei einer DIS der Parcours normal fertig gelaufen wird. Ich kenne es aber nicht anders, also dass man zu Ende laufen darf.
Das Bellen... da streiten sich die Geister... manche sagen, es ist Stress, manche sagen, es ist Ausdruck für Freude... Ich persönlich hätte auch mein Problem damit, ich kenne Trainer, die es total unterbinden, und welche, bei denen es egal ist... Gibt da auch ein Thema drüber.
Aber mein Hund bellt sowieso sehr wenig. Kann daher nicht nachvollziehen, wie das ist, wenn man einen Hund hat, der sowieso gerne redet.Viele Grüße
Silvia -
Huhu,
kann mich Ulrike87 da anschließen. Mein Hund war immer ein bissel spielfaul. Ich hab mir ein paar Sachen aus dem Buch "richtig spielen mit hunden" gemerkt, und es ist viel besser geworden.
Vor allem muss man eben auch eine gewisse Spannung und Konzentration beim Spiel aufbringen, damit es für den Hund toll ist.
Denke aber nicht, dass das was mit täglicher Erziehung zu tun hat. Ich habe es vorrangig für den Hundeplatz genutzt.Grüßle
Silvia -
Huhu,
es gibt mehrere Hersteller, die Flockenergänzungen anbieten, zum Beispiel Lunderland. Benutz mal die Forumssuche mit "Flocken" oder "Gemüseflocken". Ich glaube, Bestes Futter bietet auch etwas ähnliches an, sind aber wohl Ringe, also knackiger.
Viel Erfolg bei der Suche.
Silvia -
Hi Jenny,
ich glaube, ich weiß was Chrissi meint.
In Erwartung, dass gleich der Ball fliegt, kommen die Hunde gar nicht mehr zum HH zurück, sondern halten sich gleich auf Entfernung. So auf die Art, als ob sie abkürzen wollten, weil sie eh gleich losdüsen. Weißte wie?
Ich denke, das isses nicht.
Liebe Grüße vom Dorf
Silvia -
Hhhmmm...
mal eine grundsätzliche Frage...
Ist es denn nicht überzogen, wenn der Hund in einem anderen, der vorbeigeht und keine Anstalten macht, auf das Grundstück zu kommen, einen potenziellen, zu vertreibenden Eindringling sieht?
Für meinen Teil würde ich es normal finden, gerade für einen wachsamen Hund, dass er erst dann laut wird, wenn jemand stehen bleibt und dabei in den Garten guckt oder an der Tür steht oder so. Also körperlich sagt "ich will hier was". Denn der Garten kann ja meinetwegen schon Territorium sein, aber doch nicht der Weg davor...?
Ich glaube, dass das Langeweile-Beller oder Unsicherheits-Beller sind, die dann so ein Theater veranstalten.(Ok, das macht es nicht besser, und auch ich habe damit zu kämpfen, dass mein Hund bei Leuten am Gartentor keinen Herzinfarkt bekommt - aber er lässt sich zumindest abrufen und ignoriert Passanten und vorbeigehende Hunde.)
Viele Grüße
Silvia -
Stimmt eigentlich....
beim Gassi rede ich recht wenig mit meinem Hund. Am meisten brauche ich ein "auf, los, weiter", weil er mal wieder in seine Welt (Gerüche) versunken ist und trödelt; ansonsten noch "warte" und "bei mir".
Sitz und Platz brauch ich draußen nicht (= warte), Fuß sowieso nicht, weil ich es mir nicht versauen will. Aus Spaß gebe ich dann mal das Kommando "Hand" (Fuß rechts), weil ich da Körperhilfe gebe und die nicht abbauen muss.
Achja, "rüber" und "links" (Seitenwechsel) brauche ich noch manchmal.
Abrufen auch äußerst selten.Grüßle
Silvia -
Huhu,
leider habens meine Züchter nicht so mit E-Mail. Ruft man aber mal abends an, kann man sich totquatschen. Besuchen ist leider nicht wirklich drin (500km ein Weg), aber trotzdem haben wir es letzten November gemacht, da waren wir urlaubsmäßig in der Gegend. Sie hat sich enorm gefreut und wir haben einen netten halben Tag miteinander verbracht. Sie hat uns weitere Hunde vorgestellt, wir haben neue Welpen gesehen, und sie hat uns ihren Pflegefall gezeigt.
Das war sowieso ne Story für sich: der Hund ging als Welpi an seine neuen Besitzer, irgendwann entwischte er bei denen aus der Haustür und wollte über die Straße - wurde aber vom Auto angefahren, mehrfache Brüche in der Hüfte etc, echt schlimm. SIE hat dann den Hund bei sich aufgenommen, hat alles in punkto OP und so weiter in die Wege geleitet (die Besi hätte es wohl nicht können oder hatte nur den TA in petto, der eher zum Einschläfern riet, weiß nicht genau), und SIE behielt den armen Kerli auch zur Genesung bei sich. Der Hund konnte kaum laufen, als wir ihn gesehen haben, also mit Stubenreinheit auch wieder nix...
DAS nenne ich Einsatz.Grüßle
Silvia